„Marschiert – Marschiert – Marschiert „


… singen laut http://www.tv14.de/tv-programm/sendung.html?SendungID=22630510

an jeden Morgen 240 Millionen chinesische Schulkinder.

Ich frage mich: Für wen werden diese jungen Menschen marschieren und wohin ?

„Das wäre keine Arbeit für Euch Städter“, höre ich aus dem Lautsprecher meines in China gebauten Fernsehgeräts eine alte, gesund ausehende Reisbäuerin aus ihrem Leben berichten. In der Pflanzzeit arbeitet sie von 7-20 Uhr in den Reisterrassen.

Jeder qm wird genutzt.

Weil nur „10 % Chinas landwirtschaftlich nutzbar sind“,

ergibt das gemäss http://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China

14 zu ernährende Personen pro Hektar. …………

 

 

 

Noch krasser ist es  in http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gypten 

„Um die stark wachsende Bevölkerung zu ernähren, müssen große Mengen importiert werden – im Jahr 1980 wurden über 5 Mio. Tonnen Weizen aus dem Ausland eingeführt, das sind dreimal soviel, wie in Ägypten selbst angebaut wurde“

http://de.wikipedia.org/wiki/Marsch_der_Freiwilligen

Hier finde ich die laut ZDF-NEO in China 240 Millionen Mal täglich gesungene Marschierzeile nicht.

Auch diesen Text würde ich nicht freiwillig singen.

Er schon:

Der junge Chinese, der  zur Armee will, „weil er dort bis ans Lebensende ein sicheres Gehalt bekommt“.

 

„In Russland glaubt jeder, dass alle Politiker korrupt sind“………..

……….Wer verteilte die volkseigenen Goldminen im Ural und die Nickelfabrik am Eismeer ?…………

Die westlichen Dummokratien auch korrupt bis auf die Knochen – aber eher strukturell:

Für einen Fuffi riskiert kaum ein Beamter seine Millionenpension (90-65 = 25 x 40.000 = 1 Mio)

Die paar Euro die zum Beispiel ein Bundestagsabgeordneter …“verdient“,

habe selbst ich in München als kleiner Handwerker mit ein paar Helfern mit ehrlicher Arbeit verdient.

Na und erst die Fussballer-Gehälter … Messi für 100 Mio 🙂

Gestern erzählte mir ein junger Mann, mit dem ich friedlich einen Joint kiffte, dass früher die Schlägereien fair waren.

Heute treten drei Feiglinge einen am Boden Liegendem mit den Stiefeln an den Schädel.

Ich hatte als junger Amateurboxer einen Ehrenkodex:  Nur in Notwehr ! Dazu kam es nie, denn nach dem täglichen Training war ich platt wie eine Flunder und friedlich wie ein Lamm.

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

Ein Kommentar zu „Marschiert – Marschiert – Marschiert „

  1. schotti sagt:

    http://www.faz.net/aktuell/politik/nordkorea-was-ist-anders-unter-kim-jong-un-11914979.html

    … Das Unternehmen verlor 45 Millionen Euro in einem Gemeinschaftsunternehmen, einer Eisenhütte, nachdem Nordkorea den Vertrag einseitig kündigte, die Anlagen beschlagnahmte und die chinesischen Mitarbeiter auswies. Plötzlich wagten sich auch andere chinesische Geschäftsleute mit Kritik hervor, und es wurde deutlich, dass Xiyang nicht das einzige chinesische Unternehmen war, das von Nordkorea betrogen wurde.

    In einer ungewöhnlichen Stellungnahme wies Nordkorea die Kritik zurück und beschuldigte seinerseits die Chinesen des Vertragsbruchs. Die chinesische Regierung versucht, den Disput herunterzuspielen. Seither äußern sich chinesische Nordkorea-Experten, die sonst vorsichtig mit Kritik an Pjöngjang sind, auch negativ über nordkoreanische Geschäftspraktiken. Die Nordkoreaner verstünden internationale Regeln beim Umgang mit ausländischen Investitionen nicht.
    Drohende Abhängigkeit von China

    China investiert vor allem in Rohstoffunternehmen. Nordkorea verkaufe seine Rohstoffe teilweise unter Weltmarktpreisen nach China, sagt Seliger. Eine andere Form der Kooperation mit China ist der Export von billigen nordkoreanischen Arbeitskräften nach China. Ihr Lohn geht zum großen Teil an den nordkoreanischen Staat, die Arbeiter behalten nur einen Teil davon….

    rs: … in der B“R“D beschlagnahmt der Staat etwa die Hälfte des Bruttolohns …

    ….Alle diese Maßnahmen bedeuten zusammen nicht eine Öffnung des Landes oder einen Ansatz zu Reformen, wie sie China vor mehr als 30 Jahren eingeleitet hat. Es entspräche dem üblichen Vorgehen Nordkoreas, wenn auch Kim Jong-un nur versuchte, (chinesisches) Geld über die Sonderzonen, das Aussenden von Arbeitskräften und den Ausverkauf von Nordkoreas Rohstoffen ins Land zu bringen.

    Auch Kim Jong-un fürchtet den Kollaps seines Landes und Regimes. Verweigert er sich weiterhin strukturellen Veränderungen sowie marktwirtschaftlichen Reformen in Industrie und Landwirtschaft, nimmt er in Kauf, dass sein heruntergewirtschaftetes Land zunehmend in Abhängigkeit von China gerät.

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