Allein gegen die Stasi

 

DDR und Stasi : Die Geschichte des teuersten Flugblatts der Welt

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29.07.2008 – „Allein gegen die Stasi oder Das teuerste Flugblatt der Welt“ läuft am Mittwoch, 30. Juli, um 21:55 und am Dienstag, 12. August, um 10:55 Uhr 

 

Dem inzwischen 20mal von der ARD im Deutschen Fernsehen gesendeten 45minütigen Film zugrundeliegende Buch  Das teuerste Flugblatt der Welt und die DVD hier:

http://www.schottie.de/?page_id=34

Dokumentation

Es gibt Geschichten, die klingen so absurd, dass der Zuhörer glaubt, jemand habe sie sich ausgedacht. Dabei sind sie wahr. Dies ist eine solche Geschichte. Sie handelt von Zivilcourage, Gewitztheit und Mut in einer Zeit und in einem Land, als allein der Wunsch nach Freiheit und Demokratie eine strafbare Handlung darstellen konnte.
Während 1968 in Westberlin Studenten mit roten Fahnen demonstrieren, verbrennen Studenten in Prag eben diese Symbole. Und was geschieht in Ostberlin? Da brechen zwei Studenten, Rainer Schottlaender und Michael Müller, auf nach Prag, um den neuen Sozialismus mit „menschlichem Antlitz“ zu erleben. Und das, was sie sehen, überzeugt sie. Zurückgekehrt in die Hauptstadt der DDR, gehen sie in die Offensive – konspirativ versteht sich.
Heimlich schreiben sie Hunderte von Flugblättern auf einer Schreibmaschine und verteilen sie an der Humboldt-Universität in Berlin, dem Flaggschiff und der Kaderschmiede für den intellektuellen Nachwuchs der DDR. Sie stellen nicht nur den Marxismus infrage, sondern den gesamten Unterdrückungsstaat. Eine gigantische Fahndungsaktion der Stasi läuft an.
Die beiden Studenten spielen mit dem Apparat Katz und Maus. Mit Fantasie und Witz führen sie einen allmächtig erscheinenden Überwachungsapparat ad absurdum. Die Jagd dauert vier Jahre und kostet die DDR über eine Million Mark – Mark der DDR wohlgemerkt. Doch die „Täter“ bleiben bis zur Wende 1989 unerkannt.

 

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

15 Kommentare zu Allein gegen die Stasi

  1. Tilman sagt:

    Der erste Termin ist am 22.8 um 2:10 nicht 21.8.

    Wobei ich vermute, die meisten blog-Leser kennen den Film eh 🙂

  2. schotti sagt:

    Danke, Tilman, hab meinen Fehler korrigiert.

  3. schotti sagt:

    DIE SCHLIMMSTEN WÖLFE SIND DIE AUF ZWEI BEINEN…zitiere ich als einen von vielen merkenswerten Sätzen aus der superinteressanten dreistündigen vierteiligen Dokumentation AUF DEN SPUREN DER NOMADEN.

    Eine 96jährige BABUSCHKA die mit 83 lesen lernte…die Lieder über den HOLODOMOR singt…

    Noch nie gehört ?: Stalins x Millionen ukrainische Hungertote….

    Ich sollte diese Sendung googeln und hier dokumentieren:

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/316326

  4. schotti sagt:

    THE NEW YORK TIMES
    by Stephen Kinzer
    June, 19-1993

    A FILE DEPICTS EAST GERMANS AS INEPT SPIES

    „For more than a year now…..the leaflets were distributed in 1969 ….at Humboldt-University“

    (From Kinzers 120 lines article)

  5. schotti sagt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz-Peter_Naumann

    Diesem Wikipedia-Eintrag fehlt der Artikel

    DAS TEUERSTE FLUGBLATT DER WELT in der Berliner Morgenpost vom

    ..tja das wäre meine Frage an die Redaktion: Irgendwann 1993

    Naumann gelang es seine Anklageschrift, die man zu D“D“R-Zeiten nicht bekam, aus der U-Haft zu schmuggeln.

    Es war selbst dem Stasivernehmer zu viel Arbeit, jedes einzelne der obigen 450 Tonbänder anzuhören….900 Stunden…100 Tage…

    Deshalb zwang er Naumann dazu, jeden Tag in der Zelle seine eigenen Tonbänder in Kurzform zu protokollieren.

    Niemandem fielen die vielen tausend Buchstaben auf, die LPN bei dieser endlosen Gelegnheit mit Bleistift auf die Tonbandrückseite schrieb und die dann nach Haftentlassung/Freikauf Jahre später mit entlassen wurden.

    Umgekehrt denke ich kurz darüber nach, ob sich in dieser Sekunde Big Brother Google oder der Bundespleiteverfassungsschutz mittels eines Trojaners über meine PC-Dateien hermacht.

    Möglicherweise freut sich einmal am Tag ein Ideendieb, ein Börsenhai oder ein Pleitestaatsschutzmit“arbeiter“ über die brillianten Analysen und Erfindungen hier auf diesem blog http://www.schottie.de .

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  8. schotti sagt:

    Damals, im Zuchthaus Cottbus, war der Kapo unserer 10-Mann-25-Quadratmeter-Zelle. ein „Langstrafer“.
    14 Jahre Z. Er war ganz okay, leistete Null Widerstand und arbeitete täglich fleissig unsere Sklavenarbeit ab.

    Angesichts der Hoffnungslosigkeit von 14 Jahren …

    Vorhin beim Einkaufen erinnerte mich ein Gespräch mit einem von 32 Millionen deutschen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern an unseren damaligen Zellensprecher.

    Mein heutiger Bekannter und alle 32 Millionen Häftlinge im Sozialversicherungsgefängnis Deutschland müssen mit ihrer Lage BRUTTOUNGLEICHNETTO genauso irgendwie klarkommen …

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  14. schotti sagt:

    Nachdem ich dem Staatsterror der D“D“R entkam beendete ich in der damals noch B-R-D mein Studium. Beim Jobben verdiente ich als Student drei Mittagessen pro Arbeitsstunde, heute verdienen junge Jobber zwei. Dann verdiente ich zunächst als Hilfsarbeiter und dann als selbständiger Bauhandwerker meine ersten redlichen 100.000 DM. Dann bemerkte ich, dass nicht die täglichen RAF-Terror-Schlagzeilen mein Problem sind sondern der Staat, der zu hart arbeitende Leistungsträger wie mich mich immer mehr abzockte. Jahr für Jahr mehr. Für sich selbst und seine vermeintlichen sozialen Wohltaten. Niedriglöhne habe ich meinen zufriedenen Mitarbeitern nie bezahlt, sondern auf Akkord und nach erbrachter Leistung, genau wie ich bezahlt wurde. Damals, als die Mark noch ne Mark war. Dass mít dem System irgendetwas faul ist bemerkte ich bereits 1990. Ich forschte weiter und 1995 formulierte ich den bis heute nicht geleisteten Offenbarungseid des Bundestages. 1997 erfand ich das Wort TEURO. Das war kein Zufall,denn ich war der Erste, der bereits einen Tag nach dem Euroeinführungsgesetz auf nur einer DINA4-Seite vor dem BVerf“gericht“ dagegen klagte. Natürlich berichtete die systemnahe Presse darüber nie, genausowenig wie über meine bis dahin verfassten ca. 3000 Chroniken des Staatsbankrotts. Aus denen mein 60 Seiten Kabarettdrehbuch LÜGENPARTEI MIT DREI BUCHSTABEN entstand. 2000 verlor ich eine Wette, da der von mir vorhergesagte Systemcrash wegen Überschuldung erst 2008 eintrat und seither munter weginflationiert wird. Diesen Text hier habe ich kopiert und meinem Freund geschickt, dem ich damals das leckere Hurra-ich-habe-verloren-Essen bezahlte. Mal sehen welche Wette er mir heute anbietet. Copyright: http://www.schottie.de

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