WIE GEHT ES WEITER…

…fragten mich gestern drei junge Journalismus-Studenten, die in den nächsten Wochen hier mit mir eine Doku drehen ?:

Griechenland, Portugal, Spanien, USA, heute Italien…

Die Billionen der 2008-Krise sind verbraucht und jetzt werden einfach die nächsten virtuellen Billionen auf die Menschheit losgelassen.

Genauso wie Ulbricht 1961 – aus seiner Sicht – die Berliner Mauer bauen musste, hat jetzt das System – aus seiner Sicht –  keine andere Wahl als zu versuchen, sich per Inflation aus dieser in Jahrzehnten entstandenen Wir-haben-unbezahlbare-Schulden-na-und ?- Situation herauszulügen und herauszubetrügen.

SPAREN GIBT KEINE WÄHLERSTIMMEN , kommentierte heute sehr richtig und zwanzig Jahre zu spät ein Journalist zur Haushaltslage in Italien.

Herr Berlusconi macht „alternativlos“ dasselbe wie die neue IWF-Chefin Lagarde, wie FED-Chef Bernanke, wie  Frau Merkel und wie Millionen andere, grosse und kleine Pleitegeier und Pleitegeierinnen …. die über Deutschland … über Europa … und über den Verschuldeten Staaten von Amerika …  gierig und wohlgenährt  kreisen.

Wann fällt der Bundesadler von der Wand des Plenarsaales ?

 

Das kann dauern.

Ich versuche aus meinem Fehler 1995 zu lernen, als ich prognostizierte, dass das damals schon überschuldete System maximal bis 2000 hält.

Nach meiner Lageeinschätzung wird es jetzt ein, zwei Monate lautes Ballahoo geben, angeblich gespart, Herr Obama wird zum xten Mal die Schuldengrenze anheben, die EU dasselbe tun und dann wird das Thema wieder aus den Medien verschwinden.

Bis ein Brot zehn Euro kostet.

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

Ein Kommentar zu WIE GEHT ES WEITER…

  1. Sigmar Lux sagt:

    Papst Gregor der Große sagte im 6 Jahrhundert “ Die Vernuft kann sich dem Bösen mit
    größerer Wucht entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“
    Was ist das Böse, dem wir uns mit Vernuft und Zorn entgegenstellen ? Es ist nicht das Duo
    Infernal Merkel/Westerwelle, sie sind nur ein Verunkel am Gesäß des Bösen. Die Habgier und
    die Gier sind die Triebfeder des Bösen. Alle großen Religionen haben die Gier geächtet und
    die modernen Wissenschaften haben die besonderen Eigenschaften der Gier nachgewiesen.
    “ Wer Habgierig ist, dessen Wunsch nach mehr Geld oder Besitz, wir nicht dadurch gestillt,
    das dessen Wunsch in Erfüllung geht. Nicht der Besitz, sondern der Erwerb stillt die Gier. “
    Deshalb muß immer mehr erworben werden um die Gier zu befriedigen. Statt die Habgier zu
    bekämpfen, haben wir sie zum erfolgreichen Grundprinzip unserer Abendländischen
    Zivilisation gemacht. Was bedeutet….“ der Kapitalismus basiert auf der seltsamen
    Überzeugung, daß widerwertige Menschen mit widerwertigen Motiven irgendwie für das
    Gemeinwohl sorgen werden“. Diese Erkenntniss ist vom Kenner der letzten
    Weltwirtschaftskrise John Maynard Keynes (1883-1946). Und Peter Sloterdijk ( geb.1947)
    schrieb in seinem Buch-Zorn und Zeit- „Sowas nährt unseren Zorn. Wir sollten unseren Zorn
    hegen und pflegen und ihn auf die Zornbank tragen, auf das das Zornkonto voll wird. Aber wir
    dürfen es nicht zu früh entleeren, wir müssen verantwortungsvoll damit umgehen. Der Einsatz
    will wohl bedacht sein, denn das kleine Zornhandwerk ist dazu verurteilt sich in verlustreichen
    Fuschereien zu erschöpfen.“ Über 1400 Jahre liegen zwischen Papst Gregor dem Großen
    und Peter Sloterdijk mit einer gemeinsamen Erkenntnis – Zorn, als Energie und Kraft, ist der
    Motor, der den Menschen zum Wollen und zur Tat treibt. Wo ist unser Zorn der der Vernuft
    dienstbar zur Hand geht ? Jeder Einzelne von uns weis und kennt es, Aggressionen können
    auch befreiend wirken. Doch unsere heutige Zeit weist den Zorn in seine Grenzen und
    produziert entsprechend schlappe Menschen die in einer Welt dauernder Ohnmacht
    gegenüber erlittenem Unrecht leben, umgeben von konsenssüchtigen Demokraten auf der
    einen, und Allesverstehern und Therapeuten auf der anderen Seite.
    Thomas von Aquin (1225-1274) hat uns schon vor über 700 Jahren vor Typen wie Wulff,
    von der Leyen , Merkel und Co. gewant. „Die blasse Harmlosigkeit, die sich leider oft mit
    Erfolg für Sanftmut ausgiebt, sollte niemand für eine christliche Tugend halten.“

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