Jetzt wackelt Spanien


www.finanzzeug.de/spanien-neue-bankenkrise-koennte-europa-erschuettern-5768

Stellen Sie sich vor ein Betrunkener verlässt die Kneipe.

Er fällt hin.

Wenn 27 Besoffene sich unterhaken und aneinander festhalten kommen Sie laut gröhlend bis zur nächsten Strassenecke und fallen dann gemeinsam auf die Schnauze.

Jetzt wissen Sie warum der Euro eingeführt wurde.

 

Sie müssen nicht gleich zur Bank rennen und Ihr mühsam Zusammengespartes abheben.

Nächste Woche reicht auch noch.

 

Selbst wenn heute nacht der nächste Finanz-Tsunami ins Welt-Finanz-System reinhaut.

Dann werden einfach die nächsten virtuellen Billionen auf die Menschheit losgelassen.

 

Solange, bis die täglichen Märchen des Staatsfernsehens keiner mehr glaubt.

Und die Schrippe einen Euro kostet.

 

Vor wenigen Minuten dozierte – diesmal in dezentem dunkelblau – die ehemalige FDJ-Agitatorin (damals in hellblau)  und jetzige Bundeskanzlerin auf dem XIX.Bankentag :

„Wie sitzen alle in einem Boot“

…. wobei sie mit „alle“ den Staat, seine vielen Millionen Nutzniesser, die staatsnahen Banken, Versicherungen und Teile der Wirtschaft meint.

 

Ich sitze nicht in diesem Boot.

 

Dann fällt ca. 30 Jahre zu spät das Wort „Schuldenbremse“.

Stellen Sie sich eine Fahrradbremse an einem Intercity vor.

Als vor vielen Jahren die USA bei 8 Billionen Schuldenlimit waren, erhöhten sie auf 9, dann auf 10 und jetzt sind sie bei 15.000.000.000.000 $ National Debt.

„Not kennt kein Gebot“ – weiss der Volksmund.

Und die selbstverschuldeten inzwischen unbezahlbaren Schuldennöte der G-20 werden auch kein Gebot kennen …. wenn es wieder hart auf hart kommt

….wie am 17. Oktober 2008

… als kurz mal 500 FM“St“G-Milliarden durch den Bundestag gewunken wurden

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/sparkassen-machen-spanien-grosse-sorgen/4003380.html :

„Das größte Problemkind jedoch ist Banco Base. Der Zusammenschluss aus fünf Sparkassen will mit 2,8 Milliarden Euro doppelt so viel vom FROB beantragen, als die Zentralbank zuvor angegeben hat – es gilt die europäischen Stresstests zu bestehen. Weitere 1,5 Milliarden Euro hatte Banco Base bereits im Zuge seiner Fusion vom FROB bewilligt bekommen. Insgesamt belaufen sich die erforderlichen Staatshilfen auf rund 4,6 Milliarden Euro.

Drei der acht Problem-Cajas wollen das nötige Kapital an der Börse auftreiben. Am weitesten damit ist die Gruppe Bankia, das derzeit drittgrößte Finanzinstitut Spaniens. Die Gruppe will an der Börse drei Milliarden Euro aufnehmen. Schwierig sind dagegen die geplanten Börsengänge der kleineren Kandidaten Mare Nostrum und Banca Civica. „Die Pläne zu den Börsengängen finden in einem aktuell sehr ungünstigen Umfeld statt, geprägt von den Krisen in Libyen, Japan, und Portugal“, warnt Analyst Guido Zimmermann von der LBBW.

Sollten ihre Börsengänge scheitern, bräuchten sie rund 1,5 Milliarden Euro vom Rettungsfonds. Private Schätzungen, etwa von der Ratingagentur Moody’s und Unicredit, sehen ohnehin den Kapitalbedarf der Banken in Spanien mit 40 bis 50 Milliarden Euro viel höher als die Zentralbank .“

 

Nur 1000 Euro pro Spanier ?

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

2 Kommentare zu Jetzt wackelt Spanien

  1. schotti sagt:

    Euro…Teuro…Neuro…
    Publiziert 12. Mai 2011 | Von schotti | Bearbeiten

    Mein web.de-wecker weckte mich heute mit diesem interessanten Artikel :

    http://web.de/magazine/nachrichten/ausland/12768250-daenemark-will-grenzkontrollen.html#.A1000109

    Gestern bekam Hans-Olaf-Henkel Redezeit im Staatsfernsehen

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/7786-henkel-deutschland-raus-aus-euro

    Vorgestern protestierten lautstark in Griechenland DIE-AN-DEN-SCHULDEN-HAUPTSCHULDIGEN.

    Ich als zweiter oder dritter Erfinder des Wortes TEURO (Copyright 1997) kann und sollte dazu noch einiges sagen….

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Olaf_Henkel

    Eine Billionen-Kleinigkeit fehlt in seinem interessanten Lebenslauf :

    “Seit 2006 berät Henkel die Bank of America als „Senior Advisor“ für den deutschsprachigen Raum, um ihre Marktposition im Investment Banking …mit virtuellem Geld auch… in Deutschland auszubauen.” (wiki/rs)

    In Griechenland …. schauen wir mal nach warum die Staats”diener” dort laut schreien:

    http://www.sueddeutsche.de/geld/griechenland-proteste-gegen-sparplaene-randale-in-athen-1.1096336

    “Die griechische Regierung plant in diesem Monat weitere Sparmaßnahmen, mit denen bis 2015 der Haushalt um an die 23 Milliarden Euro entlastet werden soll.”

    Nachdem ganz schnell mal 110 + jetzt 60 Milliarden per Mausklick überwiesen wurden…aus 500 Mrd, die nicht etwa aus dem Bundes”haushalt” kommen, sondern von Amtswegen in ein nicht rechtsfähiges Sonder”vermögen” bilanzgefälscht wurden.

    Diese 20 % unseres BIP hätten bei redlicher Buchführung das 3 % Maastricht-Kriterium gesprengt.

    Haben Sie das schon einmal im Staatsfernsehen gehört ?

    Haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass 3 % Neuverschuldung keine Stabilität bringen können sondern die Schulden immer unbezahlbarer machen.

  2. schotti sagt:

    3 Monate später: Jetzt wackelt Spanien auch laut Staatsfernsehen.

    Nach meiner Lageeinschätzung war Deutschland übrigens schon vor 17 Jahren überschuldet.

    Mal sehen, wann das – Jahrzehnte zu spät – in die Medien kommt.

    Und damit „wahr“ wird…

    Ich habe bereits 1995 den längst überfälligen Offenbarungseid des Deutschen Bundestages in Mikroauflage publiziert.

    Und damals vielleicht einige hundert Personen erreicht.

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