Verbot von Leerverkäufen

Nachdem die „Regierungen“ der G-25 hundertfache Warnungen ignorierten …  und jahrzehntelang zuschauten….

Beweis zum Beispiel die  Grafik auf Seite 14 meines Werkes  KIPPT DIE D-MARK ? vom 14.3.1995:

DERIVATE MARKETS, AMOUNTS OUTSTANDING
damals noch “ bescheidene“ 35.000 Milliarden Dollar….

Ich zitiere mich selber:

“ … ob nun  Kredit, Zertifikat, Derivat, Schuldverschreibung, Bundesschatzbrief, Aktie, Treasury bond oder Bargeld … bedrucktes Papier, dessen Gesamtmenge explodiert … “

(Eigenzitat Ende).

Interessant ein Rückblick in die Geschichte…

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf

 

Anfänge

Als erster Fall eines Leerverkaufes gelten Transaktionen des holländischen Händlers Isaac Le Maire. Le Maire war ein großer Teilhaber der Vereenigde Oostindische Compagnie (VOC). Im Jahre 1602 investierte er etwa 85.000 Gulden in die VOC. Im Jahre 1609 zahlte die VOC immer noch keine Dividenden, und Le Maires eigene Schiffe auf den Routen zum Baltikum waren wegen der damaligen Handelsstreitigkeiten zwischen Großbritannien und der VOC ständig durch Angriffe englischer Schiffe bedroht. Le Maire beschloss, seine Anteile an der VOC zu verkaufen, und zwar mehr, als er besaß. Die Notablen verurteilten diese Handlungsweise und erließen die erste Regulierung für Börsengeschäfte überhaupt, ein Verbot von Leerverkäufen. Dieses Verbot wurde einige Jahre später wieder aufgehoben.[21]

Große Depression

Im Gefolge der großen amerikanischen Börsenkrise von 1929, siehe Schwarzer Donnerstag, die in den Vereinigten Staaten zur Großen Depression und weltweit zur Weltwirtschaftskrise führte, wurden Leerverkäufe 1932 in den Vereinigten Staaten durch das sogenannte Uptick-Gesetz (engl. Uptick rule) verboten beziehungsweise eingeschränkt.[13][22] Mit Inkrafttreten des Uptick-Gesetzes wurden Leerverkäufe bei Titeln mit fallenden Kursen untersagt, wodurch der Leerverkauf einer Aktie nur dann vorgenommen werden durfte, wenn die letzte Transaktion über dem vorherigen Kurs lag. Das Gesetz wurde erst 2007 aufgehoben,[23] eine Entscheidung, die nicht unumstritten war…

 

 

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

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