Heute vor 64 Jahren…

Mit der Operation Bird Dog wurden die in den Vereinigten Staaten gedruckten Banknoten in 23 000 Holzkisten per Schiff von New York nach Bremerhaven transportiert, wo sie bis Ende Mai 1948 ankamen. Von dort wurden sie in acht Sonderzügen in die Keller der Reichsbank in Frankfurt am Main gebracht.[3]

Von deutscher Seite war die Währungsreform durch die am 23. Juli 1947 durch den Wirtschaftsrat der Bizone gegründete Sonderstelle Geld und Kredit in Bad Homburg vorbereitet worden, die unter Leitung von Ludwig Erhard stand. Die letzten Feinheiten wurden von 25 deutschen Experten erarbeitet, die die Leitlinien für die Währungsumstellung im Frühjahr 1948 unter strengster Geheimhaltung….

…aus der lesenswerten Quelle

http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreform_1948_%28Westdeutschland%29

 

http://www.bad-homburg.de/sc/Tourismus___Freizeit/Sehenswertes/Weitere_Sehensw%FCrdigkeiten/Villa_Hansa/5447852.asp :

Villa Hansa – Geburtsstätte der D-Mark 1948

Die Villa Hansa war der Tagungsort für Mitglieder der Sonderstelle Geld und Kredit, die ihren Sitz in der Kisseleffstraße 27 hatte. Trotz ihrer immensen Bedeutung für die spätere Wirtschaftsentwicklung wissen viele heute nichts mehr von dieser Einrichtung. Und selbst damals war die Stelle vielen unbekannt. Und das mit Grund: „Wir sind emsig darauf bedacht, dass man von uns überhaupt keine Notiz nimmt“, hatte Erhard 1947 den amerikanischen Besatzungskräften versichert. Bad Homburg war wegen seiner Nähe zu Frankfurt als Sitz der  Sonderstelle ausgewählt worden. „Im ausgebombten Frankfurt, wo der Wirtschaftsrat tagte, gab es keine geeigneten Räume und so wurde die Verwaltung für die Finanzen nach Bad Homburg verlagert, und als ihr Leiter wurde von den Alliierten am 10. Oktober 1947 Ludwig Erhard eingesetzt“, erläuterte das ehemalige Direktoriumsmitglied der Deutschen Bundesbank und darüber hinaus Rotarier, Helmut Schieber, anlässlich der Einweihung der Gedenktafel. Die Sonderstelle hatte drei Aufgaben: Zunächst sollten Demontagen als Kriegsentschädigungen verhindert und die Kreditwürdigkeit Deutschlands wiederhergestellt werden. Dann sollte die Währungsreform vorbereitet und Vorschläge zu einer Wirtschaftsordnung Deutschlands gemacht werden. Namhafte Persönlichkeiten gingen in der Villa Hansa ein und aus. Etwa am 20. November 1947 Edward E. Tennenbaum, währungspolitischer Berater der Amerikaner. Er diskutierte dort Fragen der Neuordnung des Geldwesens. Ergebnis dieser Beratungen war der „Homburger Plan“, der am 18. April 1948 aus der Taufe gehoben wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Erhard allerdings schon nicht mehr Leiter der Sonderstelle. Er war einen Monat zuvor zum bizonalen Wirtschaftsdirektor befördert worden. Am 21. Juni 1948 wurde in Deutschland die D-Mark eingeführt, und damit waren die Weichen für die soziale Marktwirtschaft gestellt. Das Wirtschaftswunder konnte beginnen. Die Sonderstelle Geld und Kredit wurde zum 1. April 1950 aufgelöst.

Ich googele „Homburger Plan“ und entdecke hier

http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=1131

Geldmengen- und Schuldenentwicklung bis 1948

Steuereinnahmen deckten bis 1945 gerade 29,2% des gesamten Geldbedarfes in Höhe von 657 Mrd. RM. Die Reichsschulden stiegen von 19,1 Mrd. RM 1938 auf 379,8 RM bis Kriegsende….

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_W%C3%A4hrungsgeschichte#Reichsmark_.281924.E2.80.931948.29 :

Umrechnungshinweise (Kaufkraft) gemäß Angaben des Statistischem Bundesamts (weitere Hinweise siehe Kaufkraftberechnungen zur Mark):

  • 1 Reichsmark (1924) entspräche 3,60 Euro
  • 1 Reichsmark (1929) entspräche 3,10 Euro
  • 1 Reichsmark (1933) entspräche 4,00 Euro
  • 1 Reichsmark (1939) entspräche 3,70 Euro
  • 1 Reichsmark (1944) entspräche 3,30 Euro

….und der Bargeldumlauf, der im Jahre 1938 8,5 Mrd. RM betrug, erhöhte sich bis 1945 auf ca. 70 RM Mrd….

Auf ins hier und heute:

Obige 380 Mrd RM mal 4 Euro/RM ergibt erschreckend geringe 1520 Mrd Euro….

Der Bundestag hat 36 Jahre lang über Deutschland Schuldenbomben abgeworfen. Die überall im Boden stecken. Mit Zeitzünder. (C: www.schottie.de )

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8001-us-banken-vorbereitung-auf-staatsbankrott :

 

„Wir planen, unsere Abhängigkeit von Staatsanleihen Anfang August zu verringern und als Vorsichtsmaßnahme mehr Bargeld in der Hand zu haben“, zitierte die „Financial Times“ in ihrer Montagausgabe den Chef einer US-Bank – allerdings anonym, denn das Thema ist äußerst heikel. Es ist eines der wenigen Male überhaupt, dass sich ein Bankchef zu den Strategien für den Notfall äußert.

 

Sehr witzig !

Nanobank-Chef Rainer Schottlaender kauft schon seit Jahrzehnten keine Bundessch(w)atzbriefe mehr.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Herrn Ackermann und mir ?:

Herr Ackermann hat einige Prozent seiner Bilanzsumme von ca. 1200 Mrd Euro als Eigenkapital.

Der Mann ist bettelarm.

Was er auch weiss und spätestens dann auch merkt…. wenn ein Crash ahnlich wie 2008 die  Aktiva in der Bilanz seiner Deutschen Bank –  halbiert…

 

Es gibt noch einen Unterschied:

Herr Ackermann kann viel besser verkaufen als ich.

 

Diese Infos hier auf dem blog würden bei ihm  grob geschätzt 10.000 virtuelle Euro pro Beratungsstunde kosten.

 

Sie können den Wert meiner Leistung testen:

Auch für mich ist diese Vorhersage spannend:

 

In den nächsten Wochen wird irgendwie die US-Schuldengrenze erhöht und dann ist das Thema raus aus den Medien.

Warum sollten die USA einen zweiten Bürgerkrieg riskieren ?

Es klappte doch die letzten 36 Jahre lang mit dem historisch erprobtem Inflationstrick.

Die  obrigskeitskadavertreuen Deutschen lassen sich locker 5 bis 10 % pro Jahr rüberhelfen, vermutlich noch mehr.

Barack Obama hat den Atomkoffer und da wird er ja wohl auch ein paar Billiönchen (Achtung:  englisch TRILLION)  buntes Papiergeld auf die Menschheit herabregnen lassen können.

Was jetzt im Senat und im US-Kongress passiert sind dieselben Scheingefechte wie hierzulande,  vielleicht mit einem Jahr subintellektuellem Vorsprung.

Leere Politiker-Worte kosten nichts . Beweis: Unsere „Wahlen“.

Alle Bürohelden dieser Welt profitieren vom momentanen System, auch wenn es schon lange bankrott ist.

Zwei, drei Inflationsjahre gebe ich dem System noch.

Aus dem auszusteigen nicht einfach ist.

Was ich hier schreibe weiss in einer Sekunde Herr Google, Frau FBI und Baby BND.

Ich begrüsse Sie als Leser !

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

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