Milch oder Red Bull ?


Felix Baumgartner liess sich nach vorne fallen und konnte so – wie man im Fernsehbild sah – eine minimale Eigenrotation nicht verhindern. Diese schaukelte sich in der ersten Minute des freien Falls hoch und gefährdete ihn und das Experiment.

Ich habe eine Idee, wie man dieses lebensgefährliche Trudeln verhindern kann:

Stellen Sie sich vor, unter der Kapsel RED BULL STRATOS hängt ein 5 Meter langes Rohr.

Durch dieses Rohr fällt der Testpilot genau senkrecht nach unten.

Ich verbessere diese neue Idee weiter……

 

 

Wenn der Springer eine minimale Körperrotation um die Körperlängsachse mitbekommt, wird sein Fall noch stabiler. Realisieren kann man das durch ein minimalverdrilltes 5-Meter-Rohr oder einen kleinen Eigenrotationsflügel am Helm. Da kann dann RED BULL noch mehr Werbung ranmachen.

Ein  AB-WURF ist vermutlich erheblich sicherer als ein unsteuerbarer AB-SPRUNG bei dünner 3 Millibar Höhenluft.

Nächste Idee für`s nächste Mal :

Felix macht einen Kopfsprung durch eine 5-Meter lange COCA COLA DOSE  …


Absprung von Joseph Kittinger, 1960

 

Felix durchbrach im freien Fall die Schallmauer

Image1
Das kann der RED BULL GRÜNDER besser als ich :  Marketing.
Ob nun geklaute Idee oder nicht …
…ob nun verbesserbar oder nicht
Wen interessiert das jetzt noch ?
Aus dieser Sicht ist es logisch, dass Diana Polacek vermutlich sogar im Auftrag von D.M.
meinen unten dokumentierten Verbesserungsvorschlag abwürgt.
Gesendet: Mittwoch, 17. Oktober 2012 um 12:20 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“ <rainer.schottlaender@web.de>
An: dietrich.mateschitz@at.redbull.com
Cc: diana.polacek@at.redbull.com, sonja.ernstbrunner@at.redbull.com
Betreff: Dietrich Mateschitz
„Red Bull steigert angeblich die momentane geistige Leistungsfähigkeit…“
Davon habe ich bei Ihnen Frau Polacek, Ihnen Herr Mateschitz
und bei untenstehender Kommunikation nichts bemerkt.
Ich stelle fest, veröffentliche und frage:
1. 1000 ccm gesunde Milch kostet ——————-50 cent
2. 60 ccm RED BULL SHOT kosten  ………………… 299 cent
Ist RED BULL 100 Mal gesünder und nützlicher als Milch ?
Gesendet: Dienstag, 16. Oktober 2012 um 15:43 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“ <rainer.schottlaender@web.de>
An: diana.polacek@at.redbull.com, sonja.ernstbrunner@at.redbull.com, dietrich.mateschitz@at.redbull.com
Betreff: Wie man hineinruft so schallt es heraus, Dietrich Mateschitz
Anstatt sich zu freuen, dass jemand mitdenkt schreiben Sie:
„…und möchten Sie höflichst bitten, uns keine weiteren E-Mails oder dergleichen zu senden.
Damit sich die bisher 117.531 Leser meines blogs www.schottie.de
eine eigene Meinung über Ihr Unternehmen bilden können
und damit diese weitere möglicherweise sehr gute Idee nicht verloren geht
veröffentliche ich diese EMail an geeigneter Stelle.
Falls Sie Herr Mateschitz das nicht möchten, zB weil Ihnen das peinlich ist
– was es auch sein sollte –
lassen Sie mich das wissen. (Keine Antwort bis heute, 21.10.2012, ichsetze also Ihr okay für diese Veröffentlichung hier voraus)
Sie schrieben weiter:
The content of this email and any files transmitted with it may be confidential
and intended solely for the use of the individual named.
Das „individual named“ bin nach meiner Interpretation zunächst nur ich.
Gesendet: Dienstag, 16. Oktober 2012 um 14:45 Uhr
Von: diana.polacek@at.redbull.com
An: rainer.schottlaender@web.de
Betreff: Re: an Dietrich Mateschitz … RED BULL SCIENCE

Sehr geehrter Herr Schottländer,

vielen Dank für Ihre Nachrichten und Ihr Interesse an Red Bull.

Wie Ihnen bereits am 27.09.2012 per E-Mail mitgeteilt wurde, besteht seitens Red Bull kein Forschungsbedarf in Richtung Ihres wissenschaftlichen EARTH-1 Projektes. Ebenfall müssen wir Ihnen bedauerlicherweise mitteilen, dass aus derzeitiger Sicht eine Kooperation mit Ihnen nicht gewünscht wird.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen als alleinige Kontaktperson bei Red Bull zur Verfügung!

Wir danken Ihnen für das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse und möchten Sie höflichst bitten, uns keine weiteren E-Mails oder dergleichen zu senden.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

Diana Polacek | Junior Scientist | Science Department

Red Bull GmbH
 | Am Brunnen 1 | 5330 Fuschl am See | Austria
phone: + 43 662 6582 7139 | fax: + 43 662 6582 67139 | diana.polacek@at.redbull.com


DISCLAIMER

The content of this email and any files transmitted with it may be confidential and intended solely for the use of the individual named. If you have received this email in error please let us know and delete the content from your system. You may NOT copy or disclose the information to anyone.
Kindly take care to reply to this message by using the identical subject line. Thank you for your support!
Inactive hide details for "Rainer Schottlaender" ---16.10.2012 11:46:30---FELIX – DER GLÜCKLICHE Publiziert   15. Oktober 201„Rainer Schottlaender“ —16.10.2012 11:46:30—FELIX – DER GLÜCKLICHE Publiziert   15. Oktober 2012  |  Von   www.schottie.de    Ich habe eine IdeeFrom: „Rainer Schottlaender“ <rainer.schottlaender@web.de>
To: sonja.ernstbrunner@at.redbull.com, dietrich.mateschitz@at.redbull.com, diana.polacek@at.redbull.com
Date: 16.10.2012 11:46
Subject: an Dietrich Mateschitz … RED BULL SCIENCE
wegen: Förderung meines Projektes EARTH-1

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

4 Kommentare zu Milch oder Red Bull ?

  1. schotti sagt:

    Sie werden verstehen, Herr Mateschitz,
    dass ich nicht begeistert von Dianas ignoranter, destruktiver und unangemessener EMail bin.

    Mich als forschenden Physiker interessiert die Sache trotzdem.

    Auch wenn der wissenschaftliche Nutzen von RED BULL STRATOS
    geringer ist als der des Ihnen zwecks Förderung vorgeschlagenen Experimentes EARTH-1.

    Weltweit werbewirksam übertreffen kann man Felix Baumgartners Sprung schwer.

    Vielleicht mit einem Absprung direkt aus der ISS.

    Wie überlebt man das ?

    0,1 g = 0,981 m/s^2 Verzögerung hält ein Mensch stundenlang aus.

    Felix mit ca. 75 kg Körpergewicht würde 83 kg „wiegen“
    und ich denke das halten sogar noch meine 63jährigen Knochen aus.

    Die http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation umrundet die Erde mit 28.000 kmh = 7777 m/s

    Wegen v = g x t braucht eine mit 0,1 g = ca. 1 m/s^2 langsam verzögernde Rettungskapsel
    7777 Sekunden für den Abstieg, also etwa 2 Stunden.

    Geht das ohne Hitzeschild ?

    In erster, sehr grober Näherung schätze ich das so ab:

    Die kinetische Energie von Felix auf der ISS ist = 75 kg x 0,5 x v^2 =
    37,5 kg x (7777 m/s)^2 = 2.268.0648.000 Newtonmeter = Wattsekunden.

    Dividiert durch 7777 sec Abstiegszeit ergibt 291.638 Watt = 292 Kilowatt.

    Mein Ofen hier in meinem Büro heizt mit 6 kW.

    292 kW ständige Heizung kann man nicht überleben.

    Diese Heizleistung wird jedoch zum grössten Teil mit der Luft konvektiv abtransportiert.
    Ein kleiner Rest durch Wärmestrahlung (ähnlich wie bei meinem Ofen, nur weniger).

    Wieviel genau weiss ich nicht.

    Das wissen aber die NASA-Hitzeschild-Experten, warum sollte ich jetzt stundenlang weiterrechnen ?

    Wenn 2 Stunden Abstieg sich als zu schnell herausstellen sollten,
    kann man auch einen gemütlicheren 20-Stunden-Abstieg durchrechnen.

    Einen dann mit nur 0,01 g verzögerten Abstieg von ISS herunter zur Erde überlebt jedes Baby.

    Zumindest von der mechanischen Belastung her.

    Wie der Bremsprozess aerodynamisch und thermodynamisch genau abläuft, weiss ich heute auch noch nicht.

    So aus dem Bauch heraus auf die Schnelle würde ich sagen:

    Das ist machbar. Vielleicht sogar ohne Hitzeschild.

    mfg

    Rainer Schottlaender

    1949 geboren in Berlin
    1967-71 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin
    1975 Diplom in München
    1976 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching
    1977-78 Redakteur beim Elektronik Journal München
    1979-88 Aufbau eines kleinen funktionierenden Bauhandwerkbetriebes in München
    1989-90 Songwriter/Sänger in San Diego/Ca-USA
    1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

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