Wird in der Formel 1 weltweit „geschmiert“ ?

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Sebastian Vettel möchte nur ungern auf den Nürburgring verzichten. Foto: David Ebener© DPA

 

http://web.de/magazine/sport/formel1/15639390-ecclestone-gestaendnis-verbergen.html :

„Vor rund einem Jahr hatte Ecclestone bereits eingeräumt, das Geld gezahlt zu haben. Allerdings fühlte er sich nach eigener Darstellung erpresst. Gribkowsky habe ihm indirekt mit der britischen Steuerbehörde gedroht. „Er hat mich erpresst und ich wollte kein Risiko eingehen. Bei der Investmentgesellschaft war nichts falsch. Gar nichts“, hatte Ecclestone zum Verkauf der Formel 1 an CVC gesagt…“

Ich überlege:

Wenn E an G 44 Millionen zahlte, dann liegt es nahe, dass er den britischen Steuerbehörden mehr schuldet.

Ich fahre mit Vollgas auf die nächste Kurve zu:

 

 

 

„Im Dezember 2008 stieg Honda aufgrund der weltweiten Finanzkrise offiziell aus der Formel 1 aus“ …

Quelle:  http://de.wikipedia.org/wiki/Formel_1

 

Ich vermute, dass 2012 nicht nur Herr Gribowsky „in die Boxengasse fahren“ wird .

 

Ich suche den Namen Ecclestone hier …

http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A9d%C3%A9ration_Internationale_de_l%E2%80%99Automobile

… finde wenig und überlege:

 

Die FIA sitzt also wie das Urmeter und das Urkilogramm in Paris.

Wie ist Mr. Ecclestone in diese  piekfeinen Kreise hineingekommen ?

Mit Vitamin B-ernie ?

Ist der Fall Gribowsky  nur die Spitze eines Eisberges ?

Wird die Formel-1 weltweit „geschmiert“ ? 

 

Ecclestones Vorname erinnert mich an … es ist schon solange her … Bernie.. IOS … hier …an ihn:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Cornfeld

 

Als ich Student war, redeten alle von IOS … einer meiner damaligen Mitstudenten wollte mich auch dazu breitquatschen.

 

Wie endete dieser Fall ?:

 

„Eine Gruppe von 300 IOS-Angestellten erstattete 1969 in der Schweiz Strafanzeige, da die IOS-Führung sie dazu ermuntert hatte, IOS-Aktien zu erwerben, was viele Mitarbeiter aus den unteren und mittleren Unternehmensebenen, oftmals mit geliehenem Geld, taten. Als Cornfeld kurz danach Genf besuchte, wurde er verhaftet und musste elf Monate Untersuchungshaft ableisten, bevor er gegen eine Kaution von 600.000 Dollar auf freien Fuß gesetzt wurde. Cornfeld beteuerte immer seine Unschuld und beschuldigte sein Management. Der Prozess gegen ihn fand 1979 statt, dauerte drei Wochen und endete mit einem Freispruch.“

Jetzt wissen zumindest die Schotti-Leser wie der Fall Bernie II enden wird.

 

Wie ging es Bernie dem Ersten in all den Jahren  ?:

„Cornfeld, der für seine aufwändige Lebensführung mit verschwenderischen Partys bekannt war und den Ruf eines Playboys genoss, besaß eine Villa in Genf, ein Schloss aus dem 12. Jahrhundert im französischen Burgund, ein Haus in Belgravia, London und ein Herrenhaus in Hollywood und eine eigene Flotte von Privatflugzeugen…“

…alles bezahlt mit dem Geld fremder Leute via Schneeballsystem IOS.

 

Bernie II fängt an mich zu interessieren :

http://de.wikipedia.org/wiki/Bernie_Ecclestone :

Bernard Charles „Bernie“ Ecclestone (* 28. Oktober 1930 in Ipswich, Suffolk, England) ist ein britischer AutomobilsportFunktionär, Unternehmer und Geschäftsführer der Formel-1-Holding SLEC (Formula One Group). Darüber hinaus gehört er laut Forbes-Liste mit einem geschätzten Vermögen von rund drei Milliarden Euro zu den reichsten Menschen der Welt.[1]

 

Wie hat er das gemacht ?:

 

Bernie Ecclestone wurde als Sohn einer Arbeiterfamilie am 28. Oktober 1930 in Ipswich geboren. Aufgewachsen in Bexleyheath, beendete er mit 16 Jahren die Schule und fand bei den örtlichen Stadtwerken eine Arbeitsstelle.

In seinen frühen Jahren fuhr der Brite bis 1958 selbst eher wenig erfolgreich Autorennen. So war er für die Teilnahme an zwei Formel-1-Rennen in der Saison 1958 gemeldet: Beim Großen Preis von Monaco und beim Großen Preis von Großbritannien. Allerdings konnte er sich beide Male nicht für das Rennen qualifizieren.

Außerdem war Ecclestone der Manager und Besitzer des Connaught-Teams und später des Brabham-Teams. Dazwischen firmierte er für einige Zeit als Manager von Jochen Rindt. Ab Anfang der 1970er investierte Ecclestone seine Arbeitskraft in die Professionalisierung der Formel 1 und vermarktet seitdem weltweit deren Rennveranstaltungen an Fernsehsender und Werbefirmen.

 

Vermarkten kann Bernie weit besser als ich.

Das Vermarkten der Formel-1 war seine Grundidee, die man vielleicht auch Leistung nennen kann… wobei ich immer an gleichhart trainierende Wasserballer und hochqualifizierte Herzchirurgen denken muss.

Ich arbeite hier an einen blog, bei dem es um erheblich mehr geht als um ein paar Formel-1-Milliarden.

Zum Nulltarif … und muss mir bei jedem Wort überlegen, ob mich irgendein Jurist deswegen verklagen kann.

Mein Vertrauen in den  Rechtsstaat B“R“D, den ich in jungen Jahren hatte,  ist auf Nullkommaeins abgesunken.

Auf  eines kann ich mich verlassen: Hühnerdiebe werden strafrechtlich verfolgt.

 

Die „Diebe im Gesetz“ machen munter weiter:

Und genau deshalb ist inzwischen auch das zweite Drittel der Welt  pleite.

Erst der Ostblock, jetzt der Westen und am Schluss lachen uns die Inder und Chinesen aus.

 

Es würde  mich nicht wundern, wenn demnächst reihenweise  Formel-1-Firmen aus der Kurve  fliegen. Oder auf die Bremse treten.

Wann ist das nächste Rennen ?:

Oh, schon an diesem Wochenende:

Wird Mister Ecclestone heute am Hockenheimring von der deutschen Polizei verhaftet ?

…Fragte sich zeitgleich auch BILD:

http://www.bild.de/sport/motorsport/bernie-ecclestone/staatsanwalt-jagt-formel-1-boss-25251394.bild.html

Unwährscheinlich … aber wenn Bernie der Zweite meinen oder eher wohl den BILD-Artikel  rechtzeitig liest und sich an die 11monatige U-Haft von Bernie dem Ersten erinnert,  kommt er vielleicht vorsichtshalber nicht nach Deutschland sondern sonnt sich in einem karibischem Steuerparadies.

Mit seinen 3 Milliarden und 81 Lebensjahren könnte er sich auch – wie Scientology-Gründer Hubbard – ein nettes Rest-Leben auf einer Luxusyacht in internationalen Gewässern machen.

Ich suche weiter:

http://www.stern.de/sport/formel1/deutsche-formel-1-stars-bangen-um-nuerburgring-1860934.html :

Nachdem ich mir nach dieser Lektüre zunächst die Tränen aus den Augen wischte und diese unterbezahlten Teenager-Millionäre bedauerte, lese ich den Schlussatz:

„Eine Finanzspritze des Landes von 13 Millionen Euro an die staatliche Besitzgesellschaft will die EU-Kommission nicht genehmigen….“

Was  bei 44 Mio Schmiergeld für G und ca. 3.000 Millionen Bernie-II-Vermögen zweifellos  eine Überreaktion wäre.

Die aber bei hinreichend lautem Jammern und einer „Systemrelevanz“ der Formel 1 bzw dieser Rennstrecke durchaus erfolgen könnte.

 

Merke: Wenn alle pleite sind muss man mit Allem rechnen.  (Copyright: Schotti)

 

Wer sitzt in dieser „staatlichen Betreibergesellschaft“ ?, was ja schon mal nach Rettungsschirm klingt ?:

Der systemrelevante SPD-Ministerpräsident Beck ?

http://www.hockenheimring.net/impressum

 

Ich entdecke :

Eine GmbH .

Und denke :

Wenn es  ans „H“ wie Haften geht …

 

Diese GmbH gehört laut Reporter H.K. , den ich telefonisch heute befragte, zu 90 % dem Land ….

… wobei ich aber vergessen habe zu fragen, ob er den Hockenheimring oder den Nürburgring meinte.

 

Wie schnell fährt ein Formel-1-Rennwagen durch meterhohen Schuldenschlamm ?

 

Ich schaue noch einmal kurz in den Rückspiegel der Geschichte :

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Investors_Overseas_Services :

„….Vielen deutschen Spitzenmanagern der IOS gelang ein Neustart bei anderen Finanzunternehmen, später oft auch als Chefs eigener Finanzdienstleister. Dazu gehören:

 

Beim Lesen dieser Namen entdecke ich einen, dessen Mitarbeiter W.R. mir noch heute Geld schuldet.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

Ein Kommentar zu Wird in der Formel 1 weltweit „geschmiert“ ?

  1. H. Kaiser sagt:

    Meines Erachtens dürfte es schwierig werden, Mr. E. steuerlich Missetaten nachzuweisen. Und wenn, dann ohnehin nur in England. Da sich aber das Firmengeflecht der Formel 1 vor allem über Steueroasen erstreckt, das Geld also ohne Öffentlichkeit fließt, würde es mich wundern, wenn an dem Kleinen mit dem großen Einfluss etwas hängenbleiben würde. Es sei denn, er hat in seine Privatschatulle gegriffen, um Dinge zu regeln und dabei irgendwelche strafrechtlichen oder steuerlichen Aspekte außer Acht gelassen

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