Ich kündige dem Staat


Sehr geehrter Herr Geschäftsführer Rainer Wittenberg:

Selbstverständlich bezahle ich den hier im schönen Jastrower Weg 17 verbrauchten Strom.

Pünktlich. So wie seit 50 Jahren mein Vater und dann meine Mutter.

Ich bin zufrieden mit Ihrer zuverlässigen Lieferung
zu jeder der 8760 Stunden eines Jahres.

Ich glaube Ihnen auch, dass – wie Sie mir am 19.11.2012 schrieben – die „stark steigende EEG-Umlage und die höheren Nutzungsentgelte für die Stromnetze“ Sie, EON, EnBW und RWE zu dieser Preiserhöhung gezwungen haben.

Anstatt dem Widerstand zu leisten leiten Sie diesen Druck an Millionen Endverbraucher weiter.

Da ich trotzdem nicht den Humor verlieren möchte und man Widerstand in der Physik in Ohm misst,
müssen Sie, Herr Vornamensvetter Rainer Wittenberg, hier bei mir mit einigen Mega-Ohm entschlossenem Widerstand rechnen:

Ich fordere Sie auf, Ihre unmässige Preiserhöhung zurückzunehmen.

Da man in diesem Juristenstaat, der mit Rechtsstaat immer weniger zu tun hat, mit allem rechnen muss,
schreibe ich Ihnen gemütlich und in Ruhe schon an diesem Wochenende, obwohl diese Sache mehr Zeit als 14 Tage nach Erhalt hat. Ich veröffentliche diese EMail heute auf meinem vielgelesenem blog www.schottie.de unter der Überschrift „Ich kündige dem Staat.“

Es mag zwar sein, dass der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter den einen oder anderen Cent bringt. Letzlich sind aber die anderen Stromkonzerne in derselben „gesetz“lichen Situation wie Sie.

Betrachten Sie diese EMail deshalb auch als Durchgriffs-Sonderkündigung

… und adressieren Sie sie an den „Gesetz“geber. In diesem Fall ist das der Deutsche Bundestag.

Ich schicke diese EMail von mir aus heute an meine Mailliste EON/EnBW/Vattenfall/RWE.

Der Zufall will es, dass mich Ihr Brief während meiner Arbeit zur Neuentwicklung eines U-233-Produktionsreaktors erreichte. Dieser soll der sicheren und kostengünstigen Stromproduktion in Deutschland, also für Sie und mich, mit für mehrere Jahrhunderte sicherer Ressource dienen.

Lassen Sie Ihre Experten das nun Folgende auf sachliche Richtigkeit und Realisierbarkeit prüfen.

Mit freundlichen Grüssen
Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys.
http://www.schottie.de/?page_id=56

Beschreibung zur Patentanmeldung

Brennelement für einen U-233-Produktionsreaktor

Die Grundidee ist sehr einfach, wurde aber noch nie gebaut….
………………

 

 

 

Sie muss durch Optimierung von Wanddicke 1, Wanddicke 2, Radius 1, Radius 2, Moderatoranordnung, Wandmaterial und U/Th-Geometrie experimentell und theoretisch weiter verbessert werden.

Der entscheidende Vorteil meiner Konstruktion, nämlich den Brutstoff zwischen Moderator und Spaltstoff anzuordnen, ist die Erhöhung der bisher erreichten Brutrate:
1,014 bei der http://en.wikipedia.org/wiki/Shippingport_Atomic_Power_Station
Unter 1 beim http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_THTR-300 und allen bisher gebauten Thorium-Hochtemperaturreaktoren.

Bei meinem Entwurf hier sinkt der Wirkungsgrad des Reaktors. Dieser Nachteil wird aber bei weitem durch die jetzt mögliche Erschliessung der Thoriumreserve wettgemacht. Das neue Brennelement wird einzeln in Versuchsreaktoren (Beispiel: http://www.frm2.tum.de/ ) oder in Bündeln in konventionelle wassermoderierte Reaktoren eingesetzt.

Sicherheit hat oberste Priorität und Vorrang vor Wirkungsgrad.

Deshalb wird dieses neue Brennelement mit einzeln ummantelten Pellets befüllt und bei möglichst niedriger Temperatur betrieben.

Copyright and patent pended by
Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys., Jastrower Weg 17,
12587 Berlin, am 22. November 2012. www.schottie.de

Zusammenfassung zur Patentanmeldung
Brennelement für einen U-233-Produktionsreaktor

„In der Erdkruste kommt Thorium in Mengen zwischen 7 und 13 mg Thorium pro kg vor
und ist etwa doppelt bis dreimal so häufig wie Uran.“ ….  http://de.wikipedia.org/wiki/Thorium

„Natürlich in Mineralen auftretendes Uran besteht zu etwa 99,3 % aus dem Isotop
238U und zu 0,7 % aus 235U“ ….  http://de.wikipedia.org/wiki/Uran

„Betrug die weltweite Stromerzeugungskapazität aus Kernenergie 1970 rund 16 GW, so stieg diese in den nächsten zwei Jahrzehnten bis 1990 auf 328 GW 2011 waren es 366 GW“    ….      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernkraftwerke  

Diese 366 Gigawatt ( x 8000 Jahresbetriebsstunden = ca. 3.000 TWh-e, zum Vergleich: Weltjahresprimärenergieverbrauch ca. 100.000 TWh-th) werden in zivilen Atomkraftwerken fast nur durch Verbrennung des seltenen, kettenreaktionsfähigen Isotops U-235 in LWRs und PWRs erzeugt.

Es gibt in Deutschland keinen und bisher auch weltweit nur wenige zivile Reaktoren, die die 140fache – nicht kettenreaktionsfähige U-238-Reserve – durch Brüten von Pu-239 erschliessen. Der Rohstoff Thorium ist bisher weitgehend ungenutzt.
Mit oder ohne Deutschland, wo seit Jahrzehnten Atomhysterie und Klimawahn regieren, wird hierzu weltweit geforscht. Hierzulande blieb die Entwicklung beim THTR stehen. Wie die bisherigen U-235-Reaktoren war auch dieser Reaktortyp eine Sackgasse.

Langfristig Sinn macht nur ein Reaktor, der Thorium nicht nur mit verbrennt – und so die knappe U-235-Reserve streckt – sondern mit Brutrate grösser eins das kettenreaktionsfähige Isotop U-233 produziert. Das „abgebrannte“ Brennelement muss mehr U-233 enthalten als das frische.
China und Indien planen in den nächsten Jahrzehnten die Installation von jeweils ca. 300 GW AKW-Leistung :
http://en.wikipedia.org/wiki/India%27s_three-stage_nuclear_power_programme

Rohstoffbasis ist

Monazite powder, a rare earth and thorium phosphate mineral, is the primary source of the world’s thorium

Stand der Technik sind die Thoriumreaktoren AVR und THTR in Deutschland, in den USA der SAPS-Reaktor, LFTRs und GenIV-Reaktoren des DOE, sowie ähnliche HTR-Entwicklungen in Indien und China. Für die Nutzung von Thorium wurden bisher nur Hochtemperaturrektoren entwickelt, bei denen Brutstoff und Spaltstoff in einem Brennelement zusammen verbrannt werden. Beispiel: UO2/ThO2 und andere Mischoxyd (MOX) Brennelemente.

Copyright:
Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys., Jastrower Weg 17,
12587 Berlin, am 22. November 2012.  www.schottie.de

Gesendet: Samstag, 24. November 2012 um 10:49 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“
An: Strompreise-Berlin@vattenfall.de
Cc: manfred.lang@rwe.com, Manfred.Schneider@rwe.com, Juergen.Grossmann@rwe.com, Peter.Terium@rwe.com, Rolf.Pohlig@rwe.com, Leonhard.Birnbaum@rwe.com, Alwin.Fitting@rwe.com, Rolf.Schmitz@rwe.com,  georg.waldenfels@eon.com, henning.schulte-noelle@eon.com, karen.desegundo@eon.com, walter.reitler@eon.com, ulrich.lehner@eon.com, theo.siegert@eon.com, bard.mikkelsen@eon.com, denise.kingsmill@eon.com, erhard.ott@eon.com, gabriele.gratz@eon.com, hans.pruefer@eon.com, hans.wollwitzer@eon.com, hubertus.schmoldt@eon.com, rene.obermann@eon.com, sven.bergelin@eon.com, ulrich.hocker@eon.com, werner.bartoschek@eon.com, guenter.vogelsang@eon.com, marcus.schenk@eon.com, c.hoffmann@enbw.com, b.beck@enbw.com, t.kusterer@enbw.com, d.mausbeck@enbw.com, h.zimmer@enbw.com, l.walz@enbw.com, sekretariat.cto@enbw.com, w.muench@enbw.com, s.pelka@enbw.com, l.feldenkirchen@enbw.com, allelein@lrst.rwth-aachen.de, katrin.muller-vanissem@ombudsman.europa.eu, EO@ombudsman.europa.eu, georg.arens@bmu.bund.de, gerald.hennenhoefer@bmu.bund.de, gabriele.braun@bmu.bund.de, kaiser.harald@stern.de, jennifer.fraczek@dapd.de, kampe.joern@geo.de, bischoff.juergen@geo.de, holger.schacht@berliner-kurier.de, joerges.hans-ulrich@stern.de, ralf.gueldner@kernenergie.de, franziska.erdle@kernenergie.de, dieter.marx@kernenergie.de, presse@kernenergie.de, info@thomas-bareiss.de, thomas.bareiss@bundestag.de, renfordt@zedat.fu-berlin.de, swantje.renfordt@cducsu.de, matthias.miersch@bundestag.de, kontakt@endlagerdialog.de, westermann.kerstin@stern.de, Stefan.Kern@bmbf.bund.de, karl-eugen.huthmacher@bmbf.bund.de, beatrix.vierkorn-rudolph@bmbf.bund.de, Sabina.Wolf@br.de, marina.richter@vattenfall.de, lv-bb@vdi.de, „Ludwig Lindner“
Betreff: Sonderkündigung wegen sittenwidriger Preiserhöhung

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

10 Kommentare zu Ich kündige dem Staat

  1. schotti sagt:

    „Das ist doch nur ein Hundert-Euro-Problem“, tröste ich mich selber oft.

    Wenn bei mir im Alltag mal was daneben geht.

    Nur wegen dem EEG habe ich der B“R“D nicht innerlich gekündigt.

    Sondern weil die Inkompetenz des Gesetzgebers mit jedem Jahr zunimmt und inzwischen D“D“R-Niveau hat.

    Weil dieser finanziell und damit moralisch bankrotte Schuldenstaat jedem einzelnem unschuldigem deutschen Staatsbürgerbaby schon vorgeburtlich ein Hunderttausend-Euro-Problem in die in China gezimmerte Wiege gelegt hat.

    Ob Sie sich nun eine Riesterrente aufschwatzen lassen, Ihr mühsam Erspartes bei 10 % Inflation für 1 % zur Bank tragen, per Stromrechnung oder Tankquittung abgezockt werden…

    Die Liste ist lang.

    Sehr lang.

    Es ist wirklich erstaunlich, dass bei all dem technischem Sachverstand, der um die Welt kreist, der in meinem Samsung Notebook, in meinem Fahrrad, jedem Auto und jeder Bibliothek steckt, die Menschheit sozial nicht viel dazugelernt hat.

    Kennen Sie den ?:

    Treffen sich zwei Planeten im Weltraum.

    Sagt der Eine : Du siehst aber schlecht aus. Was hast Du denn ?

    „Homo sapiens.“

    „Hatte ich auch“, erinnert sich der Andere…

  2. schotti sagt:

    „Acht Gray Neutronenstrahlung sind tödlich“, höre ich gerade in meiner Lieblingsfernsehsendung STARGATE.

    Weiter in meinem autodidaktischem Schnellkurs Kerntechnik:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gray :

    „Ein Gray ist für Röntgen-, Gamma- und Beta-Strahlung identisch mit einem Sievert, denn beides beschreibt 1 Joule pro kg, wird jedoch als Dosisgröße für den praktischen Gebrauch benutzt, während das Sievert als Äquivalentdosis gebraucht wird.“

    Mein Körpergewicht 88 kg x 8 x 1 Joule/kg = 704 Joules = ca. 0,002 kWh-th,

    Um ein Gramm Wasser um ein Grad zu erwärmen bedarf es 4,2 Joules = Ws.
    704 Joules erwärmen 169 g um ein Grad, meinen Körper um 0,002 Grad.
    Das bemerke ich zunächst nicht, zumal schnelle Neutronen nicht in der Haut absorbiert werden, sondern meterdicken Beton durchdringen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalentdosis :

    “ Der Grenzwert für beruflich strahlenexponierte Personen beträgt in Deutschland 20 mSv pro Jahr.[3] Eine Einzeldosis von mehr als 6 Sv (=6000 mSv) führt durch Strahlenkrankheit ohne weitere Behandlung binnen Tagen zum Tod…“

    Bei Neutronenstrahlung, die es kaum in der Natur, wohl aber im Reaktor gibt, muss man gemäss …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungswichtungsfaktor

    … noch mit Faktor ca. 20 multiplizieren :

    Eine Neutronen-Energiedosis von 8 Gray = 160 Sievert Äquivalentdosis führt …

    … wie schnell ?…keine Ahnung…vermutlich in unter einer Stunde zum Tod.

    Ich muss noch ausrechnen wieviel ich abbekomme … wenn ich 1 Gramm Thorium in die Hand nehme.

    Ich gehe von einer Aktivität von etwa 4000 Bequerel/gTh-232 AUS.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Thorium

    Isotope

    Isotop NH t1/2 ZA ZE (MeV) ZP
    227Th in Spuren
    18,72 d α 6,146 223Ra
    228Th in Spuren
    1,9131 a α 5,520 224Ra
    229Th {syn.}
    7880 a α 5,168 225Ra
    230Th in Spuren
    75.380 a α 4,770 226Ra ….SF (10−11 %)
    231Th in Spuren
    25,52 h β− 0,389 231Pa
    α (10−8 %) 4,213 227Ra

    232Th 100 % 1,405 · 1010 a α 4,083 228Ra ……..SF (10−9 %)

    233Th {syn.}
    22,3 min β− 1,245 233Pa
    234Th in Spuren
    24,10 d β− 0,273 234Pa
    Weitere Isotope siehe Liste der Isotope

    Wenn ein Atom Thorium zerfällt, entsteht ein Radonatom 228 und ein Alphateilchen 2He4 mit 4 MeV Energie.

    Wenn 4000 Atome in einer Sekunde zerfallen, entstehen 16 GeV.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenvolt

    1~\mathrm{eV}=1{,}602\,176\,565(35)\cdot 10^{-19}~\mathrm{J}

    multipliziert mit 16 GeV = 1,6 x 10^10 eV

    ergibt 2,56 x 10-9 Joules

    Ich halte dann in meiner Hand ein Stück Thorium, in dem in jeder Sekunde 4000 Alphas entstehen.
    Sie dringen in die umgebenden ca. 1 kg meiner rechten Hand ein.

    Das ist eine Energiedosis von 2,56 x 10-9 Joules/kg

    http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalentdosis

    Mein Hautoberfläche empfängt mehr, denn Alphas dringen nicht tief ein.

    Multipliziert mit http://de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsfaktor 20 für Alphas ergibt 5,12 x 10^-8 Sievert

    = 0,00005 MilliSievert

    Wenn ich dieses Stück Thorium ein Jahr lang in der Hand halte, wird meine Hand bestrahlt mit

    ca. 30.000.000 sec x 0,00005 mSv = 1500 mSv

    Das ist mehr als ich dachte.
    Vielleicht habe ich mich verrechnet.

  3. schotti sagt:

    Ich warte auf den vorprogrammierten finanziellen Supergau der überschuldeten B“R“D.
    Die kritische Fettmasse ist inzwischen einfach viel zu gross.
    Da helfen auch keine Steuerstäbe mehr, um es mit schwarzem Nuklearhumor zu nehmen.
    Gier frass Hirn.
    40 Jahre lang.

    Diese EMail schicke ich gleichmal an Dr. Beatrix Vierkorn Rudolph,
    die ich hier gerade in Ihrem Aufsichtsrat entdecke.

    Wollen Sie mir die Welt erklären ?

    So wie damals Ihr tolles Milliardengrab ITER ?

    Bei aller notwendigen Bescheidenheit
    angesichts von 10^80 Atomen im Universum
    und 82 Millionen Bundesbürgern sehr unterschiedlicher finanzieller Interessen,
    stelle ich fest:

    Sie, der B“M“BF, sind unfähig.

    Dass Sie das nicht hören möchten ist verständlich.

    Hier können Sie es in Ruhe lesen.

  4. schotti sagt:

    an den Vorstand von EnBW, EON, RWE und Vattenfall

    Ich empfehle Ihnen, diese EMail hier gründlich, Zeile für Zeile, zu lesen,
    darüber nachzudenken, mit Ihren Kollegen zu diskutieren und von Ihren Experten begutachten zu lassen.

    Sie haben meine vorangegangene EMail ignoriert.

    Ich habe sie mit kompletter c/c-Liste auf meinem blog http://www.schottie.de veröffentlicht.

    Ich erkläre Ihnen jetzt meinen Vorschlag am Beispiel eines Ihrer Reaktoren und lerne selber dazu:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kernreaktoren_in_Deutschland :
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Grohnde :

    …“zentraler Bestandteil des Kraftwerks ist ein Druckwasserreaktor der 1.300 MW-Baulinie, der von der Firma Siemens (Kraftwerk Union) errichtet wurde. Die Nennleistung beträgt 3.900 Megawatt (thermisch). Die elektrische Bruttoleistung liegt bei etwa 1.430 Megawatt. Zum Einsatz kommen 193 UO2-Brennelemente mit einer Anreicherung bis zu 4 % U-235, sowie MOX-Brennelemente. Eine Erhöhung der Anfangsanreicherung auf 4,4 % wurde beantragt.“

    Meine Frage :

    Ist es technisch möglich, eines dieser 193 Urandioxyd-Brennelemente
    gegen ein unten beschriebenes neues U-233-Th-232-Brennelement auszutauschen ?

  5. schotti sagt:

    Kernreaktor
    Aufbau eines Druckwasserreaktors

    Bei dem im Grohnde vorhandenen Kernreaktor handelt es sich um einen Druckwasserreaktor der dritten Generation, eine sogenannte Vor-Konvoi-Anlage der 1300-MW-Klasse. Dieser Reaktortyp wurde mit Modifikationen in den 1970er Jahren entwickelt und in vier Kernkraftwerken in Deutschland eingebaut. Heute hat der Reaktor eine elektrische Bruttoleistung (Nennleistung) am Generator von 1430 Megawatt (MW). Die Nettoleistung liegt bei 1360 Megawatt.[4] Diese Werte gelten erst nach einer Modifikation im Schaufelbereich des Generators im Jahr 1996. [5] Die hier genannten Werte geben die maximale Leistung an, die für die Produktion elektrischer Energie zur Verfügung stehen kann. Er entspricht dem Bruttowert abzüglich des Kraftwerkseigenverbrauchs von Neben- und Hilfsanlagen. Die thermische Reaktorleistung liegt bei 3765 Megawatt.[6]

    Der Reaktorkern fasst 193 Brennelemente[7] mit einer aktiven Brennstabslänge von 3,9 Metern und einem Brennstoffgewicht von 103 Tonnen. Die vier Dampferzeuger[8] haben ein Gesamtgewicht von 335 Tonnen, bei einem größten Durchmesser von 4,9 Metern und einer Gesamthöhe von 21,3 Metern. Die Anlage ist eine sogenannte „4 Loop Anlage“ mit vier Dampferzeugern, in denen die Wärmeenergie aus dem Primärkreislauf über vier getrennte Kontaktpunkte an den Sekundärkreislauf zum Antrieb der Turbinen abgegeben wird.

    Das Hauptkühlsystem besteht aus 4 Hauptkühlpumpen mit einer Hauptnennleistung je Pumpe von 7.350 MW. Die mittlere Kühlmitteltemperatur beträgt dabei 308,6 °C.[9]

    Zum Reaktorbereich gehört der Reaktordruckbehälter mit einem Innendurchmesser von 5000 Millimetern, bei einer Gesamthöhe einschließlich Steuerstabantriebsstutzen von 12.300 Millimetern. Das Gesamtgewicht des Druckbehälters beträgt etwa 540 Tonnen, die Wandstärke des zylindrischen Teils 25 Zentimeter.[10] Der Sicherheitsbehälter ist aus dem Stahl WStE 51 gefertigt.[11]

    Ein Zwischenlager mit 100 Stellplätzen für Castoren vom Typ Castor V/19, in denen abgebrannte Kernbrennelemente mit einem Schwermetallgewicht von 1.000 Tonnen gelagert werden können, wurde am 17. April 2006 in Betrieb genommen. Die Lagerung erfolgt nach dem Konzept der trockenen Zwischenlagerung in metallischen, dicht verschlossenen Behältern in einem Lagergebäude aus Stahlbeton. Das Zwischenlager liegt in lediglich 200 Metern Entfernung vom Reaktorgebäude, seine Wände sind 1,2 Meter dick.[14] Der Standort liegt innerhalb der Schutzzone V des Heilquellenschutzgebietes für das Staatsbad Bad Pyrmont und einen Kilometer nordöstlich eines Wasserschutzgebietes.[15] Das Standort-Zwischenlager in Grohnde soll nach seiner Fertigstellung Transporte aus dem KKW Grohnde in die Wiederaufarbeitung überflüssig machen.[16] Seit seiner Inbetriebnahme bis Ende 2009 wurden 12 Castoren im Zwischenlager eingestellt

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Grohnde

  6. schotti sagt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Gundremmingen

    Baubeginn der Blöcke B und C war am 19. Juli 1976. Block B wurde am 9. März 1984 fertiggestellt, Block C am 26. Oktober 1984. Bei den Blöcken handelt es sich ebenfalls um Siedewasserreaktoren. In diesem Reaktortyp umströmt das Wasser die Brennelemente, siedet und der Dampf treibt direkt die Turbine an. Siedewasserreaktoren haben somit im Unterschied zu Druckwasserreaktoren nur einen Hauptkreislauf. Jeder Block ist mit 784 Brennelementen (BE) beladen. Ein Brennelement enthält rund 174 Kilogramm Uran und besteht aus 100 (10 x 10) Brennstäben. Die Blöcke B und C in Gundremmingen erzeugen insgesamt etwa 21 Mrd. kWh elektrische Energie pro Jahr. Damit werden rechnerisch etwa 30 % des bayerischen Bedarfs gedeckt

  7. schotti sagt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Druckwasserreaktor

    Das Wasser im Sekundärkreislauf steht unter einem Druck von etwa 70 bar, weshalb es an den Heizrohren der Dampferzeuger erst bei 280 °C verdampft. In einem Kernkraftwerksblock der in Deutschland üblichen elektrischen Leistung von 1400 MW beträgt die dabei entstehende Dampfmenge für alle Dampferzeuger zusammen etwa 7000 Tonnen pro Stunde. Der Wasserdampf wird über Rohrleitungen in eine Dampfturbine geleitet, die über den angekoppelten Generator elektrischen Strom erzeugt. Danach wird der Dampf in einem Kondensator niedergeschlagen und als Wasser mit der Speisepumpe wieder den Dampferzeugern zugeführt.

    Der Kondensator wiederum wird mit Kühlwasser, meist aus einem Fluss, gekühlt. Je nach Anfangstemperatur und Wasserführung des Flusses muss dieses Kühlwasser, bevor es in den Fluss zurückgeleitet wird, seinerseits wieder abgekühlt werden. Zu diesem Zweck wird ein Teil des Kühlwassers in einem Kühlturm zum Verdunsten gebracht. Dadurch entstehen bei manchen Wetterlagen weiße Wolken über den Kühltürmen.

  8. Pingback:Atommüll nach Amerika ? | Schottie.de

  9. schotti sagt:

    Ich dokumentiere und veröffentliche hier : http://www.schottie.de/?p=8459#comment-9473 ,
    dass keiner der Empfänger dieser EMail,

    insbesondere der Verfasser Rainer Wittenberg des Briefes VATTENFALL AN MICH vom 10.11.2012,

    innerhalb der angemessenen Frist von nunmehr 3 Monaten
    auf meine Antwort reagierte:

  10. schotti sagt:

    http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE92401V20130305 :

    „Vorstandschef Peter Terium kündigte am Dienstag an, die Tochter RWE Dea zu veräußern. Branchenexperten schätzen den Wert des Hamburger Öl- und Gasförderers mit rund 1300 Mitarbeitern auf mehr als vier Milliarden Euro. Das Geld könnte der Versorger gut gebrauchen, hat RWE doch Schulden von 33 Milliarden Euro….“

    Keine Ölproduktion – keine Gasförderung – keine Kernenergie – keine Forschung +
    die Aktien-Schulden der AG + 33 Milliarden Schulden bei den Banken …

    Was für ein Desaster.

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