Milliarden-Müller


Eine pleitedeutsche Karriere :

http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_M%C3%BCller_%28Politiker%29

Werner Müller im Jahr 2002
Zu diesem Zeitpunkt tippte ich – damals noch mit Schreibmaschine auf Papier und einzeln numeriert –  zum 4000sten Mal honorarfrei, zum 4000sten Mal desillusioniert und zum 4000sten Mal von Amtswegen für dumm verkauft, aber erstaunlicherweise zum 4000sten Mal motiviert – an einer  Chronik des Staatsbankrotts Nr.  ungefähr 4000.
Ich müsste lange in den 57 Mappen des ein Meter hohen Papierstapels CDS suchen, um den Fall MILLIARDEN-MÜLLER, den ich damals schon einmal dokumentierte, wieder zu finden.

Ich erinnere mich aber noch an das Wesentliche:

 

 

 

Dafür, dass er die damals nicht aus dem Etat des Wirtschaftsministeriums bezahlbaren Steinkohlesubventionen an seine Freunde bei der Ruhrkohle AG per Mausklick in die Zukunft verschoben hat ?

 

Wie war das genau ?

 

Ich lernte hier http://de.wikipedia.org/wiki/Steinkohle schnell zwischendurch, dass sich seit Müllers Karrieregipfel  der Preis für ausländische Kraftwerkssteinkohle von 40 auf 100 Euro erhöhte.

In der Steckdose in Ihrem Zimmer sind das jetzt 5 statt 2 cent Brennstoffkosten bei etwa 25 cent/kWh auf Ihrem Stromzähler zuhause.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Subvention :

Ja, in einem der SUBVENTIONSBERICHTE könnte etwas hierzu drinstehen.

Schaun wir mal, würde Franz Beckenbauer sagen, dessen Kinder auch noch diese Zeche zahlen und irgendwann fragen werden: “ Sag mal Papa, hast Du damals nichts davon mitbekommen ?“  :

 

http://edok.ahb.niedersachsen.de/07/350262055/18.pdf

 

Da steht sogar eine EMailadresse IA1@bmf.bund.de , an die ich diesen Artikel mit der Bitte um Prüfung auf sachliche Richtigkeit schicken könnte.

Was allerdings, wenn Sie Ähnliches  schon 4000mal erfolglos gemacht haben, verlorene Kraft ist.

 

Merke:

Eine öffentliche Krähe hackt der Anderen kein Auge aus.

 

Auf Seite 4 lerne ich im 18. Subventionsbericht des Bundes“ministers“ für Finanzen, dass der erste Ausbruch der Subventionitis-Pandemie 1967 geschah.

In den 22 Nachkriegsjahren zuvor wurde anscheinend ohne Subventionen Deutschland von fleissigen Trümmerfrauen wieder aufgebaut.

Nachdem es der deutsche Staat zuvor gründlichst in Trümmer gelegt hatte.

Und die Trümmerfrauen nicht rechtzeitig dagegen etwas unternahmen.

Sondern meist munter mit Heil Hitler riefen.

 

Man muss keinen Krieg führen um ein Land zu ruinieren.

40 Jahre Schuldenpolitik tun`s auch.

 

Ich scrolle weiter und finde Details zum Fall Milliarden-Müller  auf Seite 8 von 150 obiger pdf-Datei:

„… Absatz- und Stilllegungshilfen für die Steinkohleindustrie 3.894 3.894 – 3.712 3.712 – 3.380 3.380 – 2.929 2.929 …“

 

Nach meiner Erinnerung waren diese Milliarden nicht im Etat des Wirtschafts“ministers“ übrig.

Deshalb wurden nach meiner Erinnerung nur die Zinsen auf diese Milliarden, das könnten bei 3 Milliarden ca. 0,1 Milliarde pro Jahr gewesen sein, in den Haushalt gestellt.

Es gibt dafür ein Wort: Kreative Buchführung.

 

Wie war das damals genau, Werner Müller ?

 

Aufschreibenswert und noch nie im Staatsfernsehen gesendet meine simple Bilanz:

Heute nach jahrzehntelanger Steinkohlensubvention und grob geschätzt 200 Milliarden Euro später sind von grob geschätzt 200.000 Kohlearbeitsplätzen noch 30.000 übrig.

So richtig klar wird der Wahnsinn, wenn man den Dreisatz anwendet und auf etwa 100.000 Euro oder D-Mark, was auch schon egal ist, Subvention pro Jahr und Arbeitsplatz kommt.

Da jede Currywurstbude im Ruhrgebiet mit dranhängt, sind natürlich alle treue SPD-Wähler.

 

Wenn es nur ein Herr Müller und seine ehemalige Volkspartei SPD wäre….

So richtig parteiübergreifend tief in die Staatskasse greift die  Bauernlobby.

 

War das eine Billion seit Gründung der B“R“D ? CSU-Bayern vorneweg ?

 

Deutschlands verlorener Schuldenkrieg wurde von vielen Müllers geführt.

Still und unbemerkt. Jahrzehntelang.

 

Auch bei der Wende 1989/90 haben die Müllers der D“D“R prächtig mit den Müllers der B“R“D zusammen“gearbeitet“.

Als das damals schon bankrotte System der noch bankrotteren D“D“R übergestülpt wurde.

Von Helmut Kohl. Der weder hell im Kopf noch mutig war.

 

Und von seiner „Treu“hand.

 

Treue Stasis dienen gerne neuen Herren.  Man wechselt einfach über Nacht die Uniform oder geht in Pension.

 

Witzig wäre einmal durchzuzählen, wieviele der heute noch lebenden ca. 2 Millionen SED-Mitglieder inzwischen den Eid auf die B“R“D schworen.

NVA-Abwickler Eppelmann schweigt auch hierzu erwartungsgemäss :

Diese EMail betrifft Jeden und wurde hier an dieser besonders geeigneten Stelle veröffentlicht:
Gesendet: Sonntag, 16. September 2012 um 08:19 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“ <rainer.schottlaender@web.de>
An: info@bundestag.de
Cc: r.eppelmann@stiftung-aufarbeitung.de, „Dr. Anna Kaminsky“ <a.kaminsky@stiftung-aufarbeitung.de>, wolfgang.thierse@bundestag.de, angela.merkel@bundestag.de, stefan-wolle@t-online.de, „Die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus – Thomas Dahnert“ <th.dahnert@gedenkbibliothek.de>, „Kaiser, Harald“ <kaiser.harald@stern.de>, gerhard.sabathil@ec.europa.eu
Betreff: Politbüromitglied Eppelmann schweigt
Das Land Berlin und die Bundes“republik“ Deutschland befinden sich seit vielen Jahren
im Zustand des Besonders Schweren Bankrotts.
Aufgrund der historischen Erfahrungen 1918,1945 und 1989 ist im Jahr 201x
nicht mit einer rechtzeitigen Kapitulation der dafür Verantwortlichen zu rechnen.
Ich leiste heute, an meinem 63sten Geburtstag, weitere wichtige Vorarbeit für die turbulenten Tage danach:
1. Die Webadresse www.pleite.de ist noch nicht vergeben.
2. Das Internet funktioniert nur mit Strom und Geld.
    Nach langjähriger hilfsschulreifer Energie-und-Finanzpolitik kann beides ausfallen.

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

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