Zu fünft auf neun Quadratmetern


„Im vergangenen Jahr wiederholte der 70 Jahre alte Ministerpräsident … seine Familie sei „extrem arm“ gewesen. Zeitweilig, so heißt es anderswo, habe sein Vater Schweine hüten müssen, seine Mutter sei eine einfache Lehrerin gewesen … die … heute 90 Jahre alt … über eine andere Investment-Firma vor fünf Jahren eine Investition von 120 Millionen Dollar getätigt hat…

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chinas-ministerpraesident-wen-jiabao-besitzt-2-1-milliarden-euro-11939168.html :

© dpa Bescheidener Staatsdiener?

Die Familie des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao soll ein bislang weitgehend verborgenes Milliardenvermögen angehäuft haben, berichtet die Zeitung „New York Times“. Beteiligungen der Familie Wen seien insgesamt 2,7 Milliarden Dollar (umgerechnet 2,1 Milliarden Euro) wert. Zahlreiche Verwandte des Regierungschefs seien „außerordentlich reich“….“

Heisst der chinesische Zentralbankchef  auch Wen ?

Mario Wen ? …………….

 

 

Wielange noch verkaufen die Chinesen gute Waren für schlechte Euros ?

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Renminbi :

Rénmínbì
Staat: Volksrepublik China
Unterteilung: 1 Yuán = 10 Jiǎo = 100 Fēn
ISO-4217-Code: CNY
Abkürzung: RMB, ¥
Wechselkurs:
(25. Oktober 2012)
EUR = 8,11 CNY
100 CNY = 12,33 EUR1 CHF = 6,704 CNY
100 CNY = 14,916 CHF

Vorderseite von 1- und 2-Jiǎo-Banknoten mit der Darstellung chinesischer Ethnien. Die Banknoten stammen aus der vierten Serie, die zwischen 1988 und 1997 ausgegeben wurde … “

 

Immerhin noch gültig !

Unsere Ossis erlebten 1988 die MDN, 1997 die DM, dann den TEURO und demnächst …

 

Wechselkurs des Euro zum Renminbi seit 2005

Die chinesische Währung ist seit 1994 erst inoffiziell und später offiziell mit einer Bandbreite von 0,5 % an den US-Dollar gekoppelt. Seit dem 21. Juli 2005 betrug der Mittelkurs der Bindung 8,11 Yuan je Dollar. Davor hatte der Mittelkurs 8,277 Yuan pro Dollar betragen. In den 1980er Jahren war der Kurs noch 2 Yuan pro US-Dollar gewesen. Die chinesische Zentralbank sorgt durch gezielte Devisenmarktinterventionen für ein Einhalten des vorgegebenen Wechselkurses.

Das feste Wechselkurssystem hat China zunächst sowohl in der Inflations-Bekämpfung als auch beim Zugang zu internationalem Kapital große Vorteile verschafft, da die Wechselkurspolitik Chinas als sehr glaubwürdig gilt. Die hohen Zuflüsse an ausländischem Kapital der letzten Jahre wurden nicht zuletzt aufgrund des geringen Währungsrisikos getätigt. Selbst die Asienkrise überstand der Renminbi ohne Abwertung. In den letzten Jahren nahm jedoch der internationale Druck auf China zu, die Dollarbindung aufzuheben und seine Währung frei fließen (und somit vermutlich aufwerten) zu lassen. Vor allem die USA, die EU sowie die südostasiatischen Nachbarn Chinas fordern das Land auf, den ihrer Meinung nach inzwischen stark unterbewerteten Renminbi freizugeben. Da die chinesische Währungspolitik jedoch durch Dollarkäufe indirekt die Staatsverschuldung der USA stützt, hätte eine Aufwertung des Renminbi für die USA ambivalente Folgen….“

 

…sehr nett und verharmlosend formuliert. Das Wort „drastisch“ trifft es besser.

China hält 4 der 16 Billionen US  http://en.wikipedia.org/wiki/Government_bond

Das klingt nach James Bond.

Zusammen mit seinem Bruder Junk Bond jagt James nicht nach Bankräubern die Goldbarren klauen.

Goldbarren klaut man heutzutage, indem Bruder Junk einen nach ihm benannten Bond be-gibt (wie edel dass klingt), sich von Bruder James im dicken Daimler durch die Welt fahren lässt und eine Kofferraumladung Bundesschatzbriefe (junk bonds) einem ahnungslosen Kunden andreht.

Im Auftrag Ihrer Majestät !

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

Ein Kommentar zu Zu fünft auf neun Quadratmetern

  1. schotti sagt:

    Was lerne ich aus dem Fall Wen ?

    Nicht viel. Oder doch ?

    Dass „am Schluss nicht mehr zu unterscheiden war wer die Schweine und wer die Menschen waren“ … schrieb schon Huxley in seinem lesenswerten Roman SCHÖNE NEUE WELT (BRAVE NEW WORLD).

    In meiner Jugend war das neben Orwells 1984 und Biermanns Drahtharfe heissbegehrte Untergrundliteratur in der D“D“R.
    In meiner kleinen Welt …

    Ist Wen`s Bild vom Menschen das eines Schweinezüchters ?

    Bei Eurogruppenchef Juncker würde mich das nicht wundern.

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