GROSSER MUND UND KLEINE OHREN – DEUTSCHLANDS KLIMA-PROFESSOREN


Als Warnung für Millionen Mitbürger,
die jeden Tag abgezockt und für dumm verkauft werden

und in angemessener gewaltfreier Notwehr
auf jahrzehntelange Ignorierung meiner Forschungsergebnisse

habe ich diesen Zweizeiler vor 20 Jahren erfunden

Jetzt, mit den Möglichkeiten des Internets, verwende ich ihn als Überschrift dieses kurzen Leitartikels.

Ich adressiere diese EMail an den Präsidenten der Deutschen „Forschungs“ Gemeinschaft. :

 

 

Ich fordere Sie auf, den Eingang dieser EMail sofort zu bestätigen.

(Was auch nach mehrfacher Aufforderung nicht geschah)

Gesendet: Donnerstag, 10. Mai 2012 um 12:29 Uhr
Von: „Rainer Schottlaender“
An: matthias.kleiner@dfg.de, Dorothee.Dzwonnek@dfg.de, postmaster@dfg.de
Cc: kaiser.harald@stern.de, westermann.kerstin@stern.de, info@dpa.com, jennifer.fraczek@dapd.de
Betreff: Und nun zu Ihnen, Herr Kleiner

Da heutzutage Minister die Doktorarbeit abschreiben und Al Gore und das IPCC den Nobelpreis für wissenschaftlichen Unfug bekamen, muss/sollte/könnte ich etwas unternehmen.

Die vielen neuen wissenschaftlichen Ergebnisse auf meinem blog schreien geradezu nach Ideendiebstahl.

Ich habe das auch bereits erlebt, nämlich mit meinem DOD/SBIR-proposal A267 vom 5. Juli 1990
FRÜHERKENNUNG UND ABWEHR ERDBAHNKREUZENDER ASTEROIDEN UND KOMETEN.
Ich fordere Sie auf, den Eingang dieser EMail sofort zu bestätigen.
Ich empfehle Ihnen, diese EMail Ihren zuständigen Mitarbeitern weiterzuleiten.
Das sind einige. Und das bringt doppelten Nutzen :

1. Lernen Sie und Jeder zum Nulltarif jede Menge dazu.
2. Schützt mich das vor Plagiaten.

Da ich als Autor von ca. 5700 Chroniken des Staatsbankrotts
und vorangegangenen unbeantworteten EMails an Sie
nicht so naiv bin anzunehmen, dass Sie reagieren werden,
veröffentliche ich diese EMail als Kommentar an drei geeigneten Stellen
in meinem subblog CO2/Energie:

1. Hier : http://www.schottie.de/?p=87

Wood-Schottlaender-Experiment

Wood-Schottlaender-Experiment

2. Hier : http://www.schottie.de/?p=5085

Unterstützen Sie den Start von EARTH-1 

3. Hier : http://www.schottie.de/?p=46

37 Thesen für CO2
Ich bitte die bisherigen 78.000 Leser meines blog www.schottie.de
und die zukünftigen mehrere einhunderttausend Leserinnen und Leser
mich oder meine Erben im Falle einer Urheberrechtsverletzung zu informieren.
mfg Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys.

Autor: schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

13 Gedanken zu „GROSSER MUND UND KLEINE OHREN – DEUTSCHLANDS KLIMA-PROFESSOREN“

  1. Gesendet: Sonntag, 13. Mai 2012 um 08:21 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: matthias.kleiner@dfg.de, Dorothee.Dzwonnek@dfg.de, postmaster@dfg.de

    Betreff: In der Hackordnung Deutschlands blinder Forschungshühner…

    … stehen Sie, Herr D“F“G-Präsident mit über einer Milliarde Euro Etat
    über dem Präsidenten der Humboldt-Universität.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Forschungsgemeinschaft :

    „Gegen Kriegsende wurden vorsätzlich zahlreiche DFG-Förderakten vernichtet.[6]“

    Das ist heute im Zeitalter des Internets schwieriger.
    Wer weiss, wer da welche Sicherheitskopie auf seinem Computer hat.
    Ich zum Beispiel:

    1. DEUTSCHLAND IST ÜBERSCHULDET

    Meine vierseitige Habilitationsschrift vom 28.10.1995 an Wi”Wi”Fak / Plinke/Schlesinger/ca. 8mal zugesandt
    Volkswirtschaftlicher Schaden wegen Ignorierung ca. 1,5 Billionen Euro

    Auch diese Info wurde an jeden einzelnen Universitätspräsidenten der letzten 19 Jahre
    1 bis 3 mal ohne jedewede Resonanz per Brief dann Fax dann EMail zugesendet.

    Das Porto und die Telefonkosten schenke ich mir heute

    Ich stelle diese Info hier auf diese geeignete Stelle auf meinem blog :
    http://www.schottie.de/?p=5449#respond

    Vielleicht liest das heute einer der ca. 20 angeschriebenen STERN-Mitarbeiter
    und Henri Nannen Preis Juroren.

  2. Gesendet: Sonntag, 20. Mai 2012 um 12:45 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: Stefan.Kern@bmbf.bund.de
    Betreff: Brief des BMBF … GZ 714 – 18501/8(2012) … vom 15.5.2012

    Stefan Kern, Dr. H , Dr. demnächst F , liebe S :

    Ihr Brief weckt die Fragen,
    welche mich betreffenden Informationen beim BMBF liegen, wer sie haben möchte und warum.

    Ihr Brief hat mich auch amüsiert.
    Es gibt meines Wissens keine FESTKÖRPERKERNFORSCHUNG.
    Es gibt FESTKÖRPERFORSCHUNG –
    Thema meiner Diplomarbeit: Berechnung der Silizium Bandstruktur nach dem MAPW-Verfahren

    und KERNFORSCHUNG.
    Allerdings kaum noch in Deutschland.
    Und mit den falschen Prioritäten.

    Ich googelte soeben,
    weil mich die Frage interessierte ob das Gerücht stimmt,
    wonach die heutige Ministerin Ihre Promotion nicht redlich verdiente.

    Witzig, was ich hierzu fand, natürlich von einem Juristen:
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/doktorarbeit-von-schavan-wolfgang-loewer-fordert-verjaehungsfrist-a-832006.html

    Ich, Herr Dr. H., habe übrigens nur deshalb keinen Doktortitel,
    weil ich mein Berufsleben nicht mit Schulden beginnen wollte.
    Das unterscheidet mich von Ihrem moralisch und politisch bis auf die Knochen bankrottem Juristen-Staat, der in den seither vergangenen 36 Jahren ganz legal pleite ging.

    Beim täglichen Dazulernen entdecke ich den nächsten Artikel:
    http://www.welt.de/newsticker/news3/article106323900/Schavan-fordert-Innovationsoffensive-gegen-die-Krise-in-Europa.html

    Von wem fordern Sie das, Frau Schavan ?
    Von mir als Steuerbürger ?
    Das ist für meine Person der Witz der letzten zwei Jahrzehnte.
    Seit 23 Jahren finanziere ich meine Forschung mit meinem eigenem Geld.

    Vor der Front der internationalen Wissenschaft.

    Um einmal Ihren militärischen Jargon zu verwenden.

    Einer Schlacht, die ich kleine Ein-Mann-Firma locker gegen Ihre bankrotten Legionen gewinne.

    mfg
    Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys.

    Ich habe diese EMail als Kommentar an dieser besonders geeigneten Stelle meines blogs publiziert:
    http://www.schottie.de/?p=5449

  3. 20 Seiten D“F“G-Antrag sind Zeitverschwendung.

    Ich brauche Geld und dann gehts los.

    Grundsätzlich Folgendes:

    Da ich diesen Staat nicht mehr anerkenne – ähnlich wie die BRD die D“D“R nicht anerkannt hat –
    hiesse „Antrag“ und „Prüfung“, dass ich mich dem Urteil und dem Management irgendwelcher Strukturen unterwerfe und deren Regeln anerkenne.

    Das kann ich durchaus, denn ich bin teamfähig und qualifiziert.

    Meine bisherige jahrzehntelange Erfahrung und Forschung hat jedoch gezeigt,
    dass in Pleitedeutschland zB zum Thema CO2/Energie zB der Klimawahn regiert.

    Auch in der sogenannten Forschung vieler sogenannter Doktoren und Professoren.

  4. Die Energiewende vernichtet Deutschlands Industrie

    http://future.arte.tv/de/Klimadaten

    Das IPCC sagt :

    „… dass die globale Temperatur seit 1880 bereits um 0,85° C gestiegen ist…. “

    Weiter heisst es, dass die Verbrennung von bisher ca. 500 Gt fossilem Kohlenstoff
    mit 95 % Wahrscheinlichkeit diesen Anstieg „mindestens zur Hälfte“ verursacht.

    Ich sage:

    1. Vielleicht, eher weniger (studiere hierzu http://www.schottie.de/?p=87#more-87 … )

    2. Na und ? (0,85 : 2 = 0,425 Grad … )

    3. Gut so ! (studiere hierzu http://www.schottie.de/?p=46 … )

    Coypright:
    Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys.
    http://www.schottie.de

    Gesendet: Freitag, 04. Dezember 2015 um 13:36 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: vierte Hochrechnung … Die Energiewende vernichtet Deutschlands Industrie
    Rainer Schottlaender
    Gerade eben ·

    … Dadurch versiebenfacht sich dann der Preis für zukünftigen Wasserstoff im Vergleich zu heutigem Öl.

    Selbst wenn das hier nur eine grobe Abschätzung ist beweist sie,
    dass die angestrebte Wasserstoffwirtschaft sofort in den Bankrott führt.

    Wer das immer noch nicht glaubt stelle sich vor

    HEUTE würde Rohöl/Heizöl/Benzin nicht nur 50 Dollar sondern 350 Dollar je Barrell kosten…
    37 Thesen für CO2 | Schottie.de
    1. Kohlendioxyd ist ein lebensspendendes Nutzgas, ohne das keine Pflanze wächst und dem alle Industriestaaten den in Jahrhunderten erworbenen Reichtum verdanken.
    schottie.de

    Während der Weltwirtschaftskrise verringerte sich die Nachfrage nach Erdöl und der Ölpreis sank auf seinen historischen Tiefststand. 1931 mussten 0,65 Dollar pro Barrel gezahlt werden (inflationsbereinigt 10,11 US-Dollar)….

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpreis

    Gesendet: Donnerstag, 03. Dezember 2015 um 18:22 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: claus…
    Betreff: Dritte Hochrechnung … Die Energiewende vernichtet Deutschlands Industrie

    Die unten angenommen 10 cent/kWh-el Produktionskosten für Windstrom und Solarstrom
    sind Preise der heutigen „Ölzeit“, unten mit 3 cent/kWh-th angenommen.

    Verteuerung der Primärenergie führt zu erheblichen Preiserhöhungen in allen Branchen.

    Würde die Wind-und-Solarbranche nicht wie bisher TRITTBRETTFAHREN
    sondern ihre Anlagen
    aus energieintensivem Beton, Stahl, Silizium usw
    mit ihrem Strom erzeugen, würde sich der Preis für Windtürme und Solarfelder erheblich erhöhen.

    zB von 10 auf 18 cent/kWh-el

    Wie dramatisch der Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird
    wenn wir tatsächlich den Kinderträumen von Angela Merkel, Barack Obama und der Klimaklirche folgen
    erkennt wer überlegt was HEUTE passieren würde:

    Ein zum Glück nur hypothetischer Ölpreis von 6 x 50 = 300 Dollar pro Barrell….

    Für eine Tonne Braunkohlebriketts mit 5500 kWh-th Heizwert zahle ich dann nicht 200 sondern 1000 Euro.

    Das würde zwar die Ölscheichs und die Mineralölsteuer-und sonstigen Abzocker freuen
    … aber mich und fast alle Deutschen ruinieren
    ,,, und die Volkswirtschaften aller Industriestaaten auch,

    Es ist noch wichtig darauf hinzuweisen, dass es für die globalen CO2-Emissionen irrelevant ist
    ob wir nun superteuren „alternativen“ Strom erzeugen oder nicht.

    Ihr Auto, jede Heizungsanlage, Industrie und Traktorfahrer brauchen
    einen speicherbaren jederzeit abrufbaren Energieträger.

    Wir verbrauchen in D nur 600 TWh/a Strom… aber 3700 TWh-th Energie pro Jahr insgesamt.

    +++++

    https://de.wikipedia.org/wiki/Energieintensit%C3%A4t :

    „..Gemessen an den Gesamtkosten erreichten im Jahre 2011 die Energiekosten im Papier- und Druckgewerbe 19 % der Gesamtkosten, gefolgt von Chemie/Pharma/Kunst- und Mineralstoffe (16 %), Nahrungs- und Genussmittel/Getränke (15 %), Baustoffe (13 %) und Eisen/Metall (12 %)…“

    Ich bezweifle übrigens diese Zahlen.
    Wenn ich zB eine Zugfahrkarte für 200 Euro kaufe werden die darin versteckten Energiekosten nicht mitgezählt.

    Sie zeigen jedoch, dass eine Vervierfachung des Primärenergiepreises zu etwa 80 % Preiserhöhung führt.
    In der Ölzeit hergestellte 10-cent-Windräder kosten dann die oben angenommenen 18 cent.

    Dadurch versiebenfacht sich dann der Preis für zukünftigen Wasserstoff im Vergleich zu heutigem Öl.

    Selbst wenn das hier nur eine grobe Abschätzung ist beweist sie,
    dass die angestrebte Wasserstoffwirtschaft sofort in den Bankrott führt.

    Wer das immer noch nicht glaubt stelle sich vor HEUTE würde Rohöl/Heizöl/Benzin
    nicht nur 50 Dollar sondern 350 Dollar je Barrell kosten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hochofen

    Hochofenanlage des ehemaligen Montanunternehmens „Phoenix West“ in Dortmund

    Man beachte das Wort „ehemalig“ …

    „…In den 1970er-Jahren lieferten die besten Öfen der Welt … bei einem durchschnittlichen Verbrauch an Koks sowie Öl von etwa 503 Kilogramm pro Tonne Roheisen…“

    ++++++++++++++++++++++

    Entwicklung der Windenergie in Deutschland seit 1990 (blau: erzeugte elektrische Energiemenge pro Jahr, rot: installierte Leistung) … https://de.wikipedia.org/wiki/Windenergie#/media/File:GermanyWind.svg

    Die oben zu sehenden 60 TWh-el/a machen weniger als 2 % des deutschen Primärenergieverbrauchs aus:

    Primärverbrauch nach Wirkungsgradprinzip für Deutschland 2011[5]Statistikart Anteil am PEV
    Mineralöl 33,3 %
    Erdgas 21,4 %
    Steinkohle 12,6 %
    Braunkohle 11,5 %
    Erneuerbare Energien 10,8 %
    Kernenergie 8,7 %
    Gesamt 13.599 PJ

    RS: 13.600 Petajoule = 1,36 x 10^19 Joules

    / 3,6 Mio Joules/kWh = 3,7 x 10^12 kWh = 3700 TWh =

    Gesendet: Donnerstag, 03. Dezember 2015 um 13:59 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: claus…
    Betreff: Die Energiewende vernichtet Deutschlands Industrie

    Welche Arbeitsplätze überleben
    eine Vervierfachung des Preises für Primärenergie ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpreis#/media/File:Crude_oil_prices_since_1861.png

    Ölpreise in US-Dollar pro Barrel von 1861 bis 2011 (1861–1944 WTI, 1945–1983 Arabian Light, 1984–2011 Brent). Die rote Linie basiert auf dem Preisstand von 2011 (lineare Skala)….

    Untenstehende Bilanz beweist,
    dass eine „Dekarbonisierung“
    – also der Ersatz von Öl, Gas und Kohle durch „alternative“ Energien –
    mindestens
    zu einer Vervierfachung des Preises für Primärenergie führt.

    Copyright: http://www.schottie.de

    Gesendet: Dienstag, 01. Dezember 2015 um 14:36 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: ard-morgenmagazin@daserste.de, barbara.hendricks@bmub.bund.de, johanna.wanka@bmbf.bund.de, hilfe@ndr.de, hammer@zdf.de, „Anke Myrrhe“ , „SABATHIL Gerhard (EEAS)“

    Betreff: an Frau Merkel , angeblich Doktorin der Physik

    Kürzlich redeten Sie von Ihrem Ziel einer DEKARBONISIERUNG der Weltwirtschaft.

    Einen besseren Weg zur DEINDUSTRIALISIERUNG Deutschlands hätte die Stasi nicht erfinden können.

    Ich habe bereits am 11. Mai 1992 Ihrem Vorgänger und Mentor Helmut Kohl mitgeteilt,
    dass das, was man heute Energiewende nennt, ein Mehrfaches der Wiedervereinigung kostet
    und diesen nicht beantworteten Brief in meinem wenig gelesenen Buch PRIMA KLIMA veröffentlicht.

    Sie verfolgen das absurde Ziel einer Energiewende weiter, auch heute in Paris.

    Auf dem Weltklimakonferenz genannten Treffen der Ökospinner.

    Der billigste Weg Wasserstoff herzustellen ist C + H2O = CO + H2
    … wie früher überall in Deutschland beim früher giftigen Stadtgas
    … bzw die Dampfreformierung von Erdgas oder Erdöl.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung

    Das C käme dann auch beim angeblich grundguten Wasserstoffauto in die Erdatmosphäre.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserelektrolyse :

    \mathrm{2\ H_2O(l)\ _{\overrightarrow {\rm Elektrolyse}}\ 2\ H_2(g) + O_2(g)}\qquad \Delta H^0 = \mathrm{+571,8\ kJ/mol}
    (bei T = 298 K, p = 1,013 x 10^5 Pa)
    Wasser wird durch elektrischen Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.

    Demnach erfordert die Elektrolyse von 1 kg Wasserstoff = 500 mol H2 = 250 mal 2 H2

    250 x 572 kJ = 143 MJ = 40 kWh-el.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffwirtschaft :

    Bei der Wasserstoffherstellung, -speicherung und anschließender Rückverstromung liegt der Wirkungsgrad derzeit (2013) bei maximal 43 %, bei der Methanisierung bei 39 %.[18] Sterner et al geben Wirkungsgradspannen zwischen 34 und 44 % für die die Kette Wasserstofferzeugung, Speicherung und Rückverstromung an.[19] Es wird davon ausgegangen, dass perspektivisch elektrische Gesamtwirkungsgrade bis maximal 49 bis 55 % erreicht werden.[20]

    Dieses Verfahren wird seit Oktober 2011 in einem Pilotprojekt bei Enertrag im brandenburgischen Prenzlau eingesetzt.[21] Nicht benötigter Strom wird mit einem 500 kW Druck-Elektrolyseur in Wasserstoff umgewandelt und steht so für Berlins Wasserstofftankstellen[22] zur Verfügung oder wird bei Bedarf in einem Hybridkraftwerk wieder verstromt…“

    … koste es was es wolle, kommentiere ich zynisch.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heizwert

    Wasserstoff: Heizwert 112 MJ/kg = 31 kWh-th/kg …………. Brennwert 142 MJ/kg = 40 kWh/kg

    Benzin: 41 MJ/kg = 11,4 kWh-th/kg …………. “ “ ….. 43 MJ/kg = 12 kWh/kg

    Beim Verbrennen von 2 kg Wasserstoff entstehen 18 kg Wasserdampf
    Der Unterschied zwischen diesen 40 kWh/kg Brennwert und den nur 31 kWh/kg Heizwert von Wasserstoff erklärt sich durch die Verdampfungsenergie.

    Bilanz:

    Man braucht 40 kWh-el für die Produktion von 1 kg H2
    plus 2 kWh für die Komprimierung in einen 700 bar Speicher.

    Bei 6 cent/kWh-el ab Generator = heutiger Grosshandelspreis an der Strombörse

    kostet ein kg H2 demnach mindestens 42 x 6 = 252 cent.

    1 kg H2 hat 31 kWh-th Heizwert.
    dividiert durch 11,4 kWh/kg
    .. ergibt 2,72 kg Benzin

    … gleich 3,63 Liter Benzin
    mit demselben Heizwert wie 1 kg H2
    und diese kosten

    3,63 l x (bei heutigen 50 Euro / barrell = 320 Euro /m^3 = 32 cent/Liter = 40 cent/kg)

    = 116 cent.

    Bei einem Preis von mindestens 10 Cent pro kWh-el
    für Windstrom und Solarstrom
    ergibt sich – ohne Abschreibung der Anlagen –
    mit 4,20 Euro Produktionskosten für ein kg Wasserstoff
    mindestens eine Vervierfachung des Preises für Primärenergie.

    Ich veröffentliche diese EMail hier:

    http://www.schottie.de/?p=46#comment-101608

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    37 Thesen für CO2

    1. Kohlendioxyd ist ein lebensspendendes Nutzgas, ohne das keine Pflanze wächst und dem alle Industriestaaten den in Jahrhunderten erworbenen Reichtum verdanken.

    2. Glücklicherweise ist Kohlendioxyd in der Erdatmosphäre vorhanden. Es ist erstaunlich, daß es den Pflanzen gelingt, von lediglich 0,035 % CO2 der Luft zu leben. Der Mensch ist auf 21 % O2 angewiesen.

    3. In der Urzeit, als unsere heutige Kohle noch Wald war, gedieh das Leben prächtig. Mit mehreren Prozent CO2 in der Atmosphäre. Möglicherweise hätte sich das Leben auf einem „CO2-Hungerplaneten“ wie unserer heutigen Erde nicht entwickelt.

    Danke für Ihr Interesse. Wie Sie sich spätestens jetzt denken können bekomme ich für meine Forschungen, Untersuchungen, Rechnungen und diese Arbeit hier keine staatlichen Fördergelder.

    Meine Kontonummer: 167480xxxx / Schottlaender / BLZ 10050000

    4. Es waren nicht die Autos der Neandertaler.. 🙂 .. sondern natürliche Ursachen, die die Eiszeiten kommen und gehen liessen.

    5. Es ist möglich, dass es einen kleinen, durch den Menschen verursachten Anteil an den seit Millionen Jahren stattfindenden globalen Temperaturschwankungen T = T1 (natürlich) + T2 (Mensch) gibt.

    6. Die ca. 800 Gigatonnen Kohlenstoff der Atmospäre stehen im Gleichgewicht mit den etwa 3000 Gt C lebender und toter Biomasse sowie den 38000 Gt Kohlenstoff, die in den Ozeanen gelöst sind. Seit Beginn der Industrialisierung hat der Mensch durch Verbrennung von etwa 400 Gt C dieses Gleichgewicht etwas verschoben.

    7. In diesen 200 Jahren stieg die Temperatur lokal unterschiedlich angeblich um etwa ein Grad und der Meeresspiegel um 20 cm. Der menschliche Anteil daran war einige ZENTImeter. Die Medien („bad news are good news“) sind dankbar für jede Katastrophe und machen daher aus dieser Mücke einen Elefanten. Der – wenn er losgelassen wird – nicht nur die deutsche Porzellanindustrie zertrampelt.

    8. Es ist eine gefährliche Illusion zu glauben, dass wir in Deutschland unseren jährlichen Energiebedarf von 500 Mio.Tonnen Steinkohle(-einheiten) = 4000 Terawattstunden (thermisch) zu einem größeren Teil durch „regenerative“ Energien decken können.

    9. Vergleicht man die heutigen 200 TWh Kernenergie mit diesem Bedarf, dann zeigt sich, dass für eine CO2freie Wirtschaft 20Mal soviele neue Atomkraftwerke gebaut werden müßten, wie heute schon existieren. Und zwar „Schnelle Brüter“, die mit Plutonium 239 brennen. Denn bei diesem hohen Bedarf wird schnell eine weltweite Verknappung des im Natururan nur zu 0,7 % vorkommenden spaltbaren Isotops U 235 einsetzen.

    10. Bereits vor 60 Jahren wurden in Russland einfache Sonnenkraftanlagen gebaut, die wirtschaftlicher arbeiten als die heutige Subventionsindustrie. Auch die heutigen – angeblich innovativen – Windanlagen werden weniger vom Wind angetrieben – als vielmehr von Fördergeldern.

    11. Genau das Gegenteil des in den Medien Gemeldeten ist wahr. CO2-Vermeidung ist extrem teuer. Für „Ein Prozent vom Bruttosozialprodukt“ – wie der weltweit zitierte Stern-Report behauptet – geht gar nichts.

    12. Deutschland hat 357022 km2. Selbst wenn man auf der Gesamtfläche pro Hektar 5 Tonnen trockene Biomasse mit einem Heizwert von 4 kWh/kg erntet und mit 100% Wirkungsgrad verbrennt, würden die so bereit gestellten 714 TWh nur 18 % unseres Energiebedarfs decken.

    13. Schon vor 200 Jahren war der Holzverbrauch so gross, dass Deutschland weitgehend abgeholzt war. Die Kohleförderung im 19.Jht. ermöglichte die Wiederaufforstung unserer Wälder.

    14. Im Dresdner Zwinger ist ein alter 2-Meter- Parabolspiegel aus Kupferblech und Holz ausgstellt, mit dem man Glas schmelzen konnte. August der Starke und seine geschäftstüchtigen Sachsen hätten in der Folge Deutschlands Kleingärten schon längst mit Solaranlagen überschwemmt – wenn sich das nur rechnen würde.

    15. Es waren eben nicht die seit langem bekannten „alternativen“ Energien Wind und Wasser, Biomasse (Brennholz), Sonne und Geothermie, um die herum die Entwicklung unserer Industrie erfolgte.

    16. Kohle, Öl und Kernkraft waren es. James Watts Dampfmaschine, Thomas Edisons Glühbirne und Rudolf Diesels Motor treiben, beleuchten und ermöglichten unser heutiges bequemes Leben.

    17. Ich entdeckte im „Journal of the American Chemical Society“, Volume 38, aus dem Jahr 1916 die das damalige Wissen zusammenfassende Arbeit von James Kendall: „The Carbon Dioxide Content of the Atmosphere“. Danach war der CO2-Gehalt der Luft bereits damals 353 ppm plusminus 12 ppm CO2. Das widerspricht allem, was von heutigen Klima“experten“ gesagt wird: Dass nämlich aus den 280 ppm des 19. Jahrhunderts – heutige 360 ppm wurden. Ich legte diese Arbeit dem Umweltbundesamt, Klima“forschern“ und Journalisten vor. Sie wurde kommentarlos ignoriert.

    18. Svante Arrhenius, der als erster den Treibhauseffekt beschrieb, schätzte 1903, dass sich 83 % des anthropogenen CO2 in den Ozeanen löst. Ohne auch nur ein einziges Experiment gemacht zu haben, schreibt heute ein Klima“experte“ vom anderen ab, daß es die Hälfte sei.

    19. Die Werte unter Punkt 6 stützen meine Hypothese, dass sich die nächsten 400 Gigatonnen des 21. Jahrhunderts zum grösseren Teil in den Senken Ozean und Biomasse von selbst entsorgen.

    20. Durch die Atomwaffenversuche der 1950er Jahre stieg der C14-Gehalt der Luft von normalen 1 x 10 hoch 28 Atomen auf 3 x 10 hoch 28 Atome. (Hessheimer, Heimann, Levin, Nature 370/1994). Nach 40 Jahren Atomteststop ist der Wert jetzt wieder normal. Zerfallen sind diese C14-Atome bei 5780 Jahren Halbwertzeit noch nicht. Diese durch den Menschen in die Atmosphäre gebrachten 2 x 10 hoch 28 Atome sind also innerhalb weniger Jahrzehnte wieder verschwunden. Passiert dasselbe mit unserem CO2 ?

    21. Es ist unsinnig, irgendeine Entscheidung über CO2 zu treffen, bevor man den Kohlenstoffkreislauf in der Natur verstanden hat. Deshalb sollte mein sehr wertvolles und lehrreiches CO2-Basis-Experiment (siehe Foto) wahrgenommen, anerkannt und weitergeführt werden.

    22. Nachdem das gleichermassen arrogante wie inkompetente Umweltbundesamt auch diesen Vorschlag und Antrag von mir ablehnte, zwang ich im Verfahren VG 20 A. 43.95 die dort herrschenden Fundamentalisten zumindest zu einer Stellungnahme. Ob mein Vortrag „nicht nachvollziehbar“ und „völlig unsubstanziell“ ist, mögen Sie – mein heutiger Leser – selbst entscheiden. Trauriger bisheriger Schlußakkord dieses Verfahrens war, dass ich im Falle einer Niederlage eine Summe von 23000 DM hätte zahlen müssen, der Herr Präsident des UBA und seine Juristenarmee aber nichts.

    23. Zwei von mir neu entdeckte, auf Seite 48 bis 50 meines Buches PRIMA KLIMA beschriebene strahlungsphysikalische Effekte könnten sogar zu einer Abkühlung der bodennahen Lufttemperatur bei CO2-Erhöhung führen. Da meine Mittel begrenzt sind, konnte ich diese Problemstellung nicht bearbeiten.

    24. Besser verkaufte sich das Horrormärchen, dass der Golfstrom umkippen könne. Dafür wurden Millionen Euro bereitgestellt: Förderpreise. Forschungsgelder. Und viele Tonnen Druckerschwärze. Es ist unwahrscheinlich, dass ein paar hundert jährlich schmelzende Kubikkilometer Grönlandeis den riesigen 2000 km x 2000 km x5 km Nordatlantik nennenswert entsalzen. Ausserdem – stellen Sie sich die Strömungen in einem Topf kochendes Wasser auf Ihrem Herd vor – die „Flamme“ Sonne erzwingt die Wasserbewegungen im „Kochtopf“ Ozean.

    25. MEYER FUHR ZUR ARBEIT UND KAM GESUND AN – eine Zeitung mit dieser Schlagzeile ist nur schwer verkäuflich. Dank des globalen Katastrophismus geht es der etablierten Klima“forschung“ finanziell so gut wie noch nie…

    26. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die Zeitungen schrecklich qualmende Kraftwerke zeigen, die den „Schadstoff“ und „Klimakiller“ CO2 in die Luft blasen? Schaut man genauer hin, erkennt man Kühltürme, die bekanntlich harmlosen Wasserdampf abgeben.

    27. Die Eiszeiten und Warmzeiten der Klimageschichte lehren, dass es weit dramatischere Änderungen als die heutigen gab. Aus natürlicher Ursache…

    28. Grönland – einst Grünland – war um 1000 n.Chr. beliebtes Ausflugsziel der Wikinger und wurde von bis zu 10 000 Einwohnern agrarisch genutzt.

    29. Ein etwas wärmeres Deutschland wäre mir lieber,

    als Berlin unter dem Eispanzer der Eiszeit.

    30. Ich führe ein Gedankenexperiment durch: Wenn es überall auf der Erde 25 Grad wärmer wäre, gäbe es kein Eis mehr. Der Meeresspiegel wäre dann 75 m höher. Das wären dann 300 cm Meeresspiegelanstieg pro Grad. Es wurden aber nur 20 cm Anstieg in den vergangenen 200 Jahren beobachtet. Wurde es – global – gar nicht wärmer? (Studiere http://www.ncdc.noaa.gov). [http://www.ncdc.noaa.gov)./]

    31. Ein zweites Indiz dafür, dass der Meeresspiegelanstieg nicht zur Erwärmung passt: Der Ausdehnungskoeffizient von Wasser ist 0,00018 pro Grad. Multipliziert mit 3870 Meter Ozeansdurchschnittstiefe ergäbe einen Anstieg von 70cm. Auch genauere Rechnung unter Berücksichtigung der Anomalie des Wassers beseitigt diesen Widerspruch nicht.

    32. Unbemerkt von der Öffentlichkeit findet hier in Berlin an meinem Schreibtisch seit Jahren eine ständige Weltklimakonferenz statt: mit mir als einzigem Teilnehmer.

    33. Die für mich logischste und wahrscheinlichste Vorhersage für das 21. Jahrhundert ist die lineare Fortsetzung dessen, was in den letzten 200 Jahren geschah: Wenn BISHER 400 Gigatonnen verbranntes Öl, Gas und Kohle nur zu einigen ZEHNTEL Grad Temperaturänderung und nur zu einigen ZENTImetern Meeresanstieg führten, dann werden die NÄCHSTEN 400 Gigatonnen dasselbe bewirken.

    34. Auch angesichts der gewaltigen Kosten, die auf Ihren und jeden Haushalt bei CO2-Vermeidung zukommen, ist es klüger nichts zu machen. Sich anpassen. Mit den Folgen leben.

    35. Ich empfehle die Trennung von Klimakirche und Staat: Die Beendigung des Ablasshandels mit CO2-Zertifikaten. Die Anullierung aller Energiegesetze. Die sofortige Kündigung des Kyotoprotokolls durch Deutschland.

    36. Ich habe meinem Stromanbieter die Rechnung gekürzt. Er rühmt sich, für 40 Millionen Euro, die auch von mir mitbezahlt werden, das erste CO2freie Kohlekraftwerk zu bauen. Ich habe ihm vorgerechnet, dass sich der Strompreis vervielfacht, wenn man CO2-Entsorgung betreibt. Bei diesem Verfahren wird mindestens die Hälfte der Energie, die in einem Stück Kohle steckt, für die CO2-Entsorgung verbraucht, wobei die Formulierung unnötig verschwendet zutreffender ist.

    37. In meinem Wörterbuch steht, Politik sei Staatskunst. In den letzten 15 Jahren musste ich feststellen, dass mein Wörterbuch veraltet ist.

    Autor / Copyrights 1990-2012:

    Rainer Schottlaender, Dipl.-Phys., Jastrower Weg 17, 12587 Berlin
    http://www.schottie.de

  5. Gesendet: Dienstag, 29. März 2016 um 10:12 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Jane Ulle“
    Betreff: Aw: Antw: Fw: EARTH-1 … Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick

    Danke für Ihre jämmerliche Antwort.

    Ich schicke diese EMail auch an Sven Schmohl.

    Dessen vergleichbar jämmerlicher Antwort Sie, Frau „Doktor“ Jane Ulle,
    meine von Ihnen unbezahlt konsumierte
    wertvolle naturwissenschaftliche Nachhilfestunde verdanken.

    Sie beide haben erwartungsgemäss reagiert.

    Es gibt auf meinem vielgelesenen blog mehrere Stellen, an denen ich diese
    weitere Dokumentation staatlicher Unfähigkeit veröffentlichen könnte.

    zB hier:

    http://www.schottie.de/?p=5449

    Gesendet: Dienstag, 29. März 2016 um 09:23 Uhr
    Von: „Jane Ulle“
    An: rainer.schottlaender@web.de
    Betreff: Antw: Fw: EARTH-1 … Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Sehr geehrter Herr Schottländer,

    vielen Dank für Ihre Anfrage nach Unterstützung Ihres Forschungsprojekts. Leider können wir mit unseren Innovationförderprogrammen nur angewandte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützen, mit denen das Ziel einer wirtschaftlichen Verwertung in oder von Berlin aus verfolgt wird. Über die Förderkonditionen können Sie sich auf den Seiten der Investitionsbank Berlin informieren, die in unserem Auftrag Förderanträge bearbeitet. (http://www.ibb.de/wachsen/Pro-FIT.aspx)

    Die Förderung von Grundlagenforschung ist im Rahmen der Wirtschaftsförderung leider ausgeschlossen.
    Ich bedaure, Ihnen nicht weiterhelfen zu können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ulle

    Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung
    Martin-Luther-Str. 105, 10825 Berlin
    II C 2 – Innovations- und Clusterfinanzierung, Optik
    Frau Dr. Ulle
    Tel.: 0049 (0)30 9013 8487
    Fax: 0049 (0)30 9013 7107
    e-mail: Jane.Ulle@senwtf.berlin.de
    (E-Mail-Adresse für Dokumente mit qualifizierter elektronischer Signatur)

    Von: „Rainer Schottlaender“
    An:
    Datum: Donnerstag, 24. März 2016 09:51
    Betreff: Fw: EARTH-1 … Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick

    Gesendet: Mittwoch, 23. März 2016 um 11:18 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: post@senwtf.berlin.de
    Betreff: EARTH-1 … Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick

    Ansprechpartnerin
    Dr. Jane Ulle

    Tel.:
    (030) 9013-8487

    … habe ich telefonisch nicht erreicht.

    Bitte schauen Sie sich diese beiden Videos an:

    http://www.schottie.de/?p=11405

    Gesendet: Dienstag, 22. März 2016 um 19:09 Uhr
    Von: Facebook
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick 22. März 18:39
    Hi Schotti. Danke für den Link. Du hast ja sicher schon verschieden Fördermöglichkeiten versucht. Investitionsbank, Senatsverwaltung Forschung haben schon den Projektentwurf gesehen? Aufgrund der gesamtstädtischen, wenn nicht daruber hinaus, Bedeutung, sind wir bezirklich leider nicht in der Lage, hier aktiv zu werden.

    Sven Schmohl

    Unterhaltung auf Facebook anzeigen

    +———————————————————————-+
    | Z1 SecureMail Gateway Info – http://www.zertificon.com |
    +———————————————————————-+
    | – Die Nachricht war weder verschluesselt noch digital unterschrieben |
    +———————————————————————-+

    Gesendet: Mittwoch, 23. März 2016 um 16:06 Uhr
    Von: Facebook
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick 23. März 14:36
    Na mal sehen, ob dieser Weg zu einem Erfolg führt.

    Unterhaltung auf Facebook anzeigen
    Diese Nachricht wurde an rainer.schottlaender@web.de gesendet. Falls du diese E-Mails in Zukunft nicht von Facebook erhalten möchtest, bestelle sie ab.
    Facebook, Inc., Attention: Community Support, Menlo Park, CA 94025

    Gesendet: Dienstag, 22. März 2016 um 20:09 Uhr
    Von: Facebook
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Neue Nachricht von Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick
    Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick 22. März 18:39
    Hi Schotti. Danke für den Link. Du hast ja sicher schon verschieden Fördermöglichkeiten versucht. Investitionsbank, Senatsverwaltung Forschung haben schon den Projektentwurf gesehen? Aufgrund der gesamtstädtischen, wenn nicht daruber hinaus, Bedeutung, sind wir bezirklich leider nicht in der Lage, hier aktiv zu werden.

    Sven Schmohl

    Unterhaltung auf Facebook anzeigen

  6. Ich rief Sie gestern unter 0471-4831-1211 an.

    Sie sagten:

    1. Es gibt kein Schlüsselloch

    2. Sie schaffen mit Ihrer Sonde kein Versenken im Magma“

    Welchen Rat hätten Sie Werner von Braun mit auf seinen weiteren Lebensweg gegeben,
    wenn er sie mit Bitte um Unterstützung angerufen hätte ?:

    „Herr von Braun, Ihre Rakete könnte explodieren“.

    Ich habe diese EMail hier veröffentlicht :

    http://www.schottie.de/?p=5449#comment-122034

    Gesendet: Dienstag, 17. Juli 2018 um 14:25 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Wilfried.Jokat@awi.de“
    Betreff: an Herrn Professor Jokat und an das Alfred Wegener Institut
    Hier das Video:

    http://www.schottie.de/?p=11405

    Die neue, weltweit kaum erforschte Idee einer Endlagerung von Atommüll tief im Erdmagma ist vermutlich millionenjahresicher und technisch machbar. Autor und Erfinder Rainer Schottlaender beschreibt seine Idee und ein erstes Erkundungsexperiment. 4 min 45 sec. Copyright: http://www.schottie.de / Vortrag vom 31. Mai 2013

    This video shows my worldwide new idea to dispose our nuclear waste deep in the earth magma +++ This seems to be feasible and safe for millions of years +++  I also describe the EARTH-1 Experiment +++

    nach Telefonat mit +49(471)4831-1211 an

    Prof. Dr. Wilfried Jokat

    zur kritischen Prüfung 

    in Erwartung Ihrer Fragen

    und in der Hoffnung durch Unterstützung 

    auch durch Ihr

    Direktorium

    Prof. Dr. A. Boetius | Dr. K. Wurr

    Dr. U. Nixdorf | Prof. Dr. K. Wiltshire

    https://www.awi.de/ueber-uns/organisation/organigramm.html

    https://www.awi.de/forschung/geowissenschaften/geophysik.html

  7. http://www.schottie.de/?p=5449

    GROSSER MUND UND KLEINE OHREN – DEUTSCHLAND DEINE PROFESSOREN

    Von schotti am 12. Mai 2012

    … heute , 7 Jahre später stelle ich

    zumindest für die „Professoren“ des Max Plank Instituts für Meteorologie

    und für Deutschlands Klima“forscher“

    dieselbe Diagnose.

    Gesendet: Montag, 25. Februar 2019 um 14:41 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: Vergleich mit Planet Jupiter

    „… Anschließend lieferte die Kapsel 57,6 Minuten lang Daten, während sie sich am Fallschirm hängend etwa

    160 km tief in die Atmosphäre fortbewegte, bevor sie vom Außendruck zerstört wurde.

    In den letzten Sekunden registrierte die Sonde einen Druck von 22 bar und eine Temperatur von +152 °C

    … Die Temperatur beträgt bei einem Druck der Gasschicht von 100 kPa

    (1 bar, dies wird bei Gasplaneten allgemein als Nullniveau, d. h. „Oberfläche“, definiert) 165 K (−108 °C)

    und bei 10 kPa (0,1 bar) Druck 112 K (−161 °C)…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jupiter_(Planet)#Atmosphäre

    Hauptbestandteile (in Stoffmenge bzw. Anzahl der Atome) des Außenbereichs sind

    Wasserstoff (89,8 ± 2 Vol.-%) und Helium (10,2 ± 2 Vol.-%)

    sowie in geringerer Menge Methan (0,3 ± 0,2 Vol.-%)

    Fallbeschleunigung* 24,79 m/s2 … *bezogen auf das Nullniveau des Planeten

    Daraus folgt in erster Näherung

    dT/dH = 152 C + 108 C / 160 km = 1,6 C/km

    und = 152 C + 161 C / 160 + 50 km = 1,5 C/km

    dT/dh = – g/Cp ergibt für Planet Jupiter 24,79 m/s^2 : 13 kJ/kgK

    = 2 Grad pro km

    und für Planet Erde 9,5 Grad pro km

    Man sieht auch hier, dass die herrschende Lehrmeinung falsch ist.

    Würden die Treibhausgase den Temperaturverlauf regieren, gäbe es auf

    Jupiter mit 3000 ppm Methan einen krassen Effekt.

    Material c in kJ/(kg·K)
    Feststoffe Gase (cp)
    Eis (0 °C) 2,060 Wasserstoff 14,32…………..bei 90 % H2 ca. 13 kJ/kgK
    Eis (−10 °C) 2,22[1] Helium 5,193
    Natrium 1,234 Methan 2,158
    Magnesium 1,046 Wasserdampf (100 °C) 2,080
    Aluminium 0,896 Butan 1,658
    Eisen 0,452 Neon 1,030
    Kupfer 0,382 Luft (20 °C trocken) 1,005

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifische_W%C3%A4rmekapazit%C3%A4t

    Auch auf Planet Venus ist es keineswegs die „Rückstrahlung“ von CO2,

    die zu 400 C am Boden führt.

    +++++++++++++

    Energiebilanz

    → Hauptartikel: Kelvin-Kontraktion
    Jupiter strahlt 335 (± 26) Petawatt mehr an Wärme ab als die 501 (± 25) Petawatt, die er von der Sonne erhält.

    Beiträge zur Energiebilanz sind eine langsame Abkühlung des festen Kerns um 1 K pro Jahrmillion

    und gravitative Bindungsenergie durch Kontraktion der Hülle um etwa 3 cm pro Jahr.

    Letzteres ist der sogenannte Kelvin-Helmholtz-Mechanismus.

    Womöglich trägt auch die Entmischung von Wasserstoff und Helium bei.

    Oberhalb des Großen Roten Flecks ist die Atmosphäre einige hundert Grad wärmer als anderswo.

    Es wird vermutet, dass der Sturm Energie in Form von akustischer Strahlung oder Schwerewellen abgibt,

    die in der Atmosphäre in Wärmeenergie umgewandelt werden.[20]

    Von: „Rainer Schottlaender“

    Gesendet: Samstag, Februar 23, 2019 12:08:22 PM

    „Wood schloss daraus, dass die Unterdrückung der Wärmeabgabe durch das Blockieren der Wärmeabstrahlung durch das Glas vorhanden ist, aber eine untergeordnetere Rolle spielt, und der wesentliche Anteil der Erwärmung in einem Glashaus aufgrund der Unterdrückung der Wärmeabgabe durch Konvektion zustande kommt.[2] Die Erwärmung des Gewächshauses beruht demnach hauptsächlich darauf, dass die einfallende Solarstrahlung den Raum erwärmt und die Wärmeabgabe durch Luftaustausch mit der Außenluft verhindert wird.[3][4] Wood weist am Ende seiner Veröffentlichung darauf hin, dass seine Arbeit nur sehr oberflächlich ist und allenfalls Mutmaßungen zulässt und dass er die Problematik zum Treibhauseffekt bei Planeten nicht untersucht hat….“

    Ich habe Wood`s Experiment verbessert und weitergeführt…

    „Etwa 62 % des Treibhauseffekts werden durch Wasserdampf verursacht, etwa 22 % durch Kohlenstoffdioxid…“+

    Das MPI für Meteorologie behauptet munter weiterhin,

    trotz meiner ignorierten Richtigstellung, dass

    der TE von 33 C zu 100 % durch die T-Gase zustandekommt.

    Der Wahrheit näher kommt Nobelpreisträger Ramanathan:

    Atmosphäre % Restanteil
    Treibhauseffekt
    wie bisher 100
    ohne H2O, CO2, O3 50
    ohne H2O 64
    ohne Wolken 86
    ohne CO2 88
    ohne O3 97
    ohne alle
    Treibhausgase 0
    Quelle: Ramanathan and Coakley (1978)[9] siehe auch.[10]

    Auch hier wird meines Erachtens die Rolle der Konvektion unterschätzt.

    Wenn ich diese Zahlen hernehme würde CO2

    12 % von dT = 33 C, also dT = 4 C bewirken.

    Eher weniger.

    Ich rechne beim Scenario CO2-Verdoppelung mit weniger als 1 C.

    Beim Verbrennen alles fossilen Kohlenstoffs der Erde von zB 3200 GtC

    verbleibt maximal die Hälfte in der Atmosphäre

    und pCO2 verdreifacht sich von heute 400 ppm auf 1200 ppm.

    Gesendet: Samstag, 23. Februar 2019 um 09:03 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Atmosp

    Gewächshaus

    Als Glashauseffekt (abgeleitet aus dem Französischen von effet de serre, wie er zuerst von Joseph Fourier genannt wurde) wird der Effekt bezeichnet, wenn in einem Innenraum durch verglaste Fensteröffnungen oder Dächer Sonnenlicht einfällt und von den Materialien des Innenraums absorbiert wird. Diese heizen sich und indirekt die Innenraumluft dadurch deutlich über das Niveau der Umgebungstemperatur auf.

    Durch das Glas wird Auskühlung durch Unterbindung der Konvektion verhindert.

    Die Erwärmung eines Treibhauses durch einfallende Sonnenstrahlen basiert sowohl auf diesem Glashauseffekt als auch auf dem Treibhauseffekt, oft werden die Begriffe aber synonym verwendet.

    W. Wood verglich 1909 die Erwärmung zweier pechschwarzer Pappschachteln unter Sonneneinstrahlung. Eine Pappschachtel war mit Fensterglas, die andere mit Steinsalz abgedeckt. Ein Thermometer maß die Lufttemperatur. Steinsalz lässt im Gegensatz zu Glas auch langwellige Infrarotstrahlung passieren. Es ergab sich ein Temperaturunterschied von einem Grad Celsius bei einer Maximaltemperatur von etwa 55 °C.

    Wood-Schottlaender-Experiment

    http://www.schottie.de/?p=87

    Gesendet: Freitag, 22. Februar 2019 um 15:31 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: Hallo Martin

    Ich warte gespannt auf Deinen Messwert.

    Du hast ein Zimmerthermometer.

    Welche Temperatur herrscht

    an einem sonnigen Tag wie heute

    in Deinem Swimmingpool = Gewächshaus ?

    10 cm über dem Boden und 10 cm unter dem Glasdach.

    Erkläre den Temperaturverlauf !

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt#Atmosphärischer_Treibhauseffekt

    „Aus Gründen der Thermodynamiksinkt die Temperatur auf der Erde um 6,5 K/km,
    wenn man sich nach oben bewegt.

    Eine Vergrößerung der Treibhausgaskonzentration bewirkt, dass die Schicht, in der die −18 °C Strahlungsgleichgewichtstemperatur herrscht, nach oben wandert.
    Pro Kilometer Anstieg der Schicht, in der Strahlungsgleichgewicht herrscht,
    erhöht sich die Temperatur an der Erdoberfläche ebenfalls um 6,5 °C…“

    Extrem irreführender Fehler von Wikipedia:

    Es muss heissen „Vergrösserung der GASkonzentration“

    Wood-Schottlaender-Experiment
    Wood-Schottlaender-Experiment

    http://www.schottie.de/?p=87

    Wiki sagt:

    „Zusammengefasst ergibt sich: Die Rückstrahlung aus der Atmosphäre zur Erde führt zur zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche. Dies erklärt die durchschnittlich gemessene globale Temperatur von 14 °C statt der theoretisch berechneten Gleichgewichtstemperatur ohne Atmosphäre von −18 °C.

    Falsch.

    Ich weiss es besser als das IPCC und die Klima“wissenschaft“:

    Unter meinem Pullover

    ist es wärmer als hier im Zimmer

    nicht wegen der Rückstrahlung der Baumwolle

    sondern wegen ihrer Masse.

    Kleidung bremst den Abtransport

    meiner ständig produzierten ca. 100 Watt Körperwärme.

    Gravitation bremst die aufsteigenden Warmluftpakete.

    Wer erklärt das bitte dem Nobelpreiskommittee ?

    Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2019 um 17:49 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: Rohstoffe … Venus-Atmosphäre … weiter zum Treibhauseffekt … Dr. Wolfgang Steinbrecht, Physiker am Hohenpeissenberg, Deutschlands älteste Wetterstation, Wikipedia zum Treibhauseffekt

    Schematischer Aufbau einer Lithium-Ionen-Zelle (positive Elektrode: LiCoO2; negative Elektrode: Li-Graphit)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

    https://de.wikipedia.org/wiki/Cobalt

    Die weltweit bekannten Cobalt-Reserven betragen 25 Millionen Tonnen

    Zeitliche Entwicklung der weltweiten Goldförderung

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gold#Förderung_weltweit

    Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2019 um 14:33 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Martin Regehly“ , „Marius van der Meer“ , „Doris und Martin Scheele“ , „Dr. Wolfgang Hintze“
    Betreff: Venus-Atmosphäre … weiter zum Treibhauseffekt … Dr. Wolfgang Steinbrecht, Physiker am Hohenpeissenberg, Deutschlands älteste Wetterstation, Wikipedia zum Treibhauseffekt
    Warum enthält die Venusatmosphäre nur 20 ppm Wasserdampf ?

    Zusammensetzung der Venus-Atmosphäre

    Falls das Wasser unserer Ozeane von Kometen stammt …

    … dann hätte Venus mindestens genauso oft getroffen worden sein.

    ++++++++++

    Druck- und Temperaturverlauf

    https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#Atmosphäre

    „Von dem auf die Venus einfallenden Sonnenlicht erreichen nur zwei Prozent die Oberfläche und ergeben eine Beleuchtungsstärke von etwa 5000 Lux. Die Sichtweite dort beträgt wie an einem trüben Nachmittag rund drei Kilometer…

    Der starke Treibhauseffekt (man spricht hier auch vom Venus-Syndrom) ist hauptsächlich durch die Masse an Kohlendioxid bedingt..“

    RS:

    Ausnahmsweise widerspreche ich Wikipedia.

    Nach meiner Theorie hätte Venus auch mit zB einer reinen Stickstoffatmosphäre

    auch 400 – 500 Grad Oberflächentemperatur.
    Ich denke:

    Ursache für T(h) ist die Masse,
    weniger die Art des Gases.

    Wegen dT/dh = – g/Cp

    https://de.wikipedia.org/wiki/Galoppierender_Treibhauseffekt

    „Der Wasserdampf bewirkt eine weitere Aufwärmung, welche wiederum ein weiteres Verdampfen von flüssigem Wasser verursacht. Das „Galoppierende“ hierbei ist der sich selbst verstärkende Effekt, der letztlich zu einer vollständigen Verdampfung der Wasserozeane geführt hat. Heute ist der Atmosphärendruck auf der Venus etwa 90 Mal stärker als auf der Erde; die Gleichgewichtstemperatur ohne Atmosphäre würde 34 °C betragen, beträgt durch den Treibhauseffekt jedoch 465 °C.

    Zum Vergleich: Der Treibhauseffekt auf der Erde hebt die Temperatur von theoretischen −18 °C ohne Atmosphäre auf im Durchschnitt ca. 14 °C (vorindustriell) bzw. derzeit ca. 15 °C an…

    Der Effekt wird gelegentlich auch Venussyndrom genannt…“

    Wenn das gesamte Wasser der Erdozeane verdampfen würde, dann hätten wir

    1,3 x 10^21 kg H2O-Dampf statt bisher 5,15 x 10^18 kg Luft.

    Also die 250 fache Masse und demnach 250 bar Druck statt 1 bar.

    Meine Theorie des Erdinneren
    weicht leider auch von der herrschenden Lehrmeinung ab:

    http://www.schottie.de/?p=10232

    Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2019 um 12:34 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: info@dwd.de
    Betreff: weiter zum Treibhauseffekt … Dr. Wolfgang Steinbrecht, Physiker am Hohenpeissenberg, Deutschlands älteste Wetterstation, Wikipedia zum Treibhauseffekt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rischer_Temperaturgradient#/media/File:Atmosph%C3%A4re_Temperatur_600km.png

    \Gamma ={\frac {{\mathrm {d}}T}{{\mathrm {d}}h}}=-{\frac {g\cdot M}{C_{{{\mathrm {m}},p}}}}=-{\frac {g}{c_{p}}}

    (4.3)

    Setzt man nun die spezifische Wärmekapazität der Luft bei konstantem Druck cp = 1,005 J/(g K) und die Fallbeschleunigungg = 9,81 m/s² ein, so erhält man für den trockenadiabatischen Temperaturgradienten Γ den Wert von −9,76 K/km.

    Gesendet: Dienstag, 19. Februar 2019 um 16:59 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: info@dwd.de
    Betreff: Dr. Wolfgang Steinbrecht, Physiker am Hohenpeissenberg, Deutschlands älteste Wetterstation, Wikipedia zum Treibhauseffekt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimazustandhttps://de.wikipedia.org/wiki/Klimazustand

    „Das Verbrennen aller fossilen Brennstoffe würde demnach zu einer globalen Temperaturzunahme von 16 °C führen (mit einer Erwärmung der Atmosphäre über den Kontinenten um durchschnittlich 20 °C und über den Polen um 30 °C)….“

    Diese Aussage ist falsch und extrem irreführend.

    Suche Zeitreihe Hohenpeissenberg,

    historischer Chart T(h) … ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Meteorologisches_Observatorium_Hohenpei%C3%9Fenberg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland#/media/File:Germany-TAVG-Trend_1743-2013.svg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhauseffekt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Atmosph%C3%A4rische_Gegenstrahlung

    https://de.wikipedia.org/wiki/Idealisiertes_Treibhausmodell

    Der aus einer Verdopplung der atmosphärischen Kohlenstoffdioxidkonzentration resultierende Strahlungsantrieb beträgt bei einfacher Parametrierung 3,71 W m−2 Dies ist auch der vom IPCC angegebene Wert.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungshaushalt_der_Erde

    nach Kiehl and Trenberth (2009)

    https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmeleitf%C3%A4higkeit

    Gase (Normbedingung)
    Stoff Wärmeleit­fähigkeit λin W/(m·K)
    Wasserstoff 0,186[13]
    Ammoniak bei 25 °C 0,024[14]
    Helium 0,1567[13]
    Argon 0,0179[13]
    Krypton 0,00949
    Xenon 0,0055[13]
    Luft 0,0262[13]
    Sauerstoff 0,0263[13]
    Stickstoff 0,0260[13]
    Wasserdampf 0,0248
    Kohlenstoffdioxid 0,0168[13]

    https://www.chf.de/eduthek/treibhauseffekt.html

    https://www.chf.de/eduthek/Treibhauseffekt/Treibhauseffekt.swf

    RS: Diesen Versuch habe ich schon vor 20 Jahren etwa so aufgebaut
    (30 l Aquarium…)
    .
    Geklaut von mir oder parallel.

    Interpretation der Autoren falsch (Rahmstorf, Flat…)

    wegen dT/dh = – g/cp

    https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifische_W%C3%A4rmekapazit%C3%A4t

    Gase[Bearbeiten]

    Material Formel spez. Wärmekap. in kJ/(kg K)
    Ammoniak NH3 2,060
    Ethen (Äthylen) C2H4 1,465
    Ethin (Acetylen) C2H2 1,641
    Chlor Cl2 0,502
    Chlorwasserstoff HCl 0,799
    Helium He 5,193
    Luft 0,76N2 + 0,23O2 + 0,01Ar 1,0054
    Luft bei 100 % Luftfeuchtigkeit und 20°C ≈ 1,030
    Neon Ne 1,030
    Schwefeldioxid SO2 0,632
    Schwefelwasserstoff H2S 1,105
    Stickstoffmonoxid NO 1,009
    Wasserstoff H2 14,304

    https://de.wikibooks.org/wiki/Tabellensammlung_Chemie/_spezifische_W%C3%A4rmekapazit%C3%A4ten

    Die molare Wärme von Festkörpern erreicht nach dem empirischgefundenen Dulong-Petit-Gesetz bei genügend hohen Temperaturen näherungsweise den gleichen Wert:

    {\displaystyle C_{\mathrm {m} }=3\cdot R\approx 25\;\mathrm {\tfrac {J}{mol\cdot K}} }

    Abb. 1: Die Strahlungsbilanz der Atmosphäre

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Strahlungshaushalt_der_Atmosph%C3%A4re

    ???

    http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Strahlungsantrieb

    https://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsantrieb

    Im Fünften Sachstandsbericht des IPCC wird der gesamte menschengemachte Strahlungsantrieb im Zeitraum 1750 bis 2011 netto (d. h. nach Abzug ebenfalls kühlender Effekte z. B. durch Aerosole) mit 2,3 W/m² beziffert. Zum Vergleich: Die Sonnenaktivität machte im gleichen Zeitraum einen Strahlungsantrieb von 0,05 W/m² aus, was etwa 2 Prozent entspricht; seit Mitte des 20. Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück.[5] Brutto verursachten alle langlebigen Treibhausgase einen Strahlungsantrieb von 2,83 W/m². Bedeutendstes Treibhausgas war CO2 mit 1,82 W/m², gefolgt von Methan mit 0,48 W/m². Halogenwasserstoffe verursachten einen Strahlungsantrieb von 0,36 W/m², Lachgas 0,17 W/m². Ebenfalls verantwortlich für einen positiven Strahlungsantrieb waren Fluorkohlenwasserstoffe, deren Beitrag nach einem massiven Rückgang der weltweiten Produktion aber inzwischen abnimmt. Von den kurzlebigen Treibhausgasen hat Ozon, dessen Produktion durch Stickoxide, Kohlenmonoxid oder Kohlenwasserstoffe angeregt wird, mit 0,4 W/m² den höchsten Strahlungsantrieb. Einen negativen (d. h. kühlenden) Strahlungsantrieb in Höhe von −0,9 W/m² verursachen Aerosole.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klimazustand#/media/File:Atmospheric_CO2_with_glaciers_cycles.png

  8. Damit sich die von Staat und Medien desinformierten Bürger Deutschlands
    ein eigenes Urteil bilden können,

    habe ich diese EMail-Kommunikation veröffentlicht:

    http://www.schottie.de/?p=5449

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 16:48 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Schottlaender führt nach Punkten … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Hallo Herr Schottländer,

    nach 5 gewonnenen von 5 Runden habe ich meine Schuldigkeit getan und bin raus… Muss und will mich wieder meinen Hauptaufgaben widmen. Das mit Ihrer Frage nach dem Zugeben von Irrtümern finde ich amüsant – immerhin hat keines ihrer Gegenargumente Stand halten können…

    Ciao,
    A.K.

    Am 19.03.2019 um 16:40 schrieb Rainer Schottlaender:

    Zwischenbilanz:

    Sie, Herr Professor Körtzinger, sind der erste „Gegner“ den ich ernst nehme.

    Sie reagieren schnell, inhaltsreich und,  
    bis auf Ihren angekündigten „Handtuchwurf“ nach Runde 5, 
    vorbildlich.

    Die Frage ist, ob Sie als Professor es drauf haben

    im Falle eines Irrtums diesen zuzugeben.

    Ich muss jetzt los zu einer Veranstaltung.

    Es ist vielleicht auch am besten

    wenn Sie und ich

    eine Nacht lang die Situation überschlafen.

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 15:04 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Ring frei zur fünften Runde, Herr Prof. Körtzinger und GEOMAR … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    fünfte und letzte Runde. Kurzantworten siehe unten…

    MfG,
    Arne Körtzinger

    Am 19.03.2019 um 13:18 schrieb Rainer Schottlaender:

    Sie behaupten:

    „14C ist keine perfektes Analogon für anthropogenes CO2“

    Gibt es ein besseres ?

    Nein, einen perfekten Tracer für anthropogenes CO2 gibt es leider nicht. Man kann aber sowohl aus Bomben-14C, Tritium, natürlichem 14C und anderen Tracern (z.B. CFC-12, SF6) sehr viel Information über die Ventilation des Ozeans und das „Alter“ von Meerwasser (damit meinen wir den Zeitraum seit dem letzten Kontakt mit der Atmosphäre) gewinnen. Diese Einblicke erlauben uns, die Durchmischung des Ozeans und die Ausbreitungspfade von Wasser nachzuvollziehen, was für unser Verständnis der ozeanischen CO2-Aufnahme wichtig ist. Dadurch lassen sich dann auch die beobachteten Verteilungsmuster von anthropogenem CO2 plausibel nachvollziehen.

    Das von Ihnen in Ihrem Artikel erwähnte – inerte Gas – FCKW wohl kaum.

    „….Für 14CO2 geht dann aber der Austausch auch im chemischen CO2-Gleichgewicht noch weiter..“

    Warum ?:
     

    Wenn mein Blut mit 14C radioaktiv markiert wird,
    dann glaube ich kaum,
    dass durch meine Lungenbläschen C-12 und C-14 verschieden diffundiert.

    Doch, das geht und ist sehr einfach zu erklären. Zum einen diffundieren 12C und 14C in der Tat unterschiedlich schnell (Masseneffekt), was aber nicht der Grund ist. Ist der CO2-Partialdruck zwischen Atmosphäre und Ozean ausgeglichen, dann gibt es keinen Nettofluss von CO2 mehr. Einen sehr großen, stets stattfindenden CO2-Bruttofluss (der in beide Richtungen dann natürlich gleich ist) gibt es aber immer. Wenn für die Isotopie, also das 14C/12C-Verhältnis noch kein Gleichgewicht eingestellt ist (und das ist im Ozean der Fall, denn die beiden Gleichgewichte hängen nicht zusammen), dann ist der Bruttofluss von 14C in den Ozean größer als der Bruttofluss von 14C aus dem Ozean heraus, sprich: wir haben einen Nettofluss von 14C und gleichzeitig aber KEINEN Nettofluss von CO2.

    Gut, dass Sie weiterhin schreiben:

    „..Damit wäre meine Aussage, dass dieser Effekt klein ist gegenüber der anthropogenen CO2-Aufnahme und kein CO2-Rülpsen des Ozeans hervorruft, wohl explizit bestätigt…“

    An diesem kleinen Wörtchen „wohl“ hängt unser heutiger Lebensstandard.

    Das wohl hat aber nicht mit Vermutung oder Hypothese oder Prognose zu tun. Die Daten der Tabelle ließen sich nämlich ohne größeren Aufwand sehr präzise im Labor nachvollziehen. Simple Thermodynamik mit sehr präzise bestimmten Gleichgewichtkonstanten…

    Jetzt mache ich mir die Mühe Ihrer Tabelle,
    die ich hoffentlich verstehe, und rechne Ihre Zahlen nach:

    Ich sehe für T die Werte 0 – 0 – 1- 15 – 15 – 16 – 30 – 30 – 31 :

    Wie ein Punktrichter beim Skispringen
    nehme ich die Mittelwerte für 0 und 30 Grad für „HCO3 in (mmol/kgSW)“ :
    Nein, das funktioniert nicht nur für eine der 3 chemischen Spezies des marinen Karbonatsystems separat sondern muss für ihre Summe vorgenommen werden: TCO2 = [CO2] + [HCO3-] + [CO32-]. Das liegt daran, dass es zwischen diesen Spezies aufgrund der Temperaturabhängigkeit der Dissoziationskonstanten Verschiebungen gibt, die aber nicht zu einer Änderung des gespeicherten gelösten anorganischen Kohlenstoff führen (sondern nur zu seiner Speziation). Sie müssten als die Spalte TCO2 verwenden. Alles andere macht keinen Sinn.

    …. 2030 – 1710 … dividiere die Differenz 320 durch 30 Grad … und erhalte 10,7 mmol/(kgSWxK)
    Das sind 10,7 x 12 = 128 mg C pro Grad und kg Seewasser.

    Multipliziert mit 1,3 x 10^21 Litern Weltozean ergibt 166.000 GtC/K

    Was soll diese überflüssige Rechnung, wenn ich Ihnen ganz explizit den Effekt pro K bei 3 unterschiedlichen Temperaturniveaus ausgerechnet habe, nämlich 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg je K! Das ist aufgrund der Nichtlinearität viel genauer als das von Ihnen über 30°C gemittelt ausgerechnete Ergebnis. Im übrigen finden Sie bei Ihrer Rechnung (2030 – 1710 µmol/kg) eine Differenz von 320 µmol/kg/30K oder 10.7 µmol/kg/K (nicht mmol/kg), was im übrigen ja nicht weit von meinen Werten entfernt ist (nur eben nicht so genau wegen der Nichtlinearität)

    Wenn Sie die mittlere Ozeantemperatur von 3.5°C nehmen und 7 µmol/L je K (abgeschätzt von meinen obigen Berechnungen), dann ergäbe sich in der Tat eine Menge von ca. 110 Gt C bei 1°C Temperaturerhöhung. Natürlich haben wir nur im Oberflächenozean bisher eine Temperaturerhöhung in der Größenordnung von im Mittel max. 1°C. Über den gesamten Ozean gemittelt liegt die Erwärmung bei einigen Hunderstel Grad, weshalb der Effekt wiederum recht klein wird.

    Das kann nicht stimmen – wo steckt mein oder Ihr Fehler ?

    Hier ?!:

    Vergleichen Sie Ihre Tabelle mit der von Kurt Buch :

    Er schreibt 2,1 Millimol/l

    … und nicht wie Sie den tausendfach höheren Wert.

    Er schreibt über die Differenz zwischen 2,15 und 2,10 mmol/L bei 5°C, was den von mir genannten 50 µmol/L bei 5°C (oder 10 µmol/L bei 1°C) entspricht, wobei wir ja – wie oben dargestellt – in etwa bei meinen Werten aus der Tabelle sind.

    Ich lese weiter und sehe, dass Sie später die Einheit MIKROmol verwenden:

    „..Meine obigen Berechnungen zeigen, dass der Wert für 1°C Temperaturunterschied 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg liegt..“

    Das ergibt 0,1 mikromol/K = 1,2 mikrogrammC/K

    … x 1,3 x 10^21 (Liter = kg) Weltozean ergibt 

    1,56 GtC/K

    Nur eine Gigatonne ?

    Wo steckt mein oder Ihr Fehler ?

    Sie müssen meine Werte nehmen (nicht 0,1 mikromol/K). Also für 3.5°C etwa 7 µmol/L K, was dann zu den 110 Gt C führt (siehe oben).

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 11:23 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: update für Herrn Prof. Körtzinger und GEOMAR … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    hier mein letzter Anlauf in dieser Sache (auf die vielfältige begutachtete Literatur hatte ich ja schon hingewiesen):

    (1) 14C ist keine perfektes Analogon für anthropogenes CO2. (1) ist die atmosphärische Eintragsfunktion komplett unterschiedlich (scharfer Peak vs. langfristiger exponentieller Anstieg). (2) ist das resultierende Ungleichgewicht zwischen Atmosphäre und Ozean für 14C viel größer als für CO2 (was natürlich eine raschere Gleichgewichtseinstellung treibt) und (3) verhält sich die Gleichgewichtseinstellung für ein Isotopensignal anders als für das CO2 selbst. Für CO2 erlischt der Nettoaustausch Atmosphäre-Ozean in dem Moment, in dem der CO2-Partialdruck von Oberflächenwasser und Atmosphäre gleich ist. Für 14CO2 geht dann aber der Austausch auch im chemischen CO2-Gleichgewicht noch weiter, wenn das isotopiswche Gleichgeicht noch nicht erreicht ist. Für 14CO2 zählt gewissermaßen der Bruttoaustausch, für CO2 selbst der Nettoaustausch. Im übrigen ist das Signal des Bomben 14C auch erst jetzt nach gut 50 Jahren weitgehend (aber nicht komplett) abgeklungen. Dieses unterschiedliche Eindringen der beiden Tracer ist in Modellen, die die thermodynamischen und kinetischen Aspekte explizit beinhalten, sehr gut nachvollzogen worden.

    (2) Die Messungen von Kurt Buch waren für die damalige Zeit grandios genau. Dennoch hat das Verständnis der Chemie des marinen CO2-Systems vor allem auch in quantitativer Hinsicht große Fortschritte gemacht. Daher habe ich Ihnen im Folgenden mal eine exakte (eben nicht pi mal Daumen) Berechnung der im chemischen Gleichgewicht auftretenden Änderungen im marinen CO2-System bei Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalt MIT und OHNE Erwärmung. Die Berechnung habe ich für einen Anstieg des atmosphärischen Gehalts (xCO2 in dry air at 1 atm) von 280.0 ppmv auf den 408.5 ppmv (Jahresmittel von CO2 auf Mauna Loa) vorgenommen. Für das Meerwasser habe ich eine Salinität von 35 angenommen und eine Alkalinität (TA) von 2300 µmol/kg. Zusätzlich habe ich drei verschiedene Ozeantemperaturen (0°C, 15°C, 30°) als repräsentativ für Polargebiete, gemäßigte Breiten und Tropen gewählt. Der Einfachheit halber habe ich diese Rechnung dann OHNE Erwärmung und MIT Erwärmung um 1°C gerechnet. Ich kann also damit exakt die im chemischen Gleichgewicht sich ergebenden Anstiege im gelösten anorganischen Kohlenstoff (DIC, TCO2) mit und ohne Erwärmung vergleichen. Dabei zeigt sich, dass ein Temperaturanstieg von 1°C die gesamte CO2-Aufnahme des Oberflächenozeans von vorindustriell bis 2018 um etwa 11% reduziert. Damit wäre meine Aussage, dass dieser Effekt klein ist gegenüber der anthropogenen CO2-Aufnahme und kein CO2-Rülpsen des Ozeans hervorruft, wohl explizit bestätigt. Im Übrigen hatte ich ja auch schon gesagt, dass dieser Effekt in die prognostischen Modellrechnungen explizit eingerechnet ist.

    Salinity t(oC) in P (dbars) in Total P (mmol/kgSW) Total Si (mmol/kgSW) TA in (mmol/kgSW) TCO2 in (mmol/kgSW) pH in [H+] in (nmol/KgSW) fCO2 in (matm) pCO2 in (matm) HCO3 in (mmol/kgSW) CO3 in (mmol/kgSW) CO2 in (mmol/kgSW) B Alk in (mmol/kgSW) OH in (mmol/kgSW) P Alk in (mmol/kgSW) Si Alk in (mmol/kgSW)  Revelle in WCa in WAr in xCO2 in (dry at 1 atm) (ppm)
    35 0 0 0 0 2300.0 2129.6 8.173 6.7 277.1 278.3 1991.2 120.9 17.4 66.2 0.7 0.0 0.0 13.311 2.90 1.82 280.0
    35 0 0 0 0 2300.0 2185.9 8.026 9.4 404.3 406.1 2070.9 89.6 25.4 49.4 0.5 0.0 0.0 15.705 2.15 1.35 408.5
    35 1 0 0 0 2300.0 2179.5 8.028 9.4 404.1 405.9 2061.6 93.4 24.5 51.0 0.6 0.0 0.0 15.378 2.24 1.41 408.5
    35 15 0 0 0 2300.0 2007.2 8.182 6.6 274.4 275.4 1794.8 202.2 10.3 97.2 3.7 0.0 0.0 9.819 4.82 3.10 280.0
    35 15 0 0 0 2300.0 2080.2 8.045 9.0 400.3 401.8 1908.5 156.7 15.0 75.5 2.7 0.0 0.0 11.450 3.74 2.40 408.5
    35 16 0 0 0 2300.0 2072.3 8.045 9.0 399.9 401.3 1895.8 161.9 14.5 77.3 3.0 0.0 0.0 11.225 3.87 2.49 408.5
    35 30 0 0 0 2300.0 1864.9 8.172 6.7 267.7 268.5 1559.3 298.9 6.7 128.8 14.1 0.0 0.0 7.845 7.28 4.87 280.0
    35 30 0 0 0 2300.0 1952.0 8.045 9.0 390.5 391.7 1698.9 243.2 9.8 104.1 10.5 0.0 0.0 8.772 5.92 3.96 408.5
    35 31 0 0 0 2300.0 1942.7 8.044 9.0 389.6 390.8 1683.6 249.4 9.6 106.1 11.4 0.0 0.0 8.638 6.09 4.09 408.5

    Meine Aussage, der Ozean verliere kein bisschen Kalk (gemeint war natürlich im Sinne der von Ihnen angesprochenen Ausfällung von Kalk), ist natürlich auch mit Kurt Buch im Einklang. Der von ihm ermittelte Rückgang in der „Totalkohlensäure“ (= DIC, TCO2) um 0.05 mmol/L (= 50 µmol/L) für 5°C Temperaturunterschied ist wie gesagt schon recht genau. Meine obigen Berechnungen zeigen, dass der Wert für 1°C Temperaturunterschied 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg liegt (die Umrechung von µmol/kg auf µmol/L würde die Werte noch um 2-3% erhöhen, was also kaum ins Gewicht fällt). Diese temperaturgetriebenen Veränderungen ergeben sich aber NICHT durch Ausfällung von Kalk sondern durch die Erniedrigung der Löslichkeit von CO2-Gas und dem daraus resultierenden Ausgaben von etwas CO2.

    MfG,
    Arne Körtzinger

    8.03.2019 um 18:14 schrieb Rainer Schottlaender:

    1. Sie haben weiterhin meine Frage zu C-14 nicht beantwortet.

    Immerhin, lieber Herr Professor,
    stellen Sie sich der dringend erforderlichen Diskussion.

    Unfug schreibt man übrigens mit grossem „U“ … wie UNO.

    „Abstrus“ – wie Sie mir unten schreiben – ist es wohl eher,
    dass „Halblaien“ wie Bundeskanzlerin Merkel unsere Industrie vernichten.

    Und Deutschlands Autoindustrie jubelnd mitmacht.

    Wie damals die gleichgeschalteten Kombinatsdirektoren in der D“D“R:

    Dazu mein Tweet von heute:

    VW + Diess = Klimawahn + Rechenschwäche  + Realitätsverlust  

    Copyright: http://www.schottie.de 

    2. Sie schreiben :

    „Der Ozean verliert also kein bischen Kalk durch die Erwärmung“

    Das ist falsch.

    Ich zitiere Kurt Buch, 1933, Tabelle 7

    … aus meinem verstaubten Manuskript PRIMA KLIMA Teil 2, Seite 59:

    TOTALKOHLENSÄURE in Millimol/Liter  

    … bei pH 7,6 bis pH 8,5 … bei 0 C, 5 C und 10 Grad Celsius

    Beispiel : bei  pH 8,4 … Chlor 2,1 % … Titr.-Alk = 2,38 :    

    2,15 mmol/l bei T =   5 Grad C
    2,10 mmol/l bei T = 10 Grad C

    Das ergibt 0,01 mmol/(Liter x Grad C) = 0,12 mg/l x K 

    multipliziert mit  1,3 x 10^21 Liter Welt-Ozean ergibt

    156 GtC/Kelvin !

    Gesendet: Montag, 18. März 2019 um 17:03 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    jetzt wird es etwas abstrus. Ihre Gedankenexperimente und Abschätzungen in allen Ehren, aber die Ergebnisse sind leider unfug. Ich wundere mich auch ein wenig, dass Sie der Ansicht sind, Gedankenexperimente oder Abschätzungen von Halblaien würden belastbarere Ergebnisse liefern als die von Hunderten Wissenschaftlern weltweit – zumal diese teilweise schon vor vielen Jahrzehnten (z.T. in der 1. Hälfe des 20. Jahrhunderts) gewonnenen wurden, als man noch niemandem eine Klimabrille vorwerfen konnte.

    Also, Meerwasser ist im Oberflächenozean ohnehin um den Faktor 2-6 (200% – 600%!!!) an Kalk übersättigt. Der sollte also überall eigentlich spontan ausfallen, was er aber aufgrund einer kinetischen Hemmung nicht tut. Beim Kochen von Meerwasser würde er das zwar tatsächlich tun, aber bei den Temperaturerhöhungen durch das Klima passiert das nicht. Der Ozean verliert also kein bisschen Kalk durch die Erwärmung. Im Gegenteil, die von mir ja schon geschildert Aufnahme von anthropogenem CO2 führt zu einer messbaren und weltweit beobachteten Erniedrigung des pH-Wertes (irreführenderweise meist als Ozeanversauerung beschrieben), die zu einer ABNAHME der Kalkübersättigung und im Ozeaninnern sogar zu einer Rücklösung von Kalk aus den Sedimenten führt. Das ist tatsächlich günstig, da diese Kalkösung das sich durch CO2-Aufnahme vermindernde CO2-Aufnahmepotential des Ozeans zumindest zum Teil wieder erhöht.

    Das Ausgasen von CO2 bei Erwärmung des Meerwasssers hat also nichts mit Kalkfällung tun (die findet schlicht nicht statt) sondern ergibt sich lediglich aus der Temperaturabhängigkeit der CO2-Löslichkeit in Meerwasser. Diese nimmt bei zunehmender Temperatur ab, weshalb in der Tat ein wenig CO2 ausgast. Da das CO2 selbst weniger als 1% des im Meer gelösten anorganischen Kohlenstoffs (39.000 Gt C) ausmacht, ist auch nur dieser Teil (<400 Gt C) betroffen. Die leichte Veränderung der Löslichkeit von diesem deutlich kleineren Reservoir macht in Summe einen kleinen Effekt auf die Atmosphäre aus (zumal ja nur ein Teil des Ozeanvolumens wärmer geworden ist). Der Effekt ist thermodynamisch 100%ig verstanden und in die Berechnungen integriert.

    Versteckte Mengen an CO2 werden Sie im Ozean auch nicht finden. Die Ozeanographie verfügt weltweit über einen großen Datensatz von sehr präzisen CO2-Messungen im Ozean. Anbei sehen Sie eine Karte, auf der jeder blaue Punkt für eine hydrographische Station steht, an der Wasserproben (meist 24 oder mehr) von der Oberfläche bis zum Meeresboden verteilt genommen wurden. Sie sehen, dass alle Ozean von den Tropen bis zum Antarktis und zum Nordpol intensiv beprobt von der Oberfläche bis zum Sediment untersucht wurden. Vielfach liegen die Stationen so eng aneinander (typisch 50 km Abstand), dass man die einzelnen Stationen auf der Karte nicht mehr einzeln sieht sondern lediglich eine blaue Schnur. Glauben Sie mir, mit diesem Datensatz kann man das anthropogene CO2 ziemlich gut quantifizieren. Da bleibt auch beim besten Willen kein Platz für viel verstecktes CO2 im Ozeaninnern. Die mittelozeanischen Rücken und der Feuerring sind in den Daten abdedeckt. Ohnehin würde die Tiefenzirkulation auch verhindern, dass sich CO2 an irgendeiner Stelle anhäufen könnte. Da gibt es also nichts, was der Ozean ausrülpsen könnte und von dem wir nicht wüssten.

    Im übrigen verweise ich wirklich auf die einschlägige Fachliteratur. Da stehen die Dinge seriös aufgeschrieben und auf Hieb- und Stichfestigkeit überprüft. Wir Wissenschaftler sind (wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel) kein korrupter Haufen, der sich für Fördermittel prostituiert, sondern wir lassen uns von den Ergebnissen unserer Messungen und Experimente leiten. Da ist es überhaupt kein Problem, wenn Ergebnisse anders ausfallen, als man sie erwartet oder möglicherweise sogar erwünscht. Am Ende übersteht ohnehin nur das den wissenschaftlichen Diskurs, was konsistent mit anderen Beobachtungen ist durch eine theoretisches Konzept untermauert wird. Da gibt es in der Tat noch Lücken und mitunter auch Widersprüche, aber das ist in der Wissenschaft normal und fördert die wissenschaftliche Weiterentwicklung.

    In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Gesendet: Montag, 18. März 2019 um 15:09 Uhr
    Von: "Rainer Schottlaender"
    An: Ingeborg.Levin@iup.uni-heidelberg.de, akoertzinger@geomar.de, ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: sofort an Ingeborg Levin, Herrn Prof. Körtzinger und GEOMAR … zu C-14 und CO2 im Ozean

    „After the nuclear test ban treaty in 1963 the atmospheric 14CO2 spike decreased almost exponentially due to penetration of bomb 14CO2 into the other carbon reservoirs (ocean and biosphere).

    https://epic.awi.de/id/eprint/20620/1/Lev2009b.pdf

    While until the 1990s the decreasing trend of ∆14CO2 was governed by equilibration of the atmospheric bomb 14C perturbation with the oceans and terrestrial biosphere…“

    RS:  … mit dem Resultat, dass dieses C-14O2 schnell und fast vollständig aus der Atmosphäre verschwand:

    „… the largest perturbation today are emissions of 14C-free fossil fuel CO2.This source presently depletes global atmospheric ∆14CO2 by 12-14‰ yr-1, which is partially compensated by 14CO2 release from the biosphere, industrial 14C emissions and natural 14C production…“

    „Während der abnehmende Trend von ∆14CO2 bis in die 1990er Jahre durch Äquilibrierung der Atmosphärenbombe 14C mit den Ozeanen und der terrestrischen Biosphäre beherrscht wurde, sind die derzeit größten Störungen die Emission von 14C-freiem fossilem Brennstoff CO2 um 12-14 ‰ yr-1, die durch 14CO2-Freisetzung aus der Biosphäre, industrielle 14C-Emissionen und natürliche 14C-Produktion teilweise kompensiert wird … “ (by Google-translater)

    RS: Diese „Störungen“ sehe ich nicht auf der Grafik.

    Was ich sehe ist, dass die Bomben-C-14O2-Moleküle nicht mehr in der Atmosphäre sind, sondern vermutlich im Weltmeer landeten und dort lange bleiben:

    „Einmal im Ozean – immer im Ozean“  C: http://www.schottie.de 

    Der Schluss liegt nahe, dass dasselbe mit jeden einzelnen CO2-Molekül aus Ihrem Autoauspuff und Schornstein passiert.

    Und zwar in wenigen Jahrzehnten und nicht in vielen Jahrhunderten.

    file:///C:/Users/User/Downloads/118_129_CH507_Koertzinger%20(2).pdf

    Sie schreiben:

    „Das chemische Aufnahmepotenzial des Weltozeans für anthropogenes CO2 lässt sich aufgrund unseres detaillierten Verständnisses von Ozeanzirkulation und CO2-System vergleichsweise recht gut abschätzen..“

    Ich finde nichts zu meinem berechtigten C-14-Argument
    auch nicht auf Ihrer Seite 126:

    “ … Tracermethoden [8]:
    Nutzung anthropogener Tracer wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe als Analoga für anthropogenes CO2…“

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 20:05 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: 
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Ich frage Herrn Prof. Körtzinger … und GEOMAR … zu CO2 im Ozean

    WAS wurde hier gemessen, Herr Professor Körtzinger ?

    Näherung 1…………….  20 mol CO2/m^2 sind 240 g C
    multipliziere ich mit       3,5 x 10 ^14 m^2 Weltozean 
    und erhalte………………. 8,4 x 10^13 kgC = 84 GtC… okay, das war auf die Schnelle im Kopf gerechnet.

    Christopher Sabine`s 106 GtC werden schon stimmen, jedoch …

    … the anthropogenic CO – er meint CO2 –  concentration in most of the deep ocean
    remained below the detection limit for the ⌬ C* technique….

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/images/fig02.jpg

    https://www.researchgate.net/publication/8452260_The_Oceanic_Sink_for_Anthropogenic_CO2

    https://www.researchgate.net/figure/Column-inventory-of-anthropogenic-CO-2-in-the-ocean-mol-m-2-High-inventories-are_fig1_8452260
    Column inventory of anthropogenic CO2 in the ocean … Total inventory … is 106 Ϯ 17 Pg C. 

    „The relative roles of the ocean and land biosphere as sinks for anthropogenic CO over 2 the anthropocene are currently not known. Although the anthropogenic CO budget 2 for the past two decades, i.e., the 1980s and 1990s, has been investigated in detail ( 3 ), the estimates of the ocean sink have not been based on direct measurements of changes in the oceanic inventory of dis- solved inorganic carbon (DIC).

    …the World Ocean Circulation Experiment (WOCE) and the Joint Global Ocean Flux Study (JGOFS), jointly conducted a comprehensive survey of inorganic carbon distributions in the global ocean in the 1990s

    …  The final data set consists of 9618 hydrographic stations col- lected on 95 cruises, which represents the most accurate and comprehensive view of the global ocean inorganic carbon distribution available 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Revelle-Faktor

    Jetzt lese ich Ihren Artikel 

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/images/fig02.jpghttps://www.researchgate.net/publication/8452260_The_Oceanic_Sink_for_Anthropogenic_CO2https://www.researchgate.net/figure/Column-inventory-of-anthropogenic-CO-2-in-the-ocean-mol-m-2-High-inventories-are_fig1_8452260

    „Was passiert nun mit den 50 Gt C, die jährlich im Weltozean von Primärproduzenten in organischen Kohlenstoff überführt werden (Abbildung 7)?

    Etwa 3/4 (38 Gt C a–1) werden unmittelbar in der lichtdurchfluteten Deckschicht des Ozeans von Konsumenten verstoffwechselt (Respiration) und als CO2 ins Meerwasser zurückgeführt.

    Die verbleibenden 11 Gt C a–1 werden überwiegend als sinkende Partikel (Detritus) und nur zu einem kleinen Teil als gelöster organischer Kohlenstoff (über Strömungen und Durchmischung) in das Ozeaninnere exportiert und damit der produktiven Zone und dem Kontakt mit der Atmosphäre entzogen…“

    Kennen Sie diese Arbeit ?: https://www.mpg.de/448224/pdf.pdf

    „Es ist eines der größten Rätsel in den Meereswissenschaften, warum eine so große Menge an gelöstem organischen Material von marinen Organismen nicht genutzt wird. Über mehrere tausend Jahre erfolgte eine beträchtliche Akkumulation in den Ozeanen. In einem Liter Meerwasser sind rund 1 Milligramm organisches Material gelöst… insgesamt 700 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoffs (Abb. 1).

    Jetzt wieder Sie:

    Angesichts des gewaltigen natürlichen DIC-Hintergrundes (2000–2200 µmol kg–1) und dessen jahreszeitlicher Variabilität (bis zu 100 µmol kg–1 im Oberflächenozean) nimmt sich das anthropogene CO2-Signal im Ozean mit kumulativ 50–75 µmol kg–1 und jährlichen Anstiegsraten im Gleichgewichtsfall von 0,8–1,2 µmol kg–1 recht klein aus. Zudem ist anthropogenes CO2 von natürlichem CO2, wenn man von der unterschiedlichen 13C- und 14C-Isotopie absieht, chemisch nicht unterscheidbar.

    Die chemische Ozeanographie hat daher in den letzten Jahrzehnten erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um Methoden zur Quantifizierung von anthropogenem CO2 im Ozean zu entwickeln…

    Dann müssten Sie mir inzwischen erklären können,
    warum der Atomversuchs-tracer C14 verschwunden ist 
    jedoch angeblich ca. die Hälfte des C12 aus meinem
    Schornstein noch in der Atmosphäre sein kann.

    Ein schönes Wochenende wünscht jedem Empfänger dieser EMail

    http://www.schottie.de 

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 15:47 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“ , ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: zur Arbeit von Nicolas Gruber … Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Ich habe Ihren Artikel Gruber et al., Science 363, 1193–1199 (2019) 15 March 2019

    in den Google Translater gepackt : https://translate.google.com/?hl=de

    Siehe ganz unten in dieser Dokumentation hier.

    Gruber et al. schreiben:

    Anthropogenic carbon represents the additional inorganic carbon
    present in the ocean-atmosphere system
    as a consequence of human emissions to the atmosphere

    Irre ich mich ?: 

    Das was mit 500 Gt anthropogenic C12 geschah und täglich geschieht, 
    gilt gleichermassen für die zusätzlichen 10^28 
    – also anthropogenic – C14-Atoms der Atomwaffenversuche.

    Wenn diese 10^28 Atome C14 im Ozean sind,
    dann sind es auch die 500 GtC12

    Copyright: http://www.schottie.de 

    Gruber schreibt auch hier http://science.sciencemag.org/content/363/6432/1193

    Using a linear regression–based method, we find a global increase in the anthropogenic CO2inventory of 34 ± 4 petagrams of carbon (Pg C) between 1994 and 2007. This is equivalent to an average uptake rate of 2.6 ± 0.3 Pg C year−1 and represents 31 ± 4% of the global anthropogenic CO2emissions over this period. 

    Meine These widerspricht Ihrer Zahl von 2,6 GtC/a

    We distinguish this anthropogenic component from the fluxes and storage changes associated with natural CO2.

    Können Sie das ?

    Ich schaue mir die erste Arbeit von Sabine et al. hierzu an:

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/sabi2683.shtml

    Although the anthropogenic CO budget for the past two decades, i.e., the 1980s and 1990s, has been investigated in detail [Prentice et al., 2001], the estimates of the ocean sink have not been based on direct measurements of changes in the oceanic inventory of dissolved inorganic carbon (DIC).

    Gruber et al. schreibt in Table 2:

    (3b) Loss of natural CO2 by the ocean 7 ± 10¶ 5 ± 3#

    „Sieben plus minus zehn“ ist dasselbe wie „ich weiss es nicht.“

    Entscheidender:

    Diese Zahl ist um Grössenordungen zu gering.

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 12:41 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“ , ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Eine Sekunde vor Erhalt Ihrer EMail wollte ich Ihnen gerade schreiben. 

    Ich dachte mir aber warte noch ein bischen.

    Lese Dir besser noch einmal genauer Professor Körtzingers Zahlen und Argumente durch.

    Das tue ich erneut und gründlich.

    Wir sind uns in vielen Punkten einig, danke auch für einige Zahlen, die ich noch nicht kannte.

    Jetzt ist Ihre Lern-und-Kritikfähigkeit gefordert:

    Zu 3:

    Sie schreiben: „…  (nicht für HCO3- und CO32-)…“

    Genau hier steckt der Fehler.

    Meine Schätzung von 300 GtC/K Ausgasen = „Rülpsen“ des Ozeans ist vielleicht sogar noch zu niedrig.

    Ich habe schon vor 20 Jahren in zahlreichen Experimenten das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht untersucht.

    Ich suche auf meinem blog ein Foto … hier ist es … http://www.schottie.de/?p=650 

    Dieses Gleichgewicht verschiebt sich bei Temperaturerhöhung.

    Wenn ich im Gedankenexperiment den Ozean koche, dann fällt ganz massiv Kalk aus, wie in meinem Teekessel.

    In Aqua Dest unter Stickstoff oder Argon  lösen sich nur 14 mg CaCO3/l .

    Wenn aber auch nur ein bischen CO2 da ist,

    dann sind es bereits bei 1 mmol/l ………………………….. 162 mg bei 400 ppmV pCO2

    Wenn ich von Ihrer Zahl ausgehe „dass der Ozean ca. 65 mal so viel C enthält wie die Atmosphäre“,

    also 65 x 800 GtC = 52.000 GtC, dann würden beim Erwärmen ,

    sozusagen als Kesselstein, etwas weniger als 52000 GtC : 100 K 

    = 520 GtC/K ausfallen… und damit gemäss CaCO3 + H2O + CO2 = Ca(HCO3)2 entgasen.

    Es gibt noch eine zweite, zugegeben etwas gewagte und vielleicht utopische Option:

    Würden wir es merken,
    wenn sich in der Tiefsee grosse CO2-Mengen stauen ?

    Die nicht „plötzlich“ … sondern im Laufe von Jahrhunderten
    langsam in die Erdatmosphäre gelangen.

    Heute – siehe unten – verstecken sich im Kiwusee 0,5 Gigatonnen CO2.

    Könnte die Tiefsee am 20.000 km langen Atlantischen Rücken und am erdumspannenden Pazifischen Feuerring mit mehreren tausend GtCO2 übersättigt sein ? Periodisch. 

    Wenn dann irgendwann „der Ozean rülpst“ und  zB in den letzten 200 Jahren zufällig 2000 GtCO2 die Atmosphäre erreichten, dann wäre das ein jährlicher Zuwachs von 10 GtCO2/a.

    Eigenzitat Quelle http://www.schottie.de/?p=46#comment-124896

    Zu 2:

    In dieser Sekunde erhalte ich von Torste Tanhua diese Arbeit von Gruber & Mitarbeitern hierzu:

    file:///C:/Users/User/Downloads/Gruber_2019%20(4).pdf

    Ich brauche ein bischen Zeit fürs Übersetzen und Studieren, stelle aber auch Ihnen, Herr Tanhua,

    die unbeantwortete Frage 

    warum das C14 der Atomwaffenversuche aus der Atmosphäre – siehe Grafik unten – verschwand.

    Das war und ist der perfekte tracer für fossiles vom Menschen verbranntes C12.

    Sie schreiben:

    „Mit diesem Förderband erklärt sich natürlich auch sehr leicht das Verschwinden des Radiokohlenstoffs der überirdischen Atombombenversuche. Ein Großteil davon ist über den Gasaustausch tatsächlich im Ozean gelandet

    Ich frage:

    Ja, aber das passierte und passiert dann auch mit den bisher von der Menschheit verbrannten ca. 500 GtC.

    Nicht nur „40 %“ sondern fast alles – siehe Grafik unten:

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 10:54 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , ttanhua@geomar.de, info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Re: Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Aw: Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean
    Sehr geehrter Herr Schottländer,

    die kumulative Aufnahme von anthropogenem CO2 durch den Ozean liegt bei etwas über 40% (natürlich nicht 98%, dann hätte ich das ja auch gesagt) und der Fehler liegt im Bereich von 5-8%. Über diesen Fehlerbereich braucht man also nicht zu streiten. Ich möchte aber betonen, dass diese Zahl DATENBASIERT ist, d.h. auf Zehntausenden von hochgenauen chemischen Messungen basieren und durch sehr unterschiedliche und komplett unabhängige Verfahren bestätigt sind. Ist also keine Frage der „Lehrmeinung“ oder des „Irrens“ sondern durch harte Fakten, nämlich qualitätskontrollierte und -dokumentierte Messungen und Verfahren belegt.

    Zu Ihren Argumenten:

    (1) Jedes CO2-Molekül der Atmosphäre geht in der Tat etwa alle 5 Jahre durch die Landbiosphäre. Diese nimmt nämlich brutto ca. 120 Gt C/a aus der Atmosphäre auf, welche ca 600 Gt C enthält. Das „Schicksal“ dieser 120 Gt C/a ist so, dass etwa die Hälfte unmittelbar von der Pflanzen durch ihren eigenen Stoffwechsel als CO2 zurückgegeben wird und die andere Hälfte in Biomasse landet. Geht man davon aus, dass die Gesamtbiomasse der Landpflanzen gleich bleibt (was sie im Moment nicht tut), werden durch Abbau dieser Biomasse in einem im Gleichgewicht befindlichen C-Kreislauf im Mittel also auch 60 Gt C/a wieder in Form von CO2 an die Atmosphäre zurückgegeben. Das geht an Land in der Tat vergleichsweise schnell (über den Jahresgang), aber es gibt auch mittel- und langfristige Zwischenspeicherung in Humus etc.

    (2) Im Meer sind die Zahlen für die Brutto- und Nettoaufnahme von CO2 durch marine Pflanzen sehr ähnlich. Von den 58 Gt C/a, die im Meer in Pflanzenbiomasse gebunden werden, gelangen 80% sehr schnell (Monate) wieder zurück in die Atmosphäre, weil sie bereits im Oberflächenozean gefressen/abgebaut werden. Die restlichen 20% fallen als Partikel („Schnee des Meeres“) jährlich in die Tiefe und gelangen erst auf längeren Zeitskalen von größenordnungsmaßig 1000 Jahren wieder zurück in die Atmosphäre. Grund dafür ist die globale Umwälzbewegung der Meeres, auch als ozeanisches Förderband bezeichnet (great ocean conveyor). Dieses sorgt dafür, das chemische Substanzen, die ins Ozeaninnere gelangen, nach 500-1000 Jahren wieder nach oben und damit in Kontakt mit der Atmosphäre kommen.

    Mit diesem Förderband erklärt sich natürlich auch sehr leicht das Verschwinden des Radiokohlenstoffs der überirdischen Atombombenversuche. Ein Großteil davon ist über den Gasaustausch tatsächlich im Ozean gelandet und befindet sich gerade per Förderband auf dem Weg ins Ozeaninnere. Tatsächlich benutzen wir daher 14C-Messungen, um die Zeit zu bestimmen, wann eine beprobte Wassermasse zum letzten Mal in Kontakt mit der Atmosphäre war. Etwas Ähnliches machen wir auch mit FCKW, die ja seit etwa Mitte 20. Jhd. in der Atmosphäre stark anstiegen. Nur Wassermassen, die seitdem in Kontakt mit der Atmosphäre waren, beinhalten FCKW in messbaren Mengen. Große Bereiche im tiefen Ozean sind aber noch immer komplett frei von FCKW. Das Eindringen der FCKW in den Ozean zeichnet also sehr schön das Förderband nach.

    Damit erklärt sich ebenfalls die Aufnahme von anthropogenem CO2 durch den Ozean. Auch diese folgt dem Weg des Förderbands, ist also im Nordatlantik am stärksten während im tiefen Pazifik fast noch nichts angekommen ist. Könnten wir den Ozean kräftig umrühren, so dass das gesamte Wasser in innigen Kontakt mit der Atmosphäre käme, würde die ozeanische Aufnahme von anthropogenem CO2 bei etwas 90% liegen. Das entspricht dem chemischen Aufnahmepotential. Da der Ozean aber nicht so gut durchgerührt ist und ein erheblicher Anteil des Volumens seit Beginn der industriellen Revolution noch gar nicht wieder in Kontakt mit der Atmosphäre war, liegt die tatsächlich beobachtete Aufnahme mit gut 40% also bei etwas weniger als dem halben Aufnahmepotential. Das alles ist sehr stimmig mit unserem Verständnis der Ozeanzirkulation.

    (3) Zur Frage der anthropogenen Erwärmung des Ozeans und dem damit verbundenen CO2-Ausgasen: Dieser Effekt existiert und ist natürlich in die Estellung des gegenwärtigen globalen C-Kreislaufs eingerechnet. Der Effekt ist allerdings nicht sehr groß. Das liegt daran, dass gut 99% des im Meerwasser gelösten anorganischen Kohlenstoffs in Form von Hydrogenkarbonat und Karbonat vorliegen und nur weniger als 1% als gelöstes CO2. Nur für dieses kommt es durch die globale Erwärmung zu einem Ausgaben (nicht für HCO3- und CO32-). Da die Temperaturabhängigkeit der CO2-Löslichkeit gut bekannt ist, kann die beobachtete Ozeanerwärmung in das korrespondierende CO2-Ausgasen umgerechnet werden. Diese beträgt seit Beginn der industriellen nur ca. 5% des beobachteten CO2-Anstiegs in der Atmosphäre (hängt natürlich u.a. von der lokalen Erwärmung ab, die regional variabel ist). Das „Rülpsen“ des Meeres ist also viel zu klein, um den CO2-Anstieg zu erklären. Im übrigen habe wir ja auch nicht die geringsten Probleme, den atmosphärischen CO2-Anstieg zu erklären, da die aktuell und historisch verbrannte Menge an Erdöl, Erdgas und Kohle gut bekannt ist. Dass davon jährlich ja nur etwas weniger als die Hälfte in der Atmosphäre verbleibt, liegt eben an den jährlichen Aufnahme von anthropogenem CO2 durch Landbiosphäre und Ozean.

    Ich füge Ihnen mal einen Artikel aus Chemie in unserer Zeit bei. Die Zahlen sind zwar nicht mehr ganz aktuell, aber das Prinzip ist nach wie vor gültig.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Am 14.03.2019 um 16:53 schrieb Rainer Schottlaender:

    Vielen Dank für Ihre erfrischend schnelle Reaktion.

    Sie, das IPCC und die zur Zeit noch herrschende Lehrmeinung
    irren sich in dem für einen Weltklimavertrag entscheidenden Punkt:

    Sie schreiben das was heute fast alle Forscher und die Öffentlichkeit glauben:

    „Absolut betrachtet hat der Ozean aber seit Beginn der industriellen Revolution mehr als 40% aller kumulierten menschlichen CO2-Emissionen aufgenommen…“

    Immerhin schreiben Sie „mehr als 40 %“ … was auch 98 % heissen könnte.

    Das denke ich. 

    Und ich habe Argumente:

    1. Jedes einzelne CO2-Molekül der Erdatmosphäre 
    wird innerhalb einer Zeit von pi mal Daumen 10 Jahren durch die grünen Landpflanzen und Algen aufgenommen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus#/media/File:Carbon_cycle-cute_diagram-german.png

    Auf dem Festland gelangt fast jedes einzelne dieser CO2-Moleküle im Laufe von Jahren nach dem Tod der Pflanze wieder in die Atmosphäre zurück.

    Mit den Ozeanpflanzen kennen Sie sich besser aus als ich.

    Ich gehe von – pi mal zwei Daumen – bitte Korrektur –
    einigen GtC Algen&Co Inventar im Weltozean 
    und 50 GtC/a mariner Assimilation/Photosynthese aus.

    Selbst wenn eine Alge nur ein paar Tage lebt
    legt sie bis zu ihrem Absterben bei nur 1 cm/s Strömung 
    etwa 1 km zurück.

    Wenn Sie zum Beispiel im Golfstrom mit 1 m/s einen Monat lang herumtreibt sind das viele hundert Kilometer…

    Jedes einzelne CO2-Molekül der Photosynthese 
    bleibt also als lebende oder tote Biomasse lange im Ozean.

    Wielange ?

    2. 

    Erklären Sie mir bitte wie es nach Ihrem Modell sein kann,
    dass fast alle C14-Atome der oberirdischen Atomwaffenversuche
    inzwischen aus der Erdatmosphäre wieder verschwunden sind.

    Schauen Sie auf diese Grafik :

    14C in der Atmosphäre.[8]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Radiokarbonmethode

    20. Durch die Atomwaffenversuche der 1950er Jahre stieg der C14-Gehalt der Luft von normalen 1 x 10 hoch 28 Atomen auf 2 x 10 hoch 28 Atome. (Hessheimer, Heimann, Levin, Nature 370/1994). Nach 40 Jahren Atomteststop ist der Wert jetzt wieder normal. Zerfallen sind diese C14-Atome bei 5780 Jahren Halbwertzeit noch nicht. Diese durch den Menschen in die Atmosphäre gebrachten 10 hoch 28 Atome sind also innerhalb weniger Jahrzehnte wieder verschwunden.

    Passiert dasselbe mit unserem CO2 ?

    Gruss und Copyright:

    http://www.schottie.de/?p=46

    PS: Argument Nr. 3 finden Sie hier:

    http://www.schottie.de/?p=11424#comment-124962

    PPS: Ja, ich sehe das auch so wie Sie schreiben …

    „… dass sich die mitunter großen CO2-Austauschflüsse
    zwischen den verschiedenen C-Reservoiren so eingependelt hatten,
    dass ein stabiler Zustand enstand.“

    Gesendet: Donnerstag, 14. März 2019 um 15:24 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“ , „info@geomar.de“
    Cc: „kmatthes@geomar.de“ , „sekretariat-me@geomar.de“ , ttanhua@geomar.de
    Betreff: Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Sehr geehrter Herr Schottländer,

    die Zahl von 0.1 Gt C/a, die Sie für das vulkanische Ausgasen von CO2 nennen, ist korrekt. Sie betrifft jedoch nur einen der natürlichen C-Austauschprozesse, die im Erdsystem zwischen Atmosphäre und Ozean sowie Atmosphäre und Land existieren. Tatsächlich ist der vulkanische Beitrag einer der geringsten. Weitere natürliche CO2-Austauschflüsse sind:

    – Chemische Verwitterung von Gesteinen durch CO2 aus der Atmosphäre: 0.3 Gt C/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Aufnahme durch die Landökosysteme: 1.7 Gt C/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Abgabe des Ozeans: 0.7 GtC/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Abgabe von limnischen Systemen (Seen, Flüsse, Bäche etc.): 1.0 Gt C/a

    Man geht davon aus, dass sich die natürliche Austauschflüsse in der Erdgeschichte z.T. sehr drastisch verändert haben und selbst auch teilweise dem Klima unterliegen. Die letzten 10.000 nacheiszeitlichen Jahre sind jedoch von deutlich geringeren Schwankungen gekennzeichnet (auch wenn es diese ohne Frage gab, z.B. Stichwort „Kleine Eiszeit“). Der globale Kohlenstoffkreislauf ist daher vor Beginn des menschlichen Einflusses vermutlich in oder sehr nahe an einem langfristigen Gleichgewicht, einem sogenannten „steady state“, gewesen. Das bedeutet, dass sich die mitunter großen CO2-Austauschflüsse zwischen den verschiedenen C-Reservoiren so eingependelt hatten, dass ein stabiler Zustand enstand. Die Austauschflüsse bestehen in diesem Gleichgewicht weiter, aber sie heben sich in Summe weitestgehend auf. Daher sind die C-Reservoire in ihrer jeweiligen Größe auch nicht veränderlich.

    Durch den starken und vor allem aus erdgeschichtlicher Perspektive extrem raschen Einfluss der Menschheit ist dieses Gleichgewicht gegenwärtig deutlich gestört. Daher verändern sich die Reservoire zur Zeit auch. Das prominenteste und klimatisch wichtige Beispiel ist die Atmosphäre, deren CO2-Gehalt seit Beginn der industriellen Revolution bereits um ca. 45% zugenommen hat. Der Ozean ist ebenfalls durch dein anwachsendes C-Reservoir gekennzeichnet. Das fällt nicht so leicht auf, bzw. man benötigt schon sehr ausgefeilte Methoden, um ihn zu quantifizieren. Das liegt daran, dass der Ozean ca. 65 mal so viel C enthält wie die Atmosphäre. Die Veränderungen sind daher relativ gesehen sehr klein. Absolut betrachtet hat der Ozean aber seit Beginn der industriellen Revolution mehr als 40% aller kumulierten menschlichen CO2-Emissionen aufgenommen. Der Klimawadel wäre also ohne den Ozean sehr viel größer. Langfristig, d.h. über Jahrtausende bis Jahrzehntausende, wird der Ozean sogar über 90% aller von der Menschheit erzeugten CO2-Emissionen aufnehmen.

    Die von Ihnen angesprochene Methode ist nicht ohne Weiteres zu erklären. Sie basiert auf hochpräzisen Messungen von Kohlenstoffparametern im Ozean. Das allein reicht aber nicht aus, den kleinen menschgemachten CO2-Anstieg im Ozean von dem um 2 Größenordnungen höheren natürlichen Hintergrund zu trennen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Methoden (mit statistischen, geochemischen, isotopischen etc. Ansätzen), die zum Glück inzwischen so ausgereift sind, dass sie sehr gut übereinstimmen. Wir haben also inzwischen bei der Quantifizierung von anthropogenem CO2 im Ozean eine hoch Zuverlässigkeit erreicht.

    Ich hoffe, diese Erklärung helfen Ihnen weiter.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Am 14.03.2019 um 14:53 schrieb Rainer Schottlaender:

    Seit vielen Millionen Jahren sprudelt CO2 aus Tiefseevulkanen.
     

    Ich gehe von ca. 0,1 GtC/a = 0,366 GtCO2 pro Jahr aus.

    Vielleicht kennen Sie eine bessere Zahl.

    In 1 Mio Jahren wären/sind das 100.000 GtC gewesen

    … in 10 Mio Jahren 1.000.000 GtC.

    Da das um ein Vielfaches mehr ist als die Erdatmosphäre (heute ca. 800 GtC)

    und die Ozeane (vermutlich mehr als 40.000 GtC) an CO2, DIC und DOC haben,

    stellte ich mir vor 28 Jahren zum ersten Mal

    die Frage nach CO2-Gleichgewicht und Kohlenstoffkreislauf.

    Heute stiess ich auf Ihre Veröffentlichung vom 13. Februar 2007 und lese:

    „Unsere Daten zeigen, dass sich die Tiefe, unter der sich Kalk im Ozean auflöst, in den letzten 200 Jahren um ganze 400 Metern nach oben verlagert hat“, erzählt Professor Douglas Wallace, Mitautor der Studie und Meereschemiker am IFM-GEOMAR.

    „Wir sind dabei, die Chemie des Ozeans auf einer dramatischen Art und Weise zu verändern.“

    Welches Ihrer Experimente beweist das ?

    Fragt 

    mit freundlichen Grüssen aus Berlin

    http://www.schottie.de/?page_id=56

  9. Gesendet: Freitag, 29. März 2019 um 10:56 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: akoertzinger@geomar.de, „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de, Ingeborg.Levin@iup.uni-heidelberg.de, ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch, „David (Communications Partnerships)“ , drfeldman@lbl.gov, „Peter.krothuni-konstanz.de“
    Betreff: Ich widerlege das IPCC, Geomar, das MPI und Wikipedia

    „Was soll diese überflüssige Rechnung ?“

    Seit wann ist Training überflüssig, Herr Körtzinger ?

    Es war sehr hilfreich.

    Ihren umol-mmol-Fehler 

    in untenstehender EMail vom 19.2. habe ich so gefunden und markiert.

    „Das Ausgasen von CO2 bei Erwärmung des Meerwasssers hat also nichts mit Kalkfällung tun (die findet schlicht nicht statt) sondern ergibt sich lediglich aus der Temperaturabhängigkeit der CO2-Löslichkeit in Meerwasser.“

    Das ist auch falsch, Herr Professor:

    T verschiebt das DIC-CO2-Gleichgewicht laut Tabelle von Kurt Buch.

    „Meerwasser ist im Oberflächenozean ohnehin um den Faktor 2-6 (200% – 600%!!!) an Kalk übersättigt.“

    Das glaube ich Ihnen.

    Hierzu folgende lehrreiche Rechnung, mein Gehirnjogging frühmorgens zum Aufwachen:

    3 GtC lebende marine Biomasse (Algen&Co) dividiert durch 360 Millionen km^2 Weltmeer 

    ergibt 8 Tonnen pro km^2 = 8 g pro Quadratmeter Meeresoberfläche.

    Ich verteile – pi mal Daumen und im Gedankenexperiment,

    übrigens auch sehr lehrreich, Herr Professor, 

    diese 8 g auf die obersten, lichtdurchfluteten und ständig von Wellen durchgerührten 16 m.

    Ergibt:

    0,5 gC/m^3

    Dieses halbe Gramm Alge&Co lebt zB einen Tag, teilt sich, atmet nachts, wird gefressen oder verfault zu CO2.

    Ständig befinden sich also 0,5 gC = 1,9 g CO2 in jedem einzelnen m^3 Deckozean.

    Umgeben von – laut Ihrer von mir dimensionsmässig richtiggestellten Tabelle – 

    1908 mmol/m^3 HCO3 + 156 mmol/m^3 CaCO3 + 15 mmol/m^3 CO2

    Diese etwa 2 mol Kohlenstoff sind 24 g DIC in demselben m^3 

    Was passiert … wenn ein CO2-Molekül tagelang von 48 DIC´s umringt wird und wechselwirkt ?

    Wenn – wie Sie schreiben – der Deckozean bis 600 % kalkübersättigt ist,

    dann stehen sogar 288 DIC´s um ein einzelnes CO2-Molekül herum. 

    Sie schreiben weiter am 19.2.:

    „..wir haben einen Nettofluss von 14C und gleichzeitig aber KEINEN Nettofluss von CO2…“

    Das ist entscheidend falsch.

    10^28 C14-Moleküle markieren die 800 GtC heute in der Luft
    + die jährlichen 10 GtC14frei/a vom Menschen, sprich aus Ihrem Autoauspuff.

    Diese 800 GtC … 810 GtC anno 2019 … 820 GtC anno 2020 …
    werden in ca. 10 Jahren komplett assimiliert.

    Ich erinnere mich an ein besonders beeindruckendes Experiment, als ich grünliches Wasser aus unserem Müggelssee in die Hocvhsommersonne stellte.

    Ich sah am Messgerät, wie Alge&Co heisshungrig das CO2 in der Flasche auf 100 ppm wegfrassen:

    Seit 20 Jahren findet im Jastrower Weg eine Weltklimakonferenz statt.

    Mit mir als einzigem Teilnehmer.

    Sie sehen hier unsere Erde im Massstab 1 zu 2,6 mal 10 hoch 21 by volume

    Die 500 Gramm Wasser simulieren den Ozean

    Die 1,5 Liter Luft in dieser 2 Liter Glasflasche die 4 mal 10 hoch 18 qbm Atmosphäre unter Normalbedingungen 1013 mbar.

    Ich injiziere mit einer Spritze CO2 und messe wie schnell sich wieviel löst

    Auch bei dieser Frage irrt sich  das nobelpreisgekrönte IPCC

    1908.5 156.7 15.0
    Gesendet: Donnerstag, 28. März 2019 um 17:01 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: akoertzinger@geomar.de, „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de, Ingeborg.Levin@iup.uni-heidelberg.de, ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch, „David (Communications Partnerships)“ , drfeldman@lbl.gov, „Peter.krothuni-konstanz.de“
    Betreff: CO2 in der Uratmosphäre / Geomar / Körtzinger / Feldman / Robinson

    Daniel Feldman, LBNL:

    I have found a few mistakes in my „bible“ Wikipedia to the CO2-theme.

    My greenhouse experiment and theory explains T.

    Yours, too ?

    Kerogen (fossile organische Stoffe, beispielsweise in Ölschiefer) 15.000.000 Gt C

    this number from … https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

    I think:

    If all this carbon was 3 billion years ago
    in the atmosphere
    and in the world ocean

    todays 40.000 GtDIC + x00? GtDOC + 800 GtC-atm + 3000 GtC
    in plants and soil 

    so todays about 50.000 GtC in the „quick“ carbon cycle

    multiplied with 300 = 15.000.000 GtC

    300 x todays 400 ppmvCO2-atm = 120.000 ppmv

    = 12 % CO2 at 1 bar

    was the first atmosphere  !?

    I compare with planet venus: 90 bars, 96 % CO2

    Gesendet: Donnerstag, 28. März 2019 um 07:46 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: CO2 im Urozean / Geomar / Körtzinger
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re

    Cyanobakterien und Algen begannen bereits im Präkambrium vor ca. 3,5 Milliarden Jahren Sauerstoff zu produzieren – wofür sie CO2 aufnahmen…

    Im Gestein der Erde sind etwa 65.500 Gigatonnen Kohlenstoff gespeichert…

    Mehr nicht !?

    Die Kohlenstoffdioxidkonzentration der jungen Erde hatte ihren Ursprung in vulkanischer Aktivität, die der Atmosphäre bis heute Kohlenstoffdioxid zuführt und aktuell ca. 150 bis 260 Megatonnen Kohlenstoffdioxid jährlich freisetzt.[3] Seit Bestehen der Erde wird das Spurengas durch Verwitterung von Gestein wieder aus der Atmosphäre entfernt. Ein Teil wird auch durchbiogene Sedimentation abgelagert und dem Kreislauf damit entzogen.

    0,05 GtC/a

    x 100 Mio Jahre = 5.000.000 Gigatonnen Kohlenstoff

    Eine Verdoppelung der atmosphärischen CO2-Konzentration vom vorindustriellen Wert von 280 ppm auf 560 ppm würde nach gegenwärtigem Stand der Wissenschaft wahrscheinlich zu einer globalen Erwärmung um 3 °C führen.

    Auch falsch

    Bei der Entwicklung der Erdatmosphäre wird angenommen, dass die „erste Atmosphäre“ einen Kohlenstoffdioxid-Gehalt von ca. 10 % aufwies.

    Diese Annahme ist jedoch mit hohen Unsicherheiten behaftet…

    … Und ob ! Die heutigen 21 % O2 entstanden aus mehr als 10 % CO2…

    Zur Zeit der kambrischen Explosion, als innerhalb von 5 bis 10 Millionen Jahren die damaligen Vertreter aller heute existierenden Tierstämme entstanden, lag der atmosphärische CO2-Gehalt auf einem hohen Level von über 0,6 % (= 6000 ppm)

    Sagt wer ?

     Man nimmt an, dass das Auseinanderbrechen des Superkontinents Rodinia vielFlutbasalt freisetzte, dessen Verwitterung der Atmosphäre sehr viel Kohlendioxid entzog. Der dadurch reduzierteTreibhauseffekt führte zur Sturtischen Vereisung…

    Setzt Flutbasalt nicht eher CO2 frei ?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lava#Flutbasalte :

    Durch den Austritt von Gasen durch die Druckentlastung beim Aufstieg können sich in der Lava kleinere oder größere Gasblasen bilden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklung_der_Erdatmosph%C3%A4re :

    Vor etwas über vier Milliarden Jahren bestand die damalige Atmosphäre vermutlich zu etwa 80 % aus Wasserdampf (H2O), zu 10 % Kohlenstoffdioxid (CO2) und zu 5 bis 7 % aus Schwefelwasserstoff (H2S) sowie Spuren von Stickstoff (N2), Wasserstoff (H2), Kohlenstoffmonoxid (CO), Helium, Methan und Ammoniak. Dabei handelt es sich um eben jene Produkte des Vulkanismus, wie man sie auch an heutigem Vulkanismus beobachten kann. Ansonsten können diese Angaben nicht direkt bewiesen werden.

    Nur Spuren von Stickstoff ? Woher kommen die heutigen 79 % ?

    Nachdem die Erde ausreichend abgekühlt war, kam es zu einem extrem langen Dauerregen von etwa 40.000 Jahren, nach dessen Ende sich die Ozeane gebildet hatten..

    ..Dies führte zu mächtigen Ablagerungen am Ozeanboden. Einzig unbeeinflusst blieb der inerte Stickstoff. Dieser sammelte sich mit der Zeit an, und vor etwa 3,4 Milliarden Jahren schloss sich dann die Entwicklung der zweiten Atmosphäre ab…

    Entwicklung des O2-Gehaltes in der Atmosphäre während der letzten Jahrmilliarde…

    Ursache für die zunächst geringe Anreicherung von freiem Sauerstoff war, dass der in den Ozeanen gebildete Sauerstoff chemisch sofort mit anderen Stoffen seiner Umgebung reagierte.

    Sauerstoff wurde bei der Oxidation von zweiwertigem Eisen zu dreiwertigem Eisen, also der Bildung von schwer wasserlöslichen Fe(III)-Verbindungen, und bei der Oxidation von Schwefelwasserstoff bzw. Sulfid zu Sulfat verbraucht. Da sich der Sauerstoff folglich nicht in den Ozeanen anreichern konnte, gelangte zunächst auch kein Sauerstoff in die Atmosphäre. Auch sulfidische Schwermetallminerale wurden oxidiert, zum Beispiel FeS und FeS2 zu Fe2O3 und SO42−. Die Bändererze geben noch heute Zeugnis von dieser Etappe der Erdgeschichte…

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen(II)-sulfat  : 

    Löslichkeit
    leicht in Wasser … 256 g·l−1 bei 20 °C, 

    Schließlich kam es aufgrund des Absinkens der Eisen(II)-Konzentration und Sulfid-Konzentration vor etwa 2,3 Milliarden Jahren zur Anreicherung des vor allem durch Cyanobakterien und Algen produzierten Sauerstoffs in den Ozeanen und damit auch zu einem Entweichen in die Atmosphäre…

    Die Sauerstoffkonzentration der Atmosphäre stieg bis vor 1 Milliarde Jahren auf ungefähr 3 %. Gleichzeitig ging die Konzentration des Kohlenstoffdioxids infolge seiner Assimilation durch Lebewesen und der Ausfällung von Carbonaten zurück…

    Ich rechne: Heute: 800 GtC bei 0,04 % bei 1 bar … 20.000 GtC bei 1 % … 10 % CO2 ergeben bereits 200.000 GtC,
    weit mehr als die oben angegebenen 65.500 GtC „im Gestein“…

    Gesendet: Sonntag, 24. März 2019 um 18:46 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: 
    Betreff: Prof. Körtzinger und seine Kollegen bei GEOMAR dürfen nachrechnen
    Betreff: zum Treibhauseffekt auf Planet Mars

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)

    Hauptbestandteile
    Kohlenstoffdioxid: 95,97 %
             Druck     
    6 · 10−3 bar

    Temperatur
    Min. – Mittel – Max.
    140 K (–133 °C)
    218 K (−55 °C)
    300 K (+27 °C)[2]

    „…Die Atmosphäre ist ziemlich staubig. Sie enthält Teilchen mit etwa 1,5 µm im Durchmesser,
    die den Himmel über dem Mars in einem blassen gelb- bis orange-braunen Farbton erscheinen lassen…“

    Ich rechne:

    Bei 2 g/l für CO2 und 1,3 g/l für Luft
    entsprechen 0,006 bar CO2-Druck etwa 0,004 bar Luftdruck,
    demnach rechne ich mit 4000 ppmv pCO2.

    Mars müsste – nach der zur Zeit noch herrschenden Lehrmeinung –
    einen viel stärkeren Treibhauseffekt haben als Planet Erde:

    Zum Beispiel 50 Grad oder mehr.

    „…2008 entdeckte man mit Hilfe der Raumsonde Mars Express Wolken aus gefrorenem Kohlendioxid. Sie befinden sich in bis zu 80 Kilometern Höhe und haben eine horizontale Ausdehnung von bis zu 100 km. Sie absorbieren bis zu 40 % des einstrahlenden Sonnenlichts und können damit die Temperatur der Oberfläche um bis zu 10 °C verringern…“

    Das glaube ich erstmal.

    Unsere Wolken haben Albedo 30 % und führen zu einem ähnlichem Effekt.

    Unsere Erde ist 150 Mio km von der Sonne entfernt, Mars 228 Mio km.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan-Boltzmann-Gesetz :

    Der Wert der Stefan-Boltzmann-Naturkonstanten beträgt nach derzeitiger Messgenauigkeit[1]

    5,67 x 10^-8 W/(m^2K^4)

    Bei etwa gleichem Albedo würde wegen U = sigma T^4
    die Sonne nicht 1000 W/m^2 auf Wüsten am Marsäquator strahlen,
    sondern nur mit maximal

    1000 W/m^2 x (150/228)^2 = 433 W/m^2

    „Das Stefan-Boltzmann-Gesetz gibt an, welche Strahlungsleistung  ein Schwarzer Körper der Fläche 

    und der absoluten Temperatur  aussendet. Es lautet  

    Daraus folgt:

    Tmax-Mars = vierte Wurzel aus (  (433 Watt/(m^2)) / (5,67 x 10^-8 W/(m^2K^4)) 

    Die 4. Wurzel von 76,388 ist 2.95 ……. x 10^2 =   295 Kelvin = 22 Grad Celsius

    Keine Spur von 50 K Treibhauseffekt !

    Copyright: http://www.schottie.de 

    Gesendet: Sonntag, 24. März 2019 um 16:02 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: info@bundestag.de, fraktion@cducsu.de

    Betreff: zweite Nachhilfestunde, auch für Diplomphysikerin Merkel

    Hier die zur Zeit herrschende Lehrmeinung:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhausgas

    „Die natürlichen Treibhausgase, insbesondere Wasserdampf, heben die durchschnittliche Temperatur an der Erdoberfläche um etwa 33 K auf +15 °C an.[1] 

    Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt hätte die untere Atmosphäre im globalen Mittel nur −18 °C, was Leben auf der Erde kaum möglich machen würde…

    Kohlenstoffdioxid (CO2) ist mit einem Anteil von etwa 0,04 % (ca. 400 ppm, Stand 2013) in der Atmosphäre enthalten und hat einen Anteil von 9 bis 26 % am natürlichen Treibhauseffekt….“

    Angenommen, das stimmt und CO2 würde bei 0,04 %
    die bodennahe Lufttemperatur um 7 Grad erhöhen.

    Was passiert dann bei .. zum Beispiel …… pCO2= 1 % ?
    also dem 25fachen des momentanen Wertes:

    dT = 25 x 7 Grad = 175 Grad ?

    Die bis heute gelehrte Theorie ist falsch.

    Hier die richtige, begründet mit diesem Experiment:

    Copyright: http://www.schottie.de/?p=87

    Gesendet: Samstag, 23. März 2019 um 12:55 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: Nachhilfestunde für Greta und die Klima-Schulschwänzer

    Jahrtausendelang

    stieg der Meeresspiegel um 12 mm pro Jahr.

    Aus natürlicher, nicht völlig geklärter Ursache.

    2018 waren es ………………. 3 mm.

    http://www.schottie.de 

     :

    https://de.wikipedia.org/wiki/Meeresspiegelanstieg_seit_1850

    http://www.schottie.de/?p=46

    Gesendet: Mittwoch, 20. März 2019 um 09:59 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de, Ingeborg.Levin@iup.uni-heidelberg.de, ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Betreff: GROSSER MUND UND KLEINE OHREN – DEUTSCHLAND DEINE PROFESSOREN

    Damit sich die von Staat und Medien desinformierten Bürger Deutschlands
    ein eigenes Urteil bilden können,
    habe ich diese EMail-Kommunikation veröffentlicht:

    http://www.schottie.de/?p=5449

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 16:48 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Schottlaender führt nach Punkten … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Hallo Herr Schottländer,

    nach 5 gewonnenen von 5 Runden habe ich meine Schuldigkeit getan und bin raus… Muss und will mich wieder meinen Hauptaufgaben widmen. Das mit Ihrer Frage nach dem Zugeben von Irrtümern finde ich amüsant – immerhin hat keines ihrer Gegenargumente Stand halten können…

    Ciao,
    A.K.

    Am 19.03.2019 um 16:40 schrieb Rainer Schottlaender:

    Zwischenbilanz:

    Sie, Herr Professor Körtzinger, sind der erste „Gegner“ den ich ernst nehme.

    Sie reagieren schnell, inhaltsreich und,  
    bis auf Ihren angekündigten „Handtuchwurf“ nach Runde 5, 
    vorbildlich.

    Die Frage ist, ob Sie als Professor es drauf haben

    im Falle eines Irrtums diesen zuzugeben.

    Ich muss jetzt los zu einer Veranstaltung.

    Es ist vielleicht auch am besten

    wenn Sie und ich

    eine Nacht lang die Situation überschlafen.

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 15:04 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Ring frei zur fünften Runde, Herr Prof. Körtzinger und GEOMAR … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    fünfte und letzte Runde. Kurzantworten siehe unten…

    MfG,
    Arne Körtzinger

    Am 19.03.2019 um 13:18 schrieb Rainer Schottlaender:

    Sie behaupten:

    „14C ist keine perfektes Analogon für anthropogenes CO2“

    Gibt es ein besseres ?

    Nein, einen perfekten Tracer für anthropogenes CO2 gibt es leider nicht. Man kann aber sowohl aus Bomben-14C, Tritium, natürlichem 14C und anderen Tracern (z.B. CFC-12, SF6) sehr viel Information über die Ventilation des Ozeans und das „Alter“ von Meerwasser (damit meinen wir den Zeitraum seit dem letzten Kontakt mit der Atmosphäre) gewinnen. Diese Einblicke erlauben uns, die Durchmischung des Ozeans und die Ausbreitungspfade von Wasser nachzuvollziehen, was für unser Verständnis der ozeanischen CO2-Aufnahme wichtig ist. Dadurch lassen sich dann auch die beobachteten Verteilungsmuster von anthropogenem CO2 plausibel nachvollziehen.

    Das von Ihnen in Ihrem Artikel erwähnte – inerte Gas – FCKW wohl kaum.

    „….Für 14CO2 geht dann aber der Austausch auch im chemischen CO2-Gleichgewicht noch weiter..“

    Warum ?:
     

    Wenn mein Blut mit 14C radioaktiv markiert wird,
    dann glaube ich kaum,
    dass durch meine Lungenbläschen C-12 und C-14 verschieden diffundiert.

    Doch, das geht und ist sehr einfach zu erklären. Zum einen diffundieren 12C und 14C in der Tat unterschiedlich schnell (Masseneffekt), was aber nicht der Grund ist. Ist der CO2-Partialdruck zwischen Atmosphäre und Ozean ausgeglichen, dann gibt es keinen Nettofluss von CO2 mehr. Einen sehr großen, stets stattfindenden CO2-Bruttofluss (der in beide Richtungen dann natürlich gleich ist) gibt es aber immer. Wenn für die Isotopie, also das 14C/12C-Verhältnis noch kein Gleichgewicht eingestellt ist (und das ist im Ozean der Fall, denn die beiden Gleichgewichte hängen nicht zusammen), dann ist der Bruttofluss von 14C in den Ozean größer als der Bruttofluss von 14C aus dem Ozean heraus, sprich: wir haben einen Nettofluss von 14C und gleichzeitig aber KEINEN Nettofluss von CO2.

    Gut, dass Sie weiterhin schreiben:

    „..Damit wäre meine Aussage, dass dieser Effekt klein ist gegenüber der anthropogenen CO2-Aufnahme und kein CO2-Rülpsen des Ozeans hervorruft, wohl explizit bestätigt…“

    An diesem kleinen Wörtchen „wohl“ hängt unser heutiger Lebensstandard.

    Das wohl hat aber nicht mit Vermutung oder Hypothese oder Prognose zu tun. Die Daten der Tabelle ließen sich nämlich ohne größeren Aufwand sehr präzise im Labor nachvollziehen. Simple Thermodynamik mit sehr präzise bestimmten Gleichgewichtkonstanten…

    Jetzt mache ich mir die Mühe Ihrer Tabelle,
    die ich hoffentlich verstehe, und rechne Ihre Zahlen nach:

    Ich sehe für T die Werte 0 – 0 – 1- 15 – 15 – 16 – 30 – 30 – 31 :

    Wie ein Punktrichter beim Skispringen
    nehme ich die Mittelwerte für 0 und 30 Grad für „HCO3 in (mmol/kgSW)“ :
    Nein, das funktioniert nicht nur für eine der 3 chemischen Spezies des marinen Karbonatsystems separat sondern muss für ihre Summe vorgenommen werden: TCO2 = [CO2] + [HCO3-] + [CO32-]. Das liegt daran, dass es zwischen diesen Spezies aufgrund der Temperaturabhängigkeit der Dissoziationskonstanten Verschiebungen gibt, die aber nicht zu einer Änderung des gespeicherten gelösten anorganischen Kohlenstoff führen (sondern nur zu seiner Speziation). Sie müssten als die Spalte TCO2 verwenden. Alles andere macht keinen Sinn.

    …. 2030 – 1710 … dividiere die Differenz 320 durch 30 Grad … und erhalte 10,7 mmol/(kgSWxK)
    Das sind 10,7 x 12 = 128 mg C pro Grad und kg Seewasser.

    Multipliziert mit 1,3 x 10^21 Litern Weltozean ergibt 166.000 GtC/K

    Was soll diese überflüssige Rechnung, wenn ich Ihnen ganz explizit den Effekt pro K bei 3 unterschiedlichen Temperaturniveaus ausgerechnet habe, nämlich 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg je K! Das ist aufgrund der Nichtlinearität viel genauer als das von Ihnen über 30°C gemittelt ausgerechnete Ergebnis. Im übrigen finden Sie bei Ihrer Rechnung (2030 – 1710 µmol/kg) eine Differenz von 320 µmol/kg/30K oder 10.7 µmol/kg/K (nicht mmol/kg), was im übrigen ja nicht weit von meinen Werten entfernt ist (nur eben nicht so genau wegen der Nichtlinearität)

    Wenn Sie die mittlere Ozeantemperatur von 3.5°C nehmen und 7 µmol/L je K (abgeschätzt von meinen obigen Berechnungen), dann ergäbe sich in der Tat eine Menge von ca. 110 Gt C bei 1°C Temperaturerhöhung. Natürlich haben wir nur im Oberflächenozean bisher eine Temperaturerhöhung in der Größenordnung von im Mittel max. 1°C. Über den gesamten Ozean gemittelt liegt die Erwärmung bei einigen Hunderstel Grad, weshalb der Effekt wiederum recht klein wird.

    Das kann nicht stimmen – wo steckt mein oder Ihr Fehler ?

    Hier ?!:

    Vergleichen Sie Ihre Tabelle mit der von Kurt Buch :

    Er schreibt 2,1 Millimol/l

    … und nicht wie Sie den tausendfach höheren Wert.

    Er schreibt über die Differenz zwischen 2,15 und 2,10 mmol/L bei 5°C, was den von mir genannten 50 µmol/L bei 5°C (oder 10 µmol/L bei 1°C) entspricht, wobei wir ja – wie oben dargestellt – in etwa bei meinen Werten aus der Tabelle sind.

    Ich lese weiter und sehe, dass Sie später die Einheit MIKROmol verwenden:

    „..Meine obigen Berechnungen zeigen, dass der Wert für 1°C Temperaturunterschied 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg liegt..“

    Das ergibt 0,1 mikromol/K = 1,2 mikrogrammC/K

    … x 1,3 x 10^21 (Liter = kg) Weltozean ergibt 

    1,56 GtC/K

    Nur eine Gigatonne ?

    Wo steckt mein oder Ihr Fehler ?

    Sie müssen meine Werte nehmen (nicht 0,1 mikromol/K). Also für 3.5°C etwa 7 µmol/L K, was dann zu den 110 Gt C führt (siehe oben).

    Gesendet: Dienstag, 19. März 2019 um 11:23 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: update für Herrn Prof. Körtzinger und GEOMAR … zu C-14 und CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    hier mein letzter Anlauf in dieser Sache (auf die vielfältige begutachtete Literatur hatte ich ja schon hingewiesen):

    (1) 14C ist keine perfektes Analogon für anthropogenes CO2. (1) ist die atmosphärische Eintragsfunktion komplett unterschiedlich (scharfer Peak vs. langfristiger exponentieller Anstieg). (2) ist das resultierende Ungleichgewicht zwischen Atmosphäre und Ozean für 14C viel größer als für CO2 (was natürlich eine raschere Gleichgewichtseinstellung treibt) und (3) verhält sich die Gleichgewichtseinstellung für ein Isotopensignal anders als für das CO2 selbst. Für CO2 erlischt der Nettoaustausch Atmosphäre-Ozean in dem Moment, in dem der CO2-Partialdruck von Oberflächenwasser und Atmosphäre gleich ist. Für 14CO2 geht dann aber der Austausch auch im chemischen CO2-Gleichgewicht noch weiter, wenn das isotopiswche Gleichgeicht noch nicht erreicht ist. Für 14CO2 zählt gewissermaßen der Bruttoaustausch, für CO2 selbst der Nettoaustausch. Im übrigen ist das Signal des Bomben 14C auch erst jetzt nach gut 50 Jahren weitgehend (aber nicht komplett) abgeklungen. Dieses unterschiedliche Eindringen der beiden Tracer ist in Modellen, die die thermodynamischen und kinetischen Aspekte explizit beinhalten, sehr gut nachvollzogen worden.

    (2) Die Messungen von Kurt Buch waren für die damalige Zeit grandios genau. Dennoch hat das Verständnis der Chemie des marinen CO2-Systems vor allem auch in quantitativer Hinsicht große Fortschritte gemacht. Daher habe ich Ihnen im Folgenden mal eine exakte (eben nicht pi mal Daumen) Berechnung der im chemischen Gleichgewicht auftretenden Änderungen im marinen CO2-System bei Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalt MIT und OHNE Erwärmung. Die Berechnung habe ich für einen Anstieg des atmosphärischen Gehalts (xCO2 in dry air at 1 atm) von 280.0 ppmv auf den 408.5 ppmv (Jahresmittel von CO2 auf Mauna Loa) vorgenommen. Für das Meerwasser habe ich eine Salinität von 35 angenommen und eine Alkalinität (TA) von 2300 µmol/kg. Zusätzlich habe ich drei verschiedene Ozeantemperaturen (0°C, 15°C, 30°) als repräsentativ für Polargebiete, gemäßigte Breiten und Tropen gewählt. Der Einfachheit halber habe ich diese Rechnung dann OHNE Erwärmung und MIT Erwärmung um 1°C gerechnet. Ich kann also damit exakt die im chemischen Gleichgewicht sich ergebenden Anstiege im gelösten anorganischen Kohlenstoff (DIC, TCO2) mit und ohne Erwärmung vergleichen. Dabei zeigt sich, dass ein Temperaturanstieg von 1°C die gesamte CO2-Aufnahme des Oberflächenozeans von vorindustriell bis 2018 um etwa 11% reduziert. Damit wäre meine Aussage, dass dieser Effekt klein ist gegenüber der anthropogenen CO2-Aufnahme und kein CO2-Rülpsen des Ozeans hervorruft, wohl explizit bestätigt. Im Übrigen hatte ich ja auch schon gesagt, dass dieser Effekt in die prognostischen Modellrechnungen explizit eingerechnet ist.

    Salinity t(oC) in P (dbars) in Total P (mmol/kgSW) Total Si (mmol/kgSW) TA in (mmol/kgSW) TCO2 in (mmol/kgSW) pH in [H+] in (nmol/KgSW) fCO2 in (matm) pCO2 in (matm) HCO3 in (mmol/kgSW) CO3 in (mmol/kgSW) CO2 in (mmol/kgSW) B Alk in (mmol/kgSW) OH in (mmol/kgSW) P Alk in (mmol/kgSW) Si Alk in (mmol/kgSW)  Revelle in WCa in WAr in xCO2 in (dry at 1 atm) (ppm)
    35 0 0 0 0 2300.0 2129.6 8.173 6.7 277.1 278.3 1991.2 120.9 17.4 66.2 0.7 0.0 0.0 13.311 2.90 1.82 280.0
    35 0 0 0 0 2300.0 2185.9 8.026 9.4 404.3 406.1 2070.9 89.6 25.4 49.4 0.5 0.0 0.0 15.705 2.15 1.35 408.5
    35 1 0 0 0 2300.0 2179.5 8.028 9.4 404.1 405.9 2061.6 93.4 24.5 51.0 0.6 0.0 0.0 15.378 2.24 1.41 408.5
    35 15 0 0 0 2300.0 2007.2 8.182 6.6 274.4 275.4 1794.8 202.2 10.3 97.2 3.7 0.0 0.0 9.819 4.82 3.10 280.0
    35 15 0 0 0 2300.0 2080.2 8.045 9.0 400.3 401.8 1908.5 156.7 15.0 75.5 2.7 0.0 0.0 11.450 3.74 2.40 408.5
    35 16 0 0 0 2300.0 2072.3 8.045 9.0 399.9 401.3 1895.8 161.9 14.5 77.3 3.0 0.0 0.0 11.225 3.87 2.49 408.5
    35 30 0 0 0 2300.0 1864.9 8.172 6.7 267.7 268.5 1559.3 298.9 6.7 128.8 14.1 0.0 0.0 7.845 7.28 4.87 280.0
    35 30 0 0 0 2300.0 1952.0 8.045 9.0 390.5 391.7 1698.9 243.2 9.8 104.1 10.5 0.0 0.0 8.772 5.92 3.96 408.5
    35 31 0 0 0 2300.0 1942.7 8.044 9.0 389.6 390.8 1683.6 249.4 9.6 106.1 11.4 0.0 0.0 8.638 6.09 4.09 408.5

    Meine Aussage, der Ozean verliere kein bisschen Kalk (gemeint war natürlich im Sinne der von Ihnen angesprochenen Ausfällung von Kalk), ist natürlich auch mit Kurt Buch im Einklang. Der von ihm ermittelte Rückgang in der „Totalkohlensäure“ (= DIC, TCO2) um 0.05 mmol/L (= 50 µmol/L) für 5°C Temperaturunterschied ist wie gesagt schon recht genau. Meine obigen Berechnungen zeigen, dass der Wert für 1°C Temperaturunterschied 6.4 (0°C), 7.8 (15°C) bzw. 9.3 (30°C) µmol/kg liegt (die Umrechung von µmol/kg auf µmol/L würde die Werte noch um 2-3% erhöhen, was also kaum ins Gewicht fällt). Diese temperaturgetriebenen Veränderungen ergeben sich aber NICHT durch Ausfällung von Kalk sondern durch die Erniedrigung der Löslichkeit von CO2-Gas und dem daraus resultierenden Ausgaben von etwas CO2.

    MfG,
    Arne Körtzinger

    8.03.2019 um 18:14 schrieb Rainer Schottlaender:

    1. Sie haben weiterhin meine Frage zu C-14 nicht beantwortet.

    Immerhin, lieber Herr Professor,
    stellen Sie sich der dringend erforderlichen Diskussion.

    Unfug schreibt man übrigens mit grossem „U“ … wie UNO.

    „Abstrus“ – wie Sie mir unten schreiben – ist es wohl eher,
    dass „Halblaien“ wie Bundeskanzlerin Merkel unsere Industrie vernichten.

    Und Deutschlands Autoindustrie jubelnd mitmacht.

    Wie damals die gleichgeschalteten Kombinatsdirektoren in der D“D“R:

    Dazu mein Tweet von heute:

    VW + Diess = Klimawahn + Rechenschwäche  + Realitätsverlust  

    Copyright: http://www.schottie.de 

    2. Sie schreiben :

    „Der Ozean verliert also kein bischen Kalk durch die Erwärmung“

    Das ist falsch.

    Ich zitiere Kurt Buch, 1933, Tabelle 7

    … aus meinem verstaubten Manuskript PRIMA KLIMA Teil 2, Seite 59:

    TOTALKOHLENSÄURE in Millimol/Liter  

    … bei pH 7,6 bis pH 8,5 … bei 0 C, 5 C und 10 Grad Celsius

    Beispiel : bei  pH 8,4 … Chlor 2,1 % … Titr.-Alk = 2,38 :    

    2,15 mmol/l bei T =   5 Grad C
    2,10 mmol/l bei T = 10 Grad C

    Das ergibt 0,01 mmol/(Liter x Grad C) = 0,12 mg/l x K 

    multipliziert mit  1,3 x 10^21 Liter Welt-Ozean ergibt

    156 GtC/Kelvin !

    Gesendet: Montag, 18. März 2019 um 17:03 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Betreff: Re: Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean
    Lieber Herr Schottländer,

    jetzt wird es etwas abstrus. Ihre Gedankenexperimente und Abschätzungen in allen Ehren, aber die Ergebnisse sind leider unfug. Ich wundere mich auch ein wenig, dass Sie der Ansicht sind, Gedankenexperimente oder Abschätzungen von Halblaien würden belastbarere Ergebnisse liefern als die von Hunderten Wissenschaftlern weltweit – zumal diese teilweise schon vor vielen Jahrzehnten (z.T. in der 1. Hälfe des 20. Jahrhunderts) gewonnenen wurden, als man noch niemandem eine Klimabrille vorwerfen konnte.

    Also, Meerwasser ist im Oberflächenozean ohnehin um den Faktor 2-6 (200% – 600%!!!) an Kalk übersättigt. Der sollte also überall eigentlich spontan ausfallen, was er aber aufgrund einer kinetischen Hemmung nicht tut. Beim Kochen von Meerwasser würde er das zwar tatsächlich tun, aber bei den Temperaturerhöhungen durch das Klima passiert das nicht. Der Ozean verliert also kein bisschen Kalk durch die Erwärmung. Im Gegenteil, die von mir ja schon geschildert Aufnahme von anthropogenem CO2 führt zu einer messbaren und weltweit beobachteten Erniedrigung des pH-Wertes (irreführenderweise meist als Ozeanversauerung beschrieben), die zu einer ABNAHME der Kalkübersättigung und im Ozeaninnern sogar zu einer Rücklösung von Kalk aus den Sedimenten führt. Das ist tatsächlich günstig, da diese Kalkösung das sich durch CO2-Aufnahme vermindernde CO2-Aufnahmepotential des Ozeans zumindest zum Teil wieder erhöht.

    Das Ausgasen von CO2 bei Erwärmung des Meerwasssers hat also nichts mit Kalkfällung tun (die findet schlicht nicht statt) sondern ergibt sich lediglich aus der Temperaturabhängigkeit der CO2-Löslichkeit in Meerwasser. Diese nimmt bei zunehmender Temperatur ab, weshalb in der Tat ein wenig CO2 ausgast. Da das CO2 selbst weniger als 1% des im Meer gelösten anorganischen Kohlenstoffs (39.000 Gt C) ausmacht, ist auch nur dieser Teil (<400 Gt C) betroffen. Die leichte Veränderung der Löslichkeit von diesem deutlich kleineren Reservoir macht in Summe einen kleinen Effekt auf die Atmosphäre aus (zumal ja nur ein Teil des Ozeanvolumens wärmer geworden ist). Der Effekt ist thermodynamisch 100%ig verstanden und in die Berechnungen integriert.

    Versteckte Mengen an CO2 werden Sie im Ozean auch nicht finden. Die Ozeanographie verfügt weltweit über einen großen Datensatz von sehr präzisen CO2-Messungen im Ozean. Anbei sehen Sie eine Karte, auf der jeder blaue Punkt für eine hydrographische Station steht, an der Wasserproben (meist 24 oder mehr) von der Oberfläche bis zum Meeresboden verteilt genommen wurden. Sie sehen, dass alle Ozean von den Tropen bis zum Antarktis und zum Nordpol intensiv beprobt von der Oberfläche bis zum Sediment untersucht wurden. Vielfach liegen die Stationen so eng aneinander (typisch 50 km Abstand), dass man die einzelnen Stationen auf der Karte nicht mehr einzeln sieht sondern lediglich eine blaue Schnur. Glauben Sie mir, mit diesem Datensatz kann man das anthropogene CO2 ziemlich gut quantifizieren. Da bleibt auch beim besten Willen kein Platz für viel verstecktes CO2 im Ozeaninnern. Die mittelozeanischen Rücken und der Feuerring sind in den Daten abdedeckt. Ohnehin würde die Tiefenzirkulation auch verhindern, dass sich CO2 an irgendeiner Stelle anhäufen könnte. Da gibt es also nichts, was der Ozean ausrülpsen könnte und von dem wir nicht wüssten.

    Im übrigen verweise ich wirklich auf die einschlägige Fachliteratur. Da stehen die Dinge seriös aufgeschrieben und auf Hieb- und Stichfestigkeit überprüft. Wir Wissenschaftler sind (wenige Ausnahmen bestätigen diese Regel) kein korrupter Haufen, der sich für Fördermittel prostituiert, sondern wir lassen uns von den Ergebnissen unserer Messungen und Experimente leiten. Da ist es überhaupt kein Problem, wenn Ergebnisse anders ausfallen, als man sie erwartet oder möglicherweise sogar erwünscht. Am Ende übersteht ohnehin nur das den wissenschaftlichen Diskurs, was konsistent mit anderen Beobachtungen ist durch eine theoretisches Konzept untermauert wird. Da gibt es in der Tat noch Lücken und mitunter auch Widersprüche, aber das ist in der Wissenschaft normal und fördert die wissenschaftliche Weiterentwicklung.

    In diesem Sinne mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Gesendet: Montag, 18. März 2019 um 15:09 Uhr
    Von: "Rainer Schottlaender"

    „After the nuclear test ban treaty in 1963 the atmospheric 14CO2 spike decreased almost exponentially due to penetration of bomb 14CO2 into the other carbon reservoirs (ocean and biosphere).

    https://epic.awi.de/id/eprint/20620/1/Lev2009b.pdf

    While until the 1990s the decreasing trend of ∆14CO2 was governed by equilibration of the atmospheric bomb 14C perturbation with the oceans and terrestrial biosphere…“

    RS:  … mit dem Resultat, dass dieses C-14O2 schnell und fast vollständig aus der Atmosphäre verschwand:

    „… the largest perturbation today are emissions of 14C-free fossil fuel CO2.This source presently depletes global atmospheric ∆14CO2 by 12-14‰ yr-1, which is partially compensated by 14CO2 release from the biosphere, industrial 14C emissions and natural 14C production…“

    „Während der abnehmende Trend von ∆14CO2 bis in die 1990er Jahre durch Äquilibrierung der Atmosphärenbombe 14C mit den Ozeanen und der terrestrischen Biosphäre beherrscht wurde, sind die derzeit größten Störungen die Emission von 14C-freiem fossilem Brennstoff CO2 um 12-14 ‰ yr-1, die durch 14CO2-Freisetzung aus der Biosphäre, industrielle 14C-Emissionen und natürliche 14C-Produktion teilweise kompensiert wird … “ (by Google-translater)

    RS: Diese „Störungen“ sehe ich nicht auf der Grafik.

    Was ich sehe ist, dass die Bomben-C-14O2-Moleküle nicht mehr in der Atmosphäre sind, sondern vermutlich im Weltmeer landeten und dort lange bleiben:

    „Einmal im Ozean – immer im Ozean“  C: http://www.schottie.de 

    Der Schluss liegt nahe, dass dasselbe mit jeden einzelnen CO2-Molekül aus Ihrem Autoauspuff und Schornstein passiert.

    Und zwar in wenigen Jahrzehnten und nicht in vielen Jahrhunderten.

    file:///C:/Users/User/Downloads/118_129_CH507_Koertzinger%20(2).pdf

    Sie schreiben:

    „Das chemische Aufnahmepotenzial des Weltozeans für anthropogenes CO2 lässt sich aufgrund unseres detaillierten Verständnisses von Ozeanzirkulation und CO2-System vergleichsweise recht gut abschätzen..“

    Ich finde nichts zu meinem berechtigten C-14-Argument
    auch nicht auf Ihrer Seite 126:

    “ … Tracermethoden [8]:
    Nutzung anthropogener Tracer wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe als Analoga für anthropogenes CO2…“

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 20:05 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: 
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Ich frage Herrn Prof. Körtzinger … und GEOMAR … zu CO2 im Ozean

    WAS wurde hier gemessen, Herr Professor Körtzinger ?

    Näherung 1…………….  20 mol CO2/m^2 sind 240 g C
    multipliziere ich mit       3,5 x 10 ^14 m^2 Weltozean 
    und erhalte………………. 8,4 x 10^13 kgC = 84 GtC… okay, das war auf die Schnelle im Kopf gerechnet.

    Christopher Sabine`s 106 GtC werden schon stimmen, jedoch …

    … the anthropogenic CO – er meint CO2 –  concentration in most of the deep ocean
    remained below the detection limit for the ⌬ C* technique….

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/images/fig02.jpg

    https://www.researchgate.net/publication/8452260_The_Oceanic_Sink_for_Anthropogenic_CO2

    https://www.researchgate.net/figure/Column-inventory-of-anthropogenic-CO-2-in-the-ocean-mol-m-2-High-inventories-are_fig1_8452260
    Column inventory of anthropogenic CO2 in the ocean … Total inventory … is 106 Ϯ 17 Pg C. 

    „The relative roles of the ocean and land biosphere as sinks for anthropogenic CO over 2 the anthropocene are currently not known. Although the anthropogenic CO budget 2 for the past two decades, i.e., the 1980s and 1990s, has been investigated in detail ( 3 ), the estimates of the ocean sink have not been based on direct measurements of changes in the oceanic inventory of dis- solved inorganic carbon (DIC).

    …the World Ocean Circulation Experiment (WOCE) and the Joint Global Ocean Flux Study (JGOFS), jointly conducted a comprehensive survey of inorganic carbon distributions in the global ocean in the 1990s

    …  The final data set consists of 9618 hydrographic stations col- lected on 95 cruises, which represents the most accurate and comprehensive view of the global ocean inorganic carbon distribution available 

    https://de.wikipedia.org/wiki/Revelle-Faktor

    Jetzt lese ich Ihren Artikel 

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/images/fig02.jpghttps://www.researchgate.net/publication/8452260_The_Oceanic_Sink_for_Anthropogenic_CO2https://www.researchgate.net/figure/Column-inventory-of-anthropogenic-CO-2-in-the-ocean-mol-m-2-High-inventories-are_fig1_8452260

    „Was passiert nun mit den 50 Gt C, die jährlich im Weltozean von Primärproduzenten in organischen Kohlenstoff überführt werden (Abbildung 7)?

    Etwa 3/4 (38 Gt C a–1) werden unmittelbar in der lichtdurchfluteten Deckschicht des Ozeans von Konsumenten verstoffwechselt (Respiration) und als CO2 ins Meerwasser zurückgeführt.

    Die verbleibenden 11 Gt C a–1 werden überwiegend als sinkende Partikel (Detritus) und nur zu einem kleinen Teil als gelöster organischer Kohlenstoff (über Strömungen und Durchmischung) in das Ozeaninnere exportiert und damit der produktiven Zone und dem Kontakt mit der Atmosphäre entzogen…“

    Kennen Sie diese Arbeit ?: https://www.mpg.de/448224/pdf.pdf

    „Es ist eines der größten Rätsel in den Meereswissenschaften, warum eine so große Menge an gelöstem organischen Material von marinen Organismen nicht genutzt wird. Über mehrere tausend Jahre erfolgte eine beträchtliche Akkumulation in den Ozeanen. In einem Liter Meerwasser sind rund 1 Milligramm organisches Material gelöst… insgesamt 700 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoffs (Abb. 1).

    Jetzt wieder Sie:

    Angesichts des gewaltigen natürlichen DIC-Hintergrundes (2000–2200 µmol kg–1) und dessen jahreszeitlicher Variabilität (bis zu 100 µmol kg–1 im Oberflächenozean) nimmt sich das anthropogene CO2-Signal im Ozean mit kumulativ 50–75 µmol kg–1 und jährlichen Anstiegsraten im Gleichgewichtsfall von 0,8–1,2 µmol kg–1 recht klein aus. Zudem ist anthropogenes CO2 von natürlichem CO2, wenn man von der unterschiedlichen 13C- und 14C-Isotopie absieht, chemisch nicht unterscheidbar.

    Die chemische Ozeanographie hat daher in den letzten Jahrzehnten erhebliche Anstrengungen unternehmen müssen, um Methoden zur Quantifizierung von anthropogenem CO2 im Ozean zu entwickeln…

    Dann müssten Sie mir inzwischen erklären können,
    warum der Atomversuchs-tracer C14 verschwunden ist 
    jedoch angeblich ca. die Hälfte des C12 aus meinem
    Schornstein noch in der Atmosphäre sein kann.

    Ein schönes Wochenende wünscht jedem Empfänger dieser EMail

    http://www.schottie.de 

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 15:47 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“ , ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: zur Arbeit von Nicolas Gruber … Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Ich habe Ihren Artikel Gruber et al., Science 363, 1193–1199 (2019) 15 March 2019

    in den Google Translater gepackt : https://translate.google.com/?hl=de

    Siehe ganz unten in dieser Dokumentation hier.

    Gruber et al. schreiben:

    Anthropogenic carbon represents the additional inorganic carbon
    present in the ocean-atmosphere system
    as a consequence of human emissions to the atmosphere

    Irre ich mich ?: 

    Das was mit 500 Gt anthropogenic C12 geschah und täglich geschieht, 
    gilt gleichermassen für die zusätzlichen 10^28 
    – also anthropogenic – C14-Atoms der Atomwaffenversuche.

    Wenn diese 10^28 Atome C14 im Ozean sind,
    dann sind es auch die 500 GtC12

    Copyright: http://www.schottie.de 

    Gruber schreibt auch hier http://science.sciencemag.org/content/363/6432/1193

    Using a linear regression–based method, we find a global increase in the anthropogenic CO2inventory of 34 ± 4 petagrams of carbon (Pg C) between 1994 and 2007. This is equivalent to an average uptake rate of 2.6 ± 0.3 Pg C year−1 and represents 31 ± 4% of the global anthropogenic CO2emissions over this period. 

    Meine These widerspricht Ihrer Zahl von 2,6 GtC/a

    We distinguish this anthropogenic component from the fluxes and storage changes associated with natural CO2.

    Können Sie das ?

    Ich schaue mir die erste Arbeit von Sabine et al. hierzu an:

    https://www.pmel.noaa.gov/pubs/outstand/sabi2683/sabi2683.shtml

    Although the anthropogenic CO budget for the past two decades, i.e., the 1980s and 1990s, has been investigated in detail [Prentice et al., 2001], the estimates of the ocean sink have not been based on direct measurements of changes in the oceanic inventory of dissolved inorganic carbon (DIC).

    Gruber et al. schreibt in Table 2:

    (3b) Loss of natural CO2 by the ocean 7 ± 10¶ 5 ± 3#

    „Sieben plus minus zehn“ ist dasselbe wie „ich weiss es nicht.“

    Entscheidender:

    Diese Zahl ist um Grössenordungen zu gering.

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 12:41 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“ , ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Danke Torste Tanhua … Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Eine Sekunde vor Erhalt Ihrer EMail wollte ich Ihnen gerade schreiben. 

    Ich dachte mir aber warte noch ein bischen.

    Lese Dir besser noch einmal genauer Professor Körtzingers Zahlen und Argumente durch.

    Das tue ich erneut und gründlich.

    Wir sind uns in vielen Punkten einig, danke auch für einige Zahlen, die ich noch nicht kannte.

    Jetzt ist Ihre Lern-und-Kritikfähigkeit gefordert:

    Zu 3:

    Sie schreiben: „…  (nicht für HCO3- und CO32-)…“

    Genau hier steckt der Fehler.

    Meine Schätzung von 300 GtC/K Ausgasen = „Rülpsen“ des Ozeans ist vielleicht sogar noch zu niedrig.

    Ich habe schon vor 20 Jahren in zahlreichen Experimenten das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht untersucht.

    Ich suche auf meinem blog ein Foto … hier ist es … http://www.schottie.de/?p=650 

    Dieses Gleichgewicht verschiebt sich bei Temperaturerhöhung.

    Wenn ich im Gedankenexperiment den Ozean koche, dann fällt ganz massiv Kalk aus, wie in meinem Teekessel.

    In Aqua Dest unter Stickstoff oder Argon  lösen sich nur 14 mg CaCO3/l .

    Wenn aber auch nur ein bischen CO2 da ist,

    dann sind es bereits bei 1 mmol/l ………………………….. 162 mg bei 400 ppmV pCO2

    Wenn ich von Ihrer Zahl ausgehe „dass der Ozean ca. 65 mal so viel C enthält wie die Atmosphäre“,

    also 65 x 800 GtC = 52.000 GtC, dann würden beim Erwärmen ,

    sozusagen als Kesselstein, etwas weniger als 52000 GtC : 100 K 

    = 520 GtC/K ausfallen… und damit gemäss CaCO3 + H2O + CO2 = Ca(HCO3)2 entgasen.

    Es gibt noch eine zweite, zugegeben etwas gewagte und vielleicht utopische Option:

    Würden wir es merken,
    wenn sich in der Tiefsee grosse CO2-Mengen stauen ?

    Die nicht „plötzlich“ … sondern im Laufe von Jahrhunderten
    langsam in die Erdatmosphäre gelangen.

    Heute – siehe unten – verstecken sich im Kiwusee 0,5 Gigatonnen CO2.

    Könnte die Tiefsee am 20.000 km langen Atlantischen Rücken und am erdumspannenden Pazifischen Feuerring mit mehreren tausend GtCO2 übersättigt sein ? Periodisch. 

    Wenn dann irgendwann „der Ozean rülpst“ und  zB in den letzten 200 Jahren zufällig 2000 GtCO2 die Atmosphäre erreichten, dann wäre das ein jährlicher Zuwachs von 10 GtCO2/a.

    Eigenzitat Quelle http://www.schottie.de/?p=46#comment-124896

    Zu 2:

    In dieser Sekunde erhalte ich von Torste Tanhua diese Arbeit von Gruber & Mitarbeitern hierzu:

    file:///C:/Users/User/Downloads/Gruber_2019%20(4).pdf

    Ich brauche ein bischen Zeit fürs Übersetzen und Studieren, stelle aber auch Ihnen, Herr Tanhua,

    die unbeantwortete Frage 

    warum das C14 der Atomwaffenversuche aus der Atmosphäre – siehe Grafik unten – verschwand.

    Das war und ist der perfekte tracer für fossiles vom Menschen verbranntes C12.

    Sie schreiben:

    „Mit diesem Förderband erklärt sich natürlich auch sehr leicht das Verschwinden des Radiokohlenstoffs der überirdischen Atombombenversuche. Ein Großteil davon ist über den Gasaustausch tatsächlich im Ozean gelandet

    Ich frage:

    Ja, aber das passierte und passiert dann auch mit den bisher von der Menschheit verbrannten ca. 500 GtC.

    Nicht nur „40 %“ sondern fast alles – siehe Grafik unten:

    Gesendet: Freitag, 15. März 2019 um 10:54 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“
    Cc: „sekretariat-me@geomar.de“ , ttanhua@geomar.de, info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, dwallace@ifm-geomar.de, pbrandt@ifm-geomar.de, thansteen@ifm-geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de
    Betreff: Re: Sehr geehrter Herr Prof. Körtzinger .. Aw: Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean
    Sehr geehrter Herr Schottländer,

    die kumulative Aufnahme von anthropogenem CO2 durch den Ozean liegt bei etwas über 40% (natürlich nicht 98%, dann hätte ich das ja auch gesagt) und der Fehler liegt im Bereich von 5-8%. Über diesen Fehlerbereich braucht man also nicht zu streiten. Ich möchte aber betonen, dass diese Zahl DATENBASIERT ist, d.h. auf Zehntausenden von hochgenauen chemischen Messungen basieren und durch sehr unterschiedliche und komplett unabhängige Verfahren bestätigt sind. Ist also keine Frage der „Lehrmeinung“ oder des „Irrens“ sondern durch harte Fakten, nämlich qualitätskontrollierte und -dokumentierte Messungen und Verfahren belegt.

    Zu Ihren Argumenten:

    (1) Jedes CO2-Molekül der Atmosphäre geht in der Tat etwa alle 5 Jahre durch die Landbiosphäre. Diese nimmt nämlich brutto ca. 120 Gt C/a aus der Atmosphäre auf, welche ca 600 Gt C enthält. Das „Schicksal“ dieser 120 Gt C/a ist so, dass etwa die Hälfte unmittelbar von der Pflanzen durch ihren eigenen Stoffwechsel als CO2 zurückgegeben wird und die andere Hälfte in Biomasse landet. Geht man davon aus, dass die Gesamtbiomasse der Landpflanzen gleich bleibt (was sie im Moment nicht tut), werden durch Abbau dieser Biomasse in einem im Gleichgewicht befindlichen C-Kreislauf im Mittel also auch 60 Gt C/a wieder in Form von CO2 an die Atmosphäre zurückgegeben. Das geht an Land in der Tat vergleichsweise schnell (über den Jahresgang), aber es gibt auch mittel- und langfristige Zwischenspeicherung in Humus etc.

    (2) Im Meer sind die Zahlen für die Brutto- und Nettoaufnahme von CO2 durch marine Pflanzen sehr ähnlich. Von den 58 Gt C/a, die im Meer in Pflanzenbiomasse gebunden werden, gelangen 80% sehr schnell (Monate) wieder zurück in die Atmosphäre, weil sie bereits im Oberflächenozean gefressen/abgebaut werden. Die restlichen 20% fallen als Partikel („Schnee des Meeres“) jährlich in die Tiefe und gelangen erst auf längeren Zeitskalen von größenordnungsmaßig 1000 Jahren wieder zurück in die Atmosphäre. Grund dafür ist die globale Umwälzbewegung der Meeres, auch als ozeanisches Förderband bezeichnet (great ocean conveyor). Dieses sorgt dafür, das chemische Substanzen, die ins Ozeaninnere gelangen, nach 500-1000 Jahren wieder nach oben und damit in Kontakt mit der Atmosphäre kommen.

    Mit diesem Förderband erklärt sich natürlich auch sehr leicht das Verschwinden des Radiokohlenstoffs der überirdischen Atombombenversuche. Ein Großteil davon ist über den Gasaustausch tatsächlich im Ozean gelandet und befindet sich gerade per Förderband auf dem Weg ins Ozeaninnere. Tatsächlich benutzen wir daher 14C-Messungen, um die Zeit zu bestimmen, wann eine beprobte Wassermasse zum letzten Mal in Kontakt mit der Atmosphäre war. Etwas Ähnliches machen wir auch mit FCKW, die ja seit etwa Mitte 20. Jhd. in der Atmosphäre stark anstiegen. Nur Wassermassen, die seitdem in Kontakt mit der Atmosphäre waren, beinhalten FCKW in messbaren Mengen. Große Bereiche im tiefen Ozean sind aber noch immer komplett frei von FCKW. Das Eindringen der FCKW in den Ozean zeichnet also sehr schön das Förderband nach.

    Damit erklärt sich ebenfalls die Aufnahme von anthropogenem CO2 durch den Ozean. Auch diese folgt dem Weg des Förderbands, ist also im Nordatlantik am stärksten während im tiefen Pazifik fast noch nichts angekommen ist. Könnten wir den Ozean kräftig umrühren, so dass das gesamte Wasser in innigen Kontakt mit der Atmosphäre käme, würde die ozeanische Aufnahme von anthropogenem CO2 bei etwas 90% liegen. Das entspricht dem chemischen Aufnahmepotential. Da der Ozean aber nicht so gut durchgerührt ist und ein erheblicher Anteil des Volumens seit Beginn der industriellen Revolution noch gar nicht wieder in Kontakt mit der Atmosphäre war, liegt die tatsächlich beobachtete Aufnahme mit gut 40% also bei etwas weniger als dem halben Aufnahmepotential. Das alles ist sehr stimmig mit unserem Verständnis der Ozeanzirkulation.

    (3) Zur Frage der anthropogenen Erwärmung des Ozeans und dem damit verbundenen CO2-Ausgasen: Dieser Effekt existiert und ist natürlich in die Estellung des gegenwärtigen globalen C-Kreislaufs eingerechnet. Der Effekt ist allerdings nicht sehr groß. Das liegt daran, dass gut 99% des im Meerwasser gelösten anorganischen Kohlenstoffs in Form von Hydrogenkarbonat und Karbonat vorliegen und nur weniger als 1% als gelöstes CO2. Nur für dieses kommt es durch die globale Erwärmung zu einem Ausgaben (nicht für HCO3- und CO32-). Da die Temperaturabhängigkeit der CO2-Löslichkeit gut bekannt ist, kann die beobachtete Ozeanerwärmung in das korrespondierende CO2-Ausgasen umgerechnet werden. Diese beträgt seit Beginn der industriellen nur ca. 5% des beobachteten CO2-Anstiegs in der Atmosphäre (hängt natürlich u.a. von der lokalen Erwärmung ab, die regional variabel ist). Das „Rülpsen“ des Meeres ist also viel zu klein, um den CO2-Anstieg zu erklären. Im übrigen habe wir ja auch nicht die geringsten Probleme, den atmosphärischen CO2-Anstieg zu erklären, da die aktuell und historisch verbrannte Menge an Erdöl, Erdgas und Kohle gut bekannt ist. Dass davon jährlich ja nur etwas weniger als die Hälfte in der Atmosphäre verbleibt, liegt eben an den jährlichen Aufnahme von anthropogenem CO2 durch Landbiosphäre und Ozean.

    Ich füge Ihnen mal einen Artikel aus Chemie in unserer Zeit bei. Die Zahlen sind zwar nicht mehr ganz aktuell, aber das Prinzip ist nach wie vor gültig.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Am 14.03.2019 um 16:53 schrieb Rainer Schottlaender:

    Vielen Dank für Ihre erfrischend schnelle Reaktion.

    Sie, das IPCC und die zur Zeit noch herrschende Lehrmeinung
    irren sich in dem für einen Weltklimavertrag entscheidenden Punkt:

    Sie schreiben das was heute fast alle Forscher und die Öffentlichkeit glauben:

    „Absolut betrachtet hat der Ozean aber seit Beginn der industriellen Revolution mehr als 40% aller kumulierten menschlichen CO2-Emissionen aufgenommen…“

    Immerhin schreiben Sie „mehr als 40 %“ … was auch 98 % heissen könnte.

    Das denke ich. 

    Und ich habe Argumente:

    1. Jedes einzelne CO2-Molekül der Erdatmosphäre 
    wird innerhalb einer Zeit von pi mal Daumen 10 Jahren durch die grünen Landpflanzen und Algen aufgenommen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus#/media/File:Carbon_cycle-cute_diagram-german.png

    Auf dem Festland gelangt fast jedes einzelne dieser CO2-Moleküle im Laufe von Jahren nach dem Tod der Pflanze wieder in die Atmosphäre zurück.

    Mit den Ozeanpflanzen kennen Sie sich besser aus als ich.

    Ich gehe von – pi mal zwei Daumen – bitte Korrektur –
    einigen GtC Algen&Co Inventar im Weltozean 
    und 50 GtC/a mariner Assimilation/Photosynthese aus.

    Selbst wenn eine Alge nur ein paar Tage lebt
    legt sie bis zu ihrem Absterben bei nur 1 cm/s Strömung 
    etwa 1 km zurück.

    Wenn Sie zum Beispiel im Golfstrom mit 1 m/s einen Monat lang herumtreibt sind das viele hundert Kilometer…

    Jedes einzelne CO2-Molekül der Photosynthese 
    bleibt also als lebende oder tote Biomasse lange im Ozean.

    Wielange ?

    2. 

    Erklären Sie mir bitte wie es nach Ihrem Modell sein kann,
    dass fast alle C14-Atome der oberirdischen Atomwaffenversuche
    inzwischen aus der Erdatmosphäre wieder verschwunden sind.

    Schauen Sie auf diese Grafik :

    14C in der Atmosphäre.[8]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Radiokarbonmethode

    20. Durch die Atomwaffenversuche der 1950er Jahre stieg der C14-Gehalt der Luft von normalen 1 x 10 hoch 28 Atomen auf 2 x 10 hoch 28 Atome. (Hessheimer, Heimann, Levin, Nature 370/1994). Nach 40 Jahren Atomteststop ist der Wert jetzt wieder normal. Zerfallen sind diese C14-Atome bei 5780 Jahren Halbwertzeit noch nicht. Diese durch den Menschen in die Atmosphäre gebrachten 10 hoch 28 Atome sind also innerhalb weniger Jahrzehnte wieder verschwunden.

    Passiert dasselbe mit unserem CO2 ?

    Gruss und Copyright:

    http://www.schottie.de/?p=46

    PS: Argument Nr. 3 finden Sie hier:

    http://www.schottie.de/?p=11424#comment-124962

    PPS: Ja, ich sehe das auch so wie Sie schreiben …

    „… dass sich die mitunter großen CO2-Austauschflüsse
    zwischen den verschiedenen C-Reservoiren so eingependelt hatten,
    dass ein stabiler Zustand enstand.“

    Gesendet: Donnerstag, 14. März 2019 um 15:24 Uhr
    Von: „Prof. Dr. Arne Körtzinger“
    An: „Rainer Schottlaender“ , „info@geomar.de“
    Cc: „kmatthes@geomar.de“ , „sekretariat-me@geomar.de“ , ttanhua@geomar.de
    Betreff: Re: Sehr geehrte Frau Prof. Matthes … zu CO2 im Ozean

    Sehr geehrter Herr Schottländer,

    die Zahl von 0.1 Gt C/a, die Sie für das vulkanische Ausgasen von CO2 nennen, ist korrekt. Sie betrifft jedoch nur einen der natürlichen C-Austauschprozesse, die im Erdsystem zwischen Atmosphäre und Ozean sowie Atmosphäre und Land existieren. Tatsächlich ist der vulkanische Beitrag einer der geringsten. Weitere natürliche CO2-Austauschflüsse sind:

    – Chemische Verwitterung von Gesteinen durch CO2 aus der Atmosphäre: 0.3 Gt C/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Aufnahme durch die Landökosysteme: 1.7 Gt C/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Abgabe des Ozeans: 0.7 GtC/a
    – Netto (vorindustrielle) CO2-Abgabe von limnischen Systemen (Seen, Flüsse, Bäche etc.): 1.0 Gt C/a

    Man geht davon aus, dass sich die natürliche Austauschflüsse in der Erdgeschichte z.T. sehr drastisch verändert haben und selbst auch teilweise dem Klima unterliegen. Die letzten 10.000 nacheiszeitlichen Jahre sind jedoch von deutlich geringeren Schwankungen gekennzeichnet (auch wenn es diese ohne Frage gab, z.B. Stichwort „Kleine Eiszeit“). Der globale Kohlenstoffkreislauf ist daher vor Beginn des menschlichen Einflusses vermutlich in oder sehr nahe an einem langfristigen Gleichgewicht, einem sogenannten „steady state“, gewesen. Das bedeutet, dass sich die mitunter großen CO2-Austauschflüsse zwischen den verschiedenen C-Reservoiren so eingependelt hatten, dass ein stabiler Zustand enstand. Die Austauschflüsse bestehen in diesem Gleichgewicht weiter, aber sie heben sich in Summe weitestgehend auf. Daher sind die C-Reservoire in ihrer jeweiligen Größe auch nicht veränderlich.

    Durch den starken und vor allem aus erdgeschichtlicher Perspektive extrem raschen Einfluss der Menschheit ist dieses Gleichgewicht gegenwärtig deutlich gestört. Daher verändern sich die Reservoire zur Zeit auch. Das prominenteste und klimatisch wichtige Beispiel ist die Atmosphäre, deren CO2-Gehalt seit Beginn der industriellen Revolution bereits um ca. 45% zugenommen hat. Der Ozean ist ebenfalls durch dein anwachsendes C-Reservoir gekennzeichnet. Das fällt nicht so leicht auf, bzw. man benötigt schon sehr ausgefeilte Methoden, um ihn zu quantifizieren. Das liegt daran, dass der Ozean ca. 65 mal so viel C enthält wie die Atmosphäre. Die Veränderungen sind daher relativ gesehen sehr klein. Absolut betrachtet hat der Ozean aber seit Beginn der industriellen Revolution mehr als 40% aller kumulierten menschlichen CO2-Emissionen aufgenommen. Der Klimawadel wäre also ohne den Ozean sehr viel größer. Langfristig, d.h. über Jahrtausende bis Jahrzehntausende, wird der Ozean sogar über 90% aller von der Menschheit erzeugten CO2-Emissionen aufnehmen.

    Die von Ihnen angesprochene Methode ist nicht ohne Weiteres zu erklären. Sie basiert auf hochpräzisen Messungen von Kohlenstoffparametern im Ozean. Das allein reicht aber nicht aus, den kleinen menschgemachten CO2-Anstieg im Ozean von dem um 2 Größenordnungen höheren natürlichen Hintergrund zu trennen. Dafür gibt es eine Vielzahl von Methoden (mit statistischen, geochemischen, isotopischen etc. Ansätzen), die zum Glück inzwischen so ausgereift sind, dass sie sehr gut übereinstimmen. Wir haben also inzwischen bei der Quantifizierung von anthropogenem CO2 im Ozean eine hoch Zuverlässigkeit erreicht.

    Ich hoffe, diese Erklärung helfen Ihnen weiter.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Arne Körtzinger

    Am 14.03.2019 um 14:53 schrieb Rainer Schottlaender:

    Seit vielen Millionen Jahren sprudelt CO2 aus Tiefseevulkanen.
     

    Ich gehe von ca. 0,1 GtC/a = 0,366 GtCO2 pro Jahr aus.

    Vielleicht kennen Sie eine bessere Zahl.

    In 1 Mio Jahren wären/sind das 100.000 GtC gewesen

    … in 10 Mio Jahren 1.000.000 GtC.

    Da das um ein Vielfaches mehr ist als die Erdatmosphäre (heute ca. 800 GtC)

    und die Ozeane (vermutlich mehr als 40.000 GtC) an CO2, DIC und DOC haben,

    stellte ich mir vor 28 Jahren zum ersten Mal

    die Frage nach CO2-Gleichgewicht und Kohlenstoffkreislauf.

    Heute stiess ich auf Ihre Veröffentlichung vom 13. Februar 2007 und lese:

    „Unsere Daten zeigen, dass sich die Tiefe, unter der sich Kalk im Ozean auflöst, in den letzten 200 Jahren um ganze 400 Metern nach oben verlagert hat“, erzählt Professor Douglas Wallace, Mitautor der Studie und Meereschemiker am IFM-GEOMAR.

    „Wir sind dabei, die Chemie des Ozeans auf einer dramatischen Art und Weise zu verändern.“

    Welches Ihrer Experimente beweist das ?

    Fragt 

    mit freundlichen Grüssen aus Berlin

    http://www.schottie.de/?page_id=56

  10. Gesendet: Montag, 15. April 2019 um 09:07 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: gerald.traufetter@spiegel.de, christian.wuest@spiegel.de, christian.stoecker@spiegel.de, Simon.Hage@spiegel.de, ard-morgenmagazin@daserste.de, redaktion@wdr.de, redaktion@sueddeutsche.de, redaktion@der-oderland-spiegel.de, redaktion@derStandard.at, kundenbetreuung@bmw.de, kundenbetreuung@volkswagen.de, dialog@daimler.com, bmw.bank@bmw.de, patent@volkswagen.de, vw@volkswagen.de, kundenbetreuung@audi.de, holger.schacht@protonmail.com, info@bild.de, zdfzoom@zdf.de, hilfe@ndr.de, gerhard@sabathil.eu, georg.arens@bmu.bund.de, „David (Communications Partnerships)“ , johann.grolle@spiegel.de, artikel@spiegel.de, leserbriefe@spiegel.de, hartaberfair@wdr.de, Planet-Wissen@swr.de, wissen@russische-botschaft.de
    Betreff: Der SPIEGEL fragt : „Merken Sie was?“
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/co2-steuer-so-loesen-wir-unser-klimaproblem-a-1262670.html

    Ja, ich habe etwas bemerkt:

    Der Spiegel, einst STURMGESCHÜTZ DER DEMOKRATIE,

    schiesst auf die eigenen Landsleute.

    Friendly fire nennt man das auf neudeutsch.

    Der Autor Christian Stocker ist Professor für Kognitionspychologe.

    Ich diagnostiziere:

    Akuter Klimawahn.


    Die Zahlen sind grob irreführend.

    Mit „15 Billionen Dollar“, also ca. 15 % vom Welt-Bip , kommt man nicht weit.

    Auf dem Irrweg der Dekarbonisierung der Weltwirtschaft.

    Vor zehn Jahren, damals träumten die „Experten“ von 1%, geisterte dieselbe Falschmeldung als „Stern-Report“ durch Deutschlands gleichgeschaltete Medien:

    Ich erinnere und zitiere:

    „11. Genau das Gegenteil des in den Medien Gemeldeten ist wahr. CO2-Vermeidung ist extrem teuer. Für „Ein Prozent vom Bruttosozialprodukt“ – wie der weltweit zitierte Stern-Report behauptet – geht gar nichts.“

    http://www.schottie.de/?p=46

    Abgesehen davon, dass man weder die Welt noch das Klima retten muss und kann, geht

    Diese EMail passt gut als Kommentar zu diesem Artikel:

    http://www.schottie.de/?p=5449

    Gesendet: Samstag, 13. April 2019 um 09:51 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: 
    Betreff: Der SPIEGEL desinformiert und verdient Geld damit

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/co2-steuer-ronald-pofalla-fordert-abgabe-auf-treibhausgase-a-1262572.html

    Ich korrigiere:

    Eine CO2-Steuer erhöht alle Preise, bremst die Produktion und hat weder national noch international eine Wirkung.

    Einziger Zweck ist das weitere Abzocken der Bevölkerung.

    http://www.schottie.de 

    Gesendet: Samstag, 06. April 2019 um 18:26 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: Sie
    Betreff: zu SPRIT AUS STROH im Spiegel Nr.14 vom 30.3.2019 Seite 97

    Deutschlands 14 Millionen Rindern …

    … und 1 Million heimischen Pferden 

    wird der Artikel im Spiegel Nr. 14 vom 30.3.2019 auf Seite 97 nicht gefallen.

    SPRIT AUS STROH ?

    Ich korrigiere:

    STROH IM KOPF !

    Nicht ich, Sie:

    „1800 kg Strohverbrauch pro 10.000 VW-Kilometer pro Jahr“ 

    … multipliziert mit 40 Millionen Autos in Deutschland …

    ergibt 72 Millionen Tonnen Stroh.

    Wie gross war die diesjährige Ernte ?

    Ich zitiere https://de.wikipedia.org/wiki/Stroh :

    „…So fallen jährlich etwa 21 Mio. t Getreidestroh an…“

    Wie schon die letzten paar Dutzend Male

    rechne ich angesichts der klimareligiösen SPIEGEL-Redaktion 

    nicht mit Ihrer Aufmerksamkeit , Einsicht, Lernbereitschaft,

    Ihren Fehlerkorrekturen, einer Veröffentlichung

    und einer angemessenen Bezahlung

    meiner Leistung:

    http://www.schottie.de 

    Gesendet: Donnerstag, 04. April 2019 um 09:23 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“

    Betreff: Der SPIEGEL und Christian Stöcker rufen zum Kinderkreuzzug auf

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/fridays-for-future-die-kinder-sind-laengst-noch-nicht-wuetend-genug-a-1260262.html

    Gesendet: Donnerstag, 04. April 2019 um 09:08 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: info@bundestag.de, ard-morgenmagazin@daserste.de, info@bild.de

    Ich bin Klima-Protestant

    Mein Glaubensbekenntnis:

    Kohlendioxyd ist ein lebensspendendes Nutzgas 

    ohne das keine Pflanze wächst und dem alle Industriestaaten

    den in Jahrhunderten erworbenen Reichtum verdanken…

    http://www.schottie.de/?p=46

    Seit 20 Jahren findet im Jastrower Weg eine Weltklimakonferenz statt.

    Mit mir als einzigem Teilnehmer.

    Sie sehen hier unsere Erde im Massstab 1 zu 2,6 mal 10 hoch 21 by volume

    Die 500 Gramm Wasser simulieren den Ozean

    Die 1,5 Liter Luft in dieser 2 Liter Glasflasche die 4 mal 10 hoch 18 qbm Atmosphäre unter Normalbedingungen 1013 mbar.

    Ich injiziere mit einer Spritze CO2 und messe wie schnell sich wieviel löst

    Auch bei dieser Frage irrt sich  das nobelpreisgekrönte IPCC

    http://www.schottie.de/?p=650

    Gesendet: Sonntag, 31. März 2019 um 11:41 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: johann.grolle@spiegel.de, artikel@spiegel.de, leserbriefe@spiegel.de
    Cc: gerald.traufetter@spiegel.de, Simon.Hage@spiegel.de

    Betreff: Johann Grolle schreibt im Spiegel Nr. 13 vom 23.3. 2019 Seite 99 – 101

    „Alles Gewölk am Himmel würde zu Wasser kondensiert

    die Erde mit einem nur 0,1 mm dicken Film bedecken“ 

    Wie kann das sein ?

    Bei Ihnen in Hamburg fallen jährlich etwa 1000 mm Regen. 

    Faktor 10.000 !?????????????????????????????? 

    „Wir brauchen neue Ideen“

    Fordern Sie dann auf Seite 100 in Spalte 2 Zeile 10.

    Hier sind sie:

    http://www.schottie.de/

    http://www.schottie.de/?p=87

    http://www.schottie.de/?p=11424

    http://www.schottie.de/?p=11405

    Wood-Schottlaender-Experiment

    http://www.schottie.de/?p=87

     

  11. Gesendet: Donnerstag, 12. Dezember 2019 um 14:59 Uhr
    Von: „Rainer Schottlaender“
    An: dekanat@physik.uni-heidelberg.de, info@physi.uni-heidelberg.de, uwer@Physi.uni-heidelberg.de, stachel@physi.uni-heidelberg.de, dubbers@physi.uni-heidelberg.de, kasang@dkrz.de, „info@dkrz.de“ , boettinger@dkrz.de, jana.meyer@dkrz.de, akoertzinger@geomar.de, „sekretariat-me@geomar.de“ , info@geomar.de, kmatthes@geomar.de, hosst@geomar.de, mlenz@geomar.de, karin.lochte@awi.de, Ingeborg.Levin@iup.uni-heidelberg.de, ttanhua@geomar.de, nicolas.gruber@env.ethz.ch, „David (Communications Partnerships)“ , drfeldman@lbl.gov, „Peter.krothuni-konstanz.de“ , „Tim Frazier“
    Betreff: DKRZ / Uni Heidelberg / Geomar

    Das DKRZ errechnet:

    „…Die Sonneneinstrahlung hat im Känozoikum sogar um 0,4 % zugenommen, was aber nur einem Strahlungsantrieb von +1 W/m2 entsprach – gegenüber einem negativen Antrieb von -10 W/m2 durch den abnehmenden Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre….“

    Ich stelle richtig : < 1 W/m^2

    https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte#Kohlendioxid_im_K.C3.A4nozoikum

    Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre in den letzten 60 Millionen Jahren.

    ————————————————————————————————————————————-

    Zur Erwärmung der Erdatmosphäre durch CO2

    von Rainer Schottlaender, Diplomphysiker

    dT/dH = – g/Cp beschreibt den Temperaturverlauf in einer Planetenatmosphäre

    Um zu verstehen wie CO2 die Temperatur beeinflusst beginnen wir bei Null:

    Bild 1 zeigt die hypothetische 0 ppm CO2 Linie – – – – – über Guam

    Bild 3 zeigt bei 1,3,5 und sieben Luftmassen Gegenstrahlung und Absorption:

    Ich betrachte und vermesse Fig.24:

    1600 ppm CO2-Luft verschiebt die Absorption dieser 4,3 µm Bande in Fig.24

    maximal um 2 mm x 4 mm = 8 mm2 bei einer Gesamtfläche von 15 x 120 = 1800 mm2

    Dadurch zu erwartendes dT = dU/U x T/4 = 8/1800 x 300 K/4 = aufgerundet 0,4 K

    Die Messung erfolgte mittags. Nachts liegt der Wert darunter.

    Berechnung des Beitrages der 15 µm Bande zur globalen Erwärmung:

    Hierzu Bild 2: Infrarotspektrum der Erde gemessen vom Satelliten Nimbus

    Bei 667 cm^-1 misst der Satellit Strahlung mit 230 K-Intensität

    = 90 Grad Temperaturdifferenz zu 320 K der Erdoberfläche.

    Zwischen 630 und 700 cm^-1 … 110 Grad Temperaturdifferenz.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosph%C3%A4re#/media/Datei:Atmosph%C3%A4re_Temperatur_600km.png
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e1/Atmosph%C3%A4re_Temperatur_600km.png/220px-Atmosph%C3%A4re_Temperatur_600km.png

    Durchschnittliche Temperatur und molare Masse der Luft in Abhängigkeit von der Höhe..“

    Die Erhöhung von pCO2 von heutigen 400 ppm

    auf von mir angenommene 1600 ppm im Jahr 2300

    führt zu

    – einer Verschiebung des 667 cm^-1 peaks

    – einem Ausbeulen der Flanken zwischen 700 und 750 cm^-1 und 580 bis 620 cm^-1
    Spektroskopie und Umweltphysik der Atmosphäre …

    https://www.physi.uni-heidelberg.de › ~eisele › schuelerlabor › Spektrosko…

    Ich verfolge die rote Kurve in dieser Grafik von 13 um bis 18 um.

    Mit zunehmender Absorption kommt IR aus immer grösseren Höhen.

    220-K-Strahlung , auch oben in Bild 2 sichtbar,

    kommt aus der kältesten Schicht der Tropopause / Standard-Atmosphäre

    Man sieht in Abb.4 bei 9,6 um …. die Wirkung von nur 3 mm Ozon

    Bereits wenige ppm O3 sättigen diese Absorptionsbande.

    Ich rechne mit global warming

    durch das AuSbeulen der Flanken 12,5 .. 13 µm und 16 … 18 µm.

    und mit global cooling

    durch AuFbeulen bei 14 … 16 µm. (Größere Abstrahlhöhe/Temperatur)

    Ich vermesse Abb.4 mit Zoom 175 % :

    (0,2 W/m^2um) x 1 um = 0,2 W/m^2

    Gesamtintegral ca. 2 W/m^2um x 50 um = 100 W/m^2

    dU/U x T/4 = dT = 0,2/100 x 300/4 = 1,5 K

    Spektrum der Sonne außerhalb der Atmosphäre und am Erdboden

    im Vergleich zum Spektrum eines schwarzen Strahlers mit einer Temperatur von 5250°C …“

    Viermal soviel CO2 in der Luft wie heute

    verursacht mehr Absorption des direkten Sonnenlichtes bei 2000 … 2100 nm

    und damit ein global cooling von ca.

    ( ( 0,1 W/m^2um x 50 nm = 5 W/m^2 ) / 1370 W/m^2 ) x 300 K/4 = 0,3 K

    Saldo: +0,4 K + 1,5 K – 0,3 K = 1,6 K

    Über Tag/Nacht und Bewölkung gemittelt liegt der Wert darunter.

    Mein Ergebnis ist um den Faktor zehn beruhigender als die Lehrmeinung.

    Ich erinnere an die vergleichbare Situation beim Spinat:
    https://www.zeit.de/1997/41/stimmt41.txt.19971003.xml

    Es war ein Kommafehler.

    ——————————————————————————————–

    Profil der Venusatmosphäre:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)

    g = 8,87 m/s2

    pCO2 = 90 bar.

    Druck- und Temperaturverlauf
    https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#/media/Datei:Venusatmosphere_de.svg

    Diese Grafik zeigt: dT/dH = 500 K/50 km = 10 K/km
    https://de.wikibooks.org/wiki/Tabellensammlung_Chemie/_spezifische_W%C3%A4rmekapazit%C3%A4ten

    Cp CO2 = 0,85 J/gK ( Luft 1 J/gK)

    g/Cp = 8,87 m/s^2 / 0,85 J/gK = ……….. 10 K/km

    Die Formel dT/dH = – g/Cp erklärt denTemperaturverlauf einer Planetenatmosphäre.

    Dieser wird bestimmt von der spezifischen Wärme Cp der Gashülle

    und der Schwerkraft.

    Nicht von den Strahlungseigenschaften der 90 bar/96 % CO2-Venus-Lufthülle.

    Das gilt vergleichbar für Planet Erde

    mit dT/dH = 5 … 8 K/km und 1 bar/99% O2/N2-Atmosphäre.

    Zur zukunftsentscheidenden T(CO2)-Frage hier die vom IPCC lautstark angeführteLehrmeinung:
    \Delta F {\displaystyle \Delta T_{S}}

    Der Strahlungsantrieb (RF für radiative forcing, auch Δ F {\displaystyle \Delta F} ) kann über eine lineare Beziehung mit der Änderung der globalen Gleichgewichtstemperatur an der Erdoberfläche ( Δ T S {\displaystyle \Delta T_{S}} ) verknüpft werden:[2]Δ T S = λ Δ F {\displaystyle \Delta T_{S}=\lambda \Delta F}
    {\displaystyle \Delta T_{S}=\lambda \Delta F}

    Mit λ = Parameter der Klimasensitivität mit der Einheit K/(W/m2).

    Der durch die die Zunahme der CO2-Konzentrationen verursachte Strahlungsantrieb lässt sich wie folgt näherungsweise berechnen:[1][3]Δ F = 5 , 35 W m 2 ⋅ ln ⁡ C C 0 {\displaystyle \Delta F=5,35{\mathrm {W} \over \mathrm {m} ^{2}}\cdot \ln {C \over C_{0}}}
    {\displaystyle \Delta F=5,35{\mathrm {W} \over \mathrm {m} ^{2}}\cdot \ln {C \over C_{0}}} \Delta F

    Mit C = CO2-Konzentration der zu betrachtenden Atmosphäre in ppm, C0= Ausgangskonzentration der Vergleichsatmosphäre in ppm, Δ F {\displaystyle \Delta F} = resultierender Strahlungsantrieb in W/m²…“

    Auf Venus angewendet :

    DeltaF

    = 5,35 W/m^2 x ln (90 bar pCO2/0,0004 bar pCO2) = 12,3

    = 65 Watt/m^2

    Tatsächlich wärmestrahlt 737-K-Venusboden 5,67 x 7,37^4

    = 16728 Watt/m^2

    https://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet)#Atmosph%C3%A4re :

    Der starke Treibhauseffekt (man spricht hier auch vom Venus-Syndrom) ist hauptsächlich durch die Masse an Kohlendioxid bedingt, aber auch die geringen Spuren von Wasserdampf und Schwefeldioxid haben daran einen wesentlichen Anteil.

    Er sorgt am Boden für eine mittlere Temperatur von 464 °C (737 K).[1]

    Das liegt sehr weit über der ohne Treibhauseffekt berechneten Gleichgewichtstemperatur von −41 °C (232 K),…“

    Ich korrigiere „wesentlich“ mit diesem Gedankenexperiment:

    Mein 1 m^2 Schreibtisch

    stehe in dieser Minute auf der Venusoberfläche.

    Über mir 50.000 Meter dicke Luft:

    Zusammensetzung der Venus-Atmosphäre

    Wikipedia = IPCC lehrt:

    “ .. In Bodennähe wurden bislang nur geringe Windgeschwindigkeiten von 0,5 bis 2 m/s gemessen. Durch die hohe Gasdichte entspricht das auf der Erde immerhin der Windstärke 4, das heißt, es kommt einer mäßigen Brise gleich, die Staub bewegen kann. Von dem auf die Venus einfallenden Sonnenlicht erreichen nur zwei Prozent die Oberfläche und ergeben eine Beleuchtungsstärke von etwa 5000 Lux.

    Die Sichtweite dort beträgt wie an einem trüben Nachmittag rund drei Kilometer…“

    Wie weit kommt die Infrarotstrahlung ? ….

    … Dass die Atmosphäre der Venus von außen völlig undurchsichtig ist, liegt nicht an der großen Masse und Dichte der Gashülle, sondern hauptsächlich an einer stets geschlossenen Wolkendecke. Diese befindet sich mit ihrer Unterseite in einer Höhe von etwa 50 km und ist rund 20 km dick. Ihr Hauptbestandteil sind zu etwa 75 Masseprozent Tröpfchen aus Schwefelsäure„

    … Nicht durch diese Wolken.

    ———————————————————————-

    Ungeklärt :
    Wohin führt die C-14 Spur ?:
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e2/Radiocarbon_bomb_spike.svg/300px-Radiocarbon_bomb_spike.svg.png

    14C in der Atmosphäre.[1]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffen-Effekt :

    “ Seit dem Verbot der oberirdischen Kernwaffentests nimmt das 14C/12C-Verhältnis

    in der Atmosphäre wieder ab …

    In der Erdatmosphäre befinden sich 3000 Gigatonnen CO2,[2]

    die im Mittel alle 3–5 Jahre vollständig ausgetauscht werden,[3]

    wodurch die durch die Kernwaffenversuche eingebrachte Menge …. „
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffzyklus

    C-14-O2 Moleküle markieren chemisch fast identische

    normale atmosphärische C-12-O2-Moleküle und begleiten deren Lebensweg .

    Was geschah und geschieht

    mit den bisher von der Menschheit emittierten

    500 GtC x 44/12 = 1833 Gigatonnen CO2-Molekülen ? Irrt das nobelpreisgekrönte IPCC auch in dieser Frage ?
    http://www.seilnacht.com/Lexikon/cbilanz.gif

    Hierzu ein Experiment:
    Schotti´s Klimaglobus

    Von schotti am 16. Februar 2011 Quelle: http://www.schottie.de/?p=650

    Unsere Erde im Massstab 1 zu 2,6 mal 10 hoch 21 by volume

    500 Gramm Wasser simulieren den Ozean

    1,5 Liter Luft in dieser 2 Liter Glasflasche die 4 mal 10 hoch 18 qbm Atmosphäre

    unter Normalbedingungen 1013 mbar.

    Ich injiziere mit einer Spritze CO2 und messe wie schnell sich wieviel löst. Das Gerät plus CO2-Messkopf plus eine Reparatur/Eichung kostete mich 1000 DM.

    Copyright 1990 – 2. Dezember 2019 : http://www.schottie.de

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