Herr Gauck braucht eine Nachhilfestunde Thema heute : Energiewende

Aluminium-Hütte meldet Insolvenz an

Ursache: Stromkosten und Lohnnebenkosten

 

Bevor Sie, Herr Bundespräsident, das nächste ruinöse Gesetz unterschreiben, empfehle ich,

gerechterweise gegen Honorar, Kontonummer hier : http://www.schottie.de/?page_id=34

 

–  die sofortige Kündigung des Kyotoprotokolls durch Deutschland

–  die Anullierung aller Energiegesetze (ENEV, EEG…)

–  die Beendigung des Ablasshandels mit CO2-Zertifikaten

–  die Trennung von Klimakirche und Staat

 

 

 

 

Zuvor gesendet, heute am  Dienstag, 22. Mai 2012 um 13:04 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“ <rainer.schottlaender@web.de>
An: poststelle@bpra.bund.de, internetpost@bpa.bund.de
Betreff: am besten sofort an Joachim Gauck :

 

http://www.welt.de/newsticker/news1/article106355687/Gauck-bekundet-Hochachtung-fuer-entlassenen-Roettgen.html

Weder Herr Roettgen noch der neue B“M“U Peter Altmaier verdienen Ihre Hochachtung, Herr Gauck.

Beginnen Sie mit der für Ihren Job als Bundespräsident notwendigen Pflichtlektüre beim ersten Artikel auf diesem blog :

 

http://www.schottie.de/?p=46 :

 

37 Thesen für CO2

Publiziert am 14. Januar 2011 | von Schotti :

1. Kohlendioxyd ist ein lebensspendendes Nutzgas, ohne das keine Pflanze wächst und dem alle Industriestaaten den in Jahrhunderten erworbenen Reichtum verdanken….

http://www.schottie.de/?p=46

Ich hatte kurz überlegt, ob ich Herrn Gauck diesen etwas brutaler formulierten Artikel als EMail schicke :

 

Publiziert 31. Januar 2011 | Von schotti | Bearbeiten

Mit jeder Tankfüllung Biosprit verhungert ein Dritte-Welt-Kind.
(Copyright: Rainer Schottlaender, Konto 1674805345 BLZ 100 500 00)

Denn bei nur 2 Milliarden Tonnen jährlicher Weltgetreideernte und 15 Milliarden Tonnen Weltjahresverbrauch
Öl+Kohle+Erdgas ist für Biokraftstoff einfach nicht genug Anbaufläche frei.

Es gibt vier Lösungen:

Weiterlesen →  http://www.schottie.de/?p=298#more-298

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

9 Kommentare zu Herr Gauck braucht eine Nachhilfestunde Thema heute : Energiewende

  1. schotti sagt:

    Joachim Gauck braucht weitere Nachhilfestunden

    Da Ihr Zensor die wertvollen Informationen in dieser EMail nicht eingangsbestätigt.
    also vermutlich ignoriert und einfach wegklickt,
    veröffentliche ich sie für meine bisher 81899 Leserinnen und Leser hier :

    http://www.schottie.de/?p=5589#respond

    Welch schöner Zufall, dass ich vor wenigen Minuten beauftragt wurde ,
    einem Jugendlichen, der mit Note 6 die zehnte Klasse abschloss, ab heute einen Mathe Crashkurs für die mündliche Prüfung zu geben.

    Bei Ihnen, Herr Gauck, stehe ich vor einer weitaus schwierigeren Aufgabe.

    1. Lässt bei Ihnen – wie bei mir – im Alter die Lernfähigkeit nach.
    2. Bezahlen Sie mich nicht.
    3. Wollen Sie das was jetzt kommt gar nicht wissen :

    Ihre letzte Rede entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.
    Und jeder finanzpolitischen Basis.

    Das müsste Sie als Bundespräsident zwar interessieren,
    tut es aus verständlichen Gründen aber nicht.
    .
    Ich gebe meinen Lesern jetzt hier einen Crashkurs zur Energiewende:

    Kondratjew und Moskalenko veröffentlichten Anfang der 80er Jahre,
    dass die Spurengase in unserer Erdatmosphäre einen 33-Grad-Effekt verursachen.

    Ich habe mit einem einfachen Experiment, das jede Schulklasse für ein paar Euro nachbauen und diskutieren kann, dieses Glaubensbekenntnis der Klimakirche widerlegt :

    Wood-Schottlaender-Experiment

    Copyright: http://www.schottie.de/?p=87

  2. schotti sagt:

    Deutschland braucht Ihre Energiewende – wie einen Kropf

    Als mich heute morgen die Sonnenstrahlen dieses herrlichen Sommertages weckten,
    fragte ich mich :

    Ist das die Klimakatastrophe ?

    Dann schaltete ich das Licht ein.
    Es gab ein Geräusch.
    Kurzschluss.
    Ich drückte den Sicherungsknopf und betrachte jetzt die Glühbirne,
    die den Stromausfall – nach langen Jahren treuer Dienste – verursachte, mit der Lupe.

    Diese 200-Watt-Lampe gibt es nicht mehr im Handel.
    Wegen dem Glühlampenverbot.
    Was für ein Schwachsinn !

    Sie, Herr Bundespräsident, haben in der D“D“R jede Menge staatlichen Schwachsinn erlebt:
    Mauerbau, Zwangskollektivierung, Rinderoffenställe.

    Gestern abend las ich, dass bis 2030 Deutschlands Strom weitgehend „alternativ“ hergestellt werden soll.
    Wozu ?…. fragte ich mich, und rechnete:

    Diese 400 von ca. 600 TWh machen ohnehin nur etwa 10 Prozent von Deutschlands
    Jahresprimärenergieverbrauch von ca. 4000 TWh aus.

    Weiterführende Literatur:
    http://www.schottie.de

  3. schotti sagt:

    Es wäre zu viel Ehre für Herrn Gauck und zuviel Arbeit für mich,
    hier ein Tagebuch über Deutschlands besten Sonntagsredner zu führen.

    Das machen andere ohnehin schon. Auf Hochglanzpapier und Steuerzahlers Kosten.

    Anstatt die obenstehenden dringenden Hausarbeiten zu erledigen, ist Joachim in den Nahen Osten gejettet um fernsehwirksam eine palestinensische Mädchenschule zu eröffnen.

    Joachim Gauck ist dermassen grundgut, dass er das sogar selber glaubt.

    „Gauck ist eitel und dumm“, schrieb mir kürzlich ein befreundeter Wissenschaftler.

    Dumm ist er nicht, denke ich, sondern geradezu perfekt für seinen Job als oberster Repräsentant einer bis auf die Knochen bankrotten Dummokratie.

    Gewählt, umgeben und abgeschirmt von seines Staatsnahgleichen.

    Ob er als Letzter an Bord bleibt, wenn die TITANIC DEUTSCHLAND in ihren unbezahlbaren Billionenschulden versinkt ?

  4. Irem sagt:

    Ach, wenn der Gauck wenigstens die Befugnisse hätte wirklich etwas zu ändern aber da ist ja nichts. Er kann zuschauen und rumreden.

  5. schotti sagt:

    Gesendet: Donnerstag, 09. August 2012 um 15:24 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: poststelle@bpra.bund.de, internetpost@bpa.bund.de

    Betreff: sofort an Joachim Gauck

    Ich dokumentiere hiermit und veröffentliche hier:

    http://www.schottie.de/?p=5589#comment-3157

    dass
    – obwohl es um existenzielle Interessen der Bundesrepublik Deutschland
    und mehrstellige Milliardenbeträge geht –

    es Herr Gauck auch nach 11 Wochen nicht für nötig hält
    meine EMail vom 22. Mai 2012 zu eingangsbestätigen.

    Geschweige denn zu überdenken und zu bearbeiten

  6. schotti sagt:

    „Das Bundespräsidialamt bestätigte der „Bild“-Zeitung gestern, dass die Erhöhung (des Jahresgehaltes von 199.000 auf 217.000 Euro) auch für die früheren Amtsinhaber wie den nach nur 20 Monaten Amtszeit im Februar zurückgetretenen Christian Wulff gilt.“

    Ich frage mich und hiermit meine Leser/innen : Wofür ?

  7. schams kurt sagt:

    Herr Gauck hat bei seinem Besuch in Prag die erlittenen Verbrechen der Tschechen durch die Nazis bedauert.
    Mit keinem Wort wurde dabei erwähnt,dass weit mehr als tausend Sudetengeutsche nach
    Kriegsende umgebracht wurden

  8. schotti sagt:

    Früher Sozialismus – heute Solarismus … Fortsetzung

    Herr Ferroni hat trotz „schweizerischer Gründlichkeit“ einen erheblichen Fehler gemacht,
    was mir auch ab und zu passiert, hoffentlich nicht jetzt:
    Mir erschien sofort die Zahl 1522 kWh/m^2 zu gering.
    Er schrieb: Daraus ergibt sich eine Stromausbeute von 64,5 kWh/m² und Jahr.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaikanlage
    „Vor allem in den letzten sonnenreichen Jahren gab es in Süddeutschland durchaus Erträge über 1200 kWh pro Jahr und installiertem kWpeak “
    … was je nach Wirkungsgrad 120 – 150 kWh/m^2 und Jahr sind
    Ferronis Endergebnis entspricht jedoch trotzdem meinem, schon Jahrzehnte zuvor gewonnem….
    Sind PV-Stromanlagen in Deutschland Energievernichter?
    Ferruccio Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Zürich

    Der Ingenieur Ferruccio Ferroni hat mit schweizerischer Gründlichkeit die Energiebilanz der in Deutschland verbauten Photovoltaikanlagen untersucht. Sein Ergebnis ist ernüchternd: Einem Ertrag über (nur rechnerisch erreichbare) 25 Jahre von 1.522 kWh/m2 stehen Aufwendungen von 2.463 kWh/m2 gegenüber.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/ferruccio-ferroni-dipl-ing-eth-zuerich/sind-pv-stromanlagen-in-deutschland-energievernichter-.html;jsessionid=120B6C0299A489818C0DCE1DB4105D23
    „Für Deutschland beträgt sie im Jahr 2009 0,19 kg SKE pro BIP-Euro (Daten aus Fischer Weltalmanach 2011).“
    Abb. 1: Nominales Brutto- und Nettoinlandsprodukt in der Bundesrepublik Deutschland von 1970 bis 2007 (bis 1991 nur Westdeutschland, Angaben in Milliarden Euro) (http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt )
    ……………………………………………………………………………………………………………………………………………
    2.200.000.000.000 Euro BIP BRD heute x 0,19 kg SKE pro BIP-Euro = 418.000.000 Mio t SKE
    Es sind wohl eher 500 Mio t SKE/a …
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4renergie
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prim%C3%A4renergieverbrauch
    PEV und Endenergieverbrauch für Deutschland 2005 Statistikart PEV nach Wirkungsgradprinzip[4] Endenergieverbrauch[5]
    Mineralöl 36,0 % 37,7 %
    Erdgas 22,7 % 32,1 %
    Steinkohle 12,9 % 9,4 %
    Braunkohle 11,2 % 8,7 %
    Erneuerbare Energien 4,6 % 6,4 %
    Kernenergie 12,5 % 5,7 %
    Gesamt 14244 PJ 10570 PJ
    Ich vergleiche die 800 Mrd nominales BIP meiner Studentenzeit mit dem heutigem dreifachem Wert.
    Damals verdiente ich beim Studentenschnelldienst 10-12 DM/h und zahlte in der Mensa 2 Euro …
    Ferroni schreibt weiter:
    „Aufgrund meiner Kontakte in China habe ich den Wert von ca. 400 kg Kohle pro Quadratmeter Modulfläche in Erfahrung gebracht…“
    Was sagt PV-Profi Martin hierzu ?
    Ich sage: Naja, für 20 kg Glas und Alurahmen braucht man weniger als 400 kg Kohle.
    Für einen qm , Schichtdicke 0,2 mm , also 200.000 mm^3 = 200 cm^3
    http://nds.wikipedia.org/wiki/Silizium
    = etwa 500 g = 1/2 kg hochreines 99,9999 % Silizium über HSiCl3, Trichlorsilan
    braucht man schon Einiges…. aber soviel ?
    Gesendet: Donnerstag, 01. November 2012 um 22:23 Uhr
    Von: ….
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Hallo Rainer, ob das stimmt ??
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/ferruccio-ferroni-dipl-ing-eth-zuerich/sind-pv-stromanlagen-in-deutschland-energievernichter-.html;jsessionid=120B6C0299A489818C0DCE1DB4105D23


    Mit freundlichen [kollegialen] Grüßen ….

    Das Potenzial der PV-Stromproduktion in Deutschland

    Über die Stromproduktion in Deutschland mittels Photovoltaikanlagen liefert die BMU-Statistik »Erneuerbare Energien in Deutschland — 2011« Zahlen. Aus Produk­tion und installierter Spitzenleistung errechnet man als Mittelwert der letzten zehn Jahre 645 Volllaststunden pro Jahr (kWh pro kWp) – knapp acht Prozent aller Jahresstun­den! Die erforderliche Modulfläche für eine Spitzenleistung von einem kWp wird mit zehn m² angenommen. Daraus ergibt sich eine Stromausbeute von 64,5 kWh/m² und Jahr. Infolge Alterung ist ein Wirkungsgradverlust zu erwarten, der gemäß der International Energy Agency (Report IEA-PVPS T12-01:2009) 0,7 Prozent pro Jahr beträgt. Geht man bei diesen Anlagen von einer Lebensdauer von 25 Jahren aus, ist im Mittel der verbleibenden 20 Jahre mit einer Einbuße von sieben Prozent (4,5 kWh/m2) zu rechnen. Die mittlere jährliche Stromproduktion ist dann 60 kWh/m². In 20 verbleibenden Jahren ergeben sich 1.200 kWh/ m2 .

    Dazu kommen im Mittel die ersten fünf Jahre mit je 64,5 kWh/m2, d.h. 322 kWh/m2. Somit beträgt die Gesamtstromproduktion pro Quadratmeter Modulfläche und während der mutmaßlichen Gesamtlebensdauer von 25 Jahren 1.522 kWh.

    Energieaufwand für die Herstellung der PV-Anlagen

    Die Herstellung von ultrareinem Silizium ist sehr energieintensiv. Es gibt keine zuverlässige Studie über den entsprechenden Energieaufwand. Aufgrund meiner Kontakte in China habe ich den Wert von ca. 400 kg Kohle pro Quadratmeter Modulfläche in Erfahrung gebracht; verstromt in einem modernen Kohlekraftwerk (Wirkungsgrad von 47 Prozent) ergeben sich 1.256 kWh. Eine Studie der Hong Kong Polytechnic University (»Environmental payback time analysis of a roof-mounted building-integrated photovoltaic system in Hong Kong«, Applied Energy 87(2010), 3625-3631) ergibt 1.237 kWh/ m2 .Diese beiden aus der Praxis gewonnenen Werte liegen deutlich über den Zahlen, welche zurzeit in deutschen Publikationen zu finden sind. Hingegen wird der Energieaufwand für die Herstellung der zahlreichen für die Fabrikation von ultrareinem Silizium notwendigen Chemikalien bei derartigen Untersuchungen im Allgemeinen nicht berücksichtigt; siehe dazu http://www.svtc.org, wo beispielsweise NH3, BF3, CCl4, Ethylenvinylacetat (Silberleitpaste), C2F6, HCl, HF, H2, HNO3, NaOH und SF6 genannt werden. Auch der Aufwand für die Gewinnung von Quarzgestein und für die Wasserversorgung und -entsorgung wird nicht kalkuliert. Abschätzungen des Aufwands für den Bau und Betrieb der Silizium- und PV-Modulfabriken haben ergeben, dass dieser wenige Prozente des Energieaufwands für die Produktion ausmacht.

    Im Folgenden wird der konservative Wert von 1.200 kWh/m2 verwendet.

    Aufwand und Verluste bei der Integration der Photovoltaik in den Netzbetrieb

    kWh/m2

    1

    Aufwand für die Bereitstellung von Gas- oder Kohlekraftwerken für die Reservehaltung

    25

    2

    Verluste bei der Inanspruchnahme von Pumpspeicher-Anlagen – 25% Verlust, 20% beteiligte PV-Produktion

    75

    3

    Aufwand für den Bau von Pumpspeicherwerken

    25

    4

    Aufwand für Netzanpassungen

    25

    Total

    150

    In den Positionen 1, 3 und 4 wird ein minimaler Aufwand von nur einer kWh pro Jahr für den Bau der Reserve, Speicherung und Netzanpassungen eingesetzt. Somit beträgt der Gesamtenergieaufwand für die Integration der Photovoltaik in den Netzbetrieb 150 kWh.

    Energieaufwand für Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung

    In der nachfolgenden Tabelle wird den laufenden Betriebskosten eine 25-jährige Betriebsdauer zugrunde gelegt. Im Jahr 2012 werden die Investitionen für eine PV-Anlage pro m2 Modulfläche mit 400 Euro für die Lieferung und mit 500 Euro für die Montage angegeben. Somit liegt der Tabelle eine Basisinvestition von 900 Euro pro m² Modulfläche zugrunde.

    € /m2

    1

    Projektierung und Bewilligungen – 10%

    90

    2

    Montage

    500

    3

    Wartung – 1,5 % pro Jahr während 25 Jahren

    337

    4

    Ersatz der Verschleißkomponenten – Anteil Wechselrichter

    150

    5

    Versicherung – 0,17% pro Jahr während 25 Jahren

    38

    6

    Rückbau und Entsorgung

    200

    7

    Anpassung an künftige Sicherheitsforderungen

    30

    8

    Zins – durchschnittlich 2% während 25 Jahren

    450

    Total während der gesamten Lebensdauer von 25 Jahren

    1795

    Die so ermittelten Kosten werden nun mithilfe der Energieintensität für Deutschland in Primärenergie-Aufwand umgerechnet: Die Energieintensität ist der Primärenergieverbrauch, bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt. Für Deutschland beträgt sie im Jahr 2009 0,19 kg SKE pro BIP-Euro (Daten aus Fischer Weltalmanach 2011). In Strom umgewandelt mit einem Wirkungsgrad von 40 Prozent erhält man 0,62 kWh pro Euro (dieser Wert wird als Mittelwert eingesetzt, wohlwissend, dass das Gewerbe eine höhere Energieintensität hat). Der Aufwand an Primärenergie für Montage, 25 Jahre Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung ist in der deutschen Volkswirtschaft somit 1.113 kWh.

    Schlussfolgerung

    Der Ertrag während 25 Jahren ist 1.522 kWh/m2. Demgegenüber steht ein Gesamtenergieaufwand von 2.463 kWh/m2. Vom Gesamtaufwand entfallen auf die Herstellung der PV-Module 1.200, auf die Integration in den Netzbetrieb 150 und auf Montage, Betrieb, Rückbau, Entsorgung und Finanzierung 1.113 kWh/m2.

    Die dargelegte Berechnung zeigt ganz klar, dass Solarstromanlagen in Deutschland wegen der geografischen Lage und der klimatischen Verhältnisse keine Energiequellen sind, sondern gewaltige Energiesenken oder Energievernichtungsanlagen. Auch wenn man eine Lebensdauer von 30 Jahren annehmen würde, wäre die Energiebilanz immer noch negativ. Diese Schlussfolgerung weicht ab von den gewohnten Feststellungen der Solarenergiebranche – vor allem deswegen, weil hier oben auch der Primärenergieaufwand für den Betrieb und die Finanzierung sowie für die Integration in den Netzbetrieb quantifiziert worden ist. Zudem basieren die obigen Überlegungen auf Si-Herstellungszahlen asiatischer Länder, welche zusehends als Hauptlieferanten auftreten.

    Zwar ist es möglich, mit der Photovoltaik elektrischen Strom zu erzeugen, aber man muss dafür wesentlich mehr Primärenergie einsetzen als an elektrischer Energie dank Nutzung der Sonneneinstrahlung in Deutschland herauszuholen ist. Dabei werden keine Kilowattstunden netto erzeugt, sondern es wird Primärenergie unnütz verschwendet.

    Von nachhaltiger Nutzung der Ressourcen kann keine Rede sein.

    In Anbetracht der Tatsache, dass bisher in Deutschland nicht weniger als 100 Milliarden Euro für Photovoltaik investiert worden sind, habe ich persönlich Mühe, eine solch absurde und nicht nachhaltige Solarstrom-Energiepolitik zu verstehen. Besser würde die angesetzte Primärenergie in modernen fossil-gefeuerten Kraftwerken zur Stromerzeugung genutzt.

    Ferruccio Ferroni, Dipl. Ing. ETH, Zürich

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