Ich habe 2000 Atombomben überlebt

Als ich so alt wie dieses Kind war,  zündeten die USA die erste H-Bombe:

Gregor Pauliks Foto.
Bislang wurden weltweit etwa 2000 Kernwaffentests durchgeführt (davon 1030 durch die USA, 715 durch die Sowjetunion[4]), wobei eine Sprengkraft von etwa 34.000 Hiroshima-Bomben freigesetzt wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffentest

Über schotti

* geb. 1949 in Berlin * 1967-1971 Physikstudium an der Humboldt-Universität Berlin * 1975 Diplom in München * 1976 wissenschaftlicher Mitarbeiter am MPI für Astrophysik in Garching * 1977-1978 Redakteur beim Elektronik Journal München * 1979-1988 Aufbau eines Bauhandwerkbetriebes in München * 1989-1990 Songwriter/Sänger in San Diego (USA) * 1991-heute eigenfinanzierte Forschungsarbeit in Berlin

5 Kommentare zu Ich habe 2000 Atombomben überlebt

  1. schotti sagt:

    „…Inhalation von 40 Nanogramm 239Pu reicht aus, um den Grenzwert der Jahres-Aktivitätszufuhr für Inhalation bei Arbeitern zu erreichen. Diese Menge ist so winzig, dass die Giftigkeit von Plutonium noch gar nicht zum Tragen kommen kann.[58]

    Der Satellit enthielt knapp ein Kilogramm Plutonium,
    welches sich anschließend messbar auf der gesamten Nordhalbkugel verteilte…“

    Ich rechne: 1 kg / 4 x 10^18 m^3 Erdatmosphäre x … ich atme … https://de.wikipedia.org/wiki/Atmung … ca. 10 m^3/Tag

    = 2,5 x 10^-18 kg/Tag = 2,5 x 10^-6 Nanogramm/Tag = 10^-3 ng/Jahr

    …. globaler fallout unbedenklich

    „…Ein PuO2-Pellet (238Pu) glüht durch den eigenen radioaktiven Zerfall…
    238Pu erhitzt sich durch seinen eigenen radioaktiven Zerfall bis zur Weißglut, und gibt dabei nur sehr geringe Mengen von Gammastrahlung ab, so dass man mit der dünnsten Abschirmung im Vergleich zu fünf anderen potenziell geeigneten Nukliden auskommt…

    236Pu-freies 238Pu wurde in den 1970er-Jahren in Herzschrittmachern verwendet,[55][56] und wurde über den Umweg der wenig ergiebigen und deshalb teuren Erbrütung von Curium 242Cm produziert. Dieses entsteht durch einen Neutroneneinfang von Americium 241Am, das wiederum aus 241Pu gewonnen wird.[57]

    \mathrm{^{241}_{\ 94}Pu\ \xrightarrow[14,35 \ a]{\beta^-} \ ^{241}_{\ 95}Am\ \xrightarrow {(n,\gamma)} \ ^{242}_{\ 95}Am\ \xrightarrow[16,02 \ h]{\beta^-} \ ^{242}_{\ 96}Cm\ \left( \xrightarrow[162,8 \ d]{\alpha} \ ^{238}_{\ 94}Pu \right)}
    https://de.wikipedia.org/wiki/Plutonium

  2. schotti sagt:

    Ein Bericht des sowjetischen Militärgeheimdienstes GRU vom 23. März 1945 beschreibt den Test einer neuartigen deutschen Bombe in Thüringen und enthält eine detaillierte Konstruktionsbeschreibung der Kernspaltungsbombe, die nach dem Implosionsprinzip funktioniert. Der Bericht wird an Stalin weitergeleitet und dem wissenschaftlichen Leiter des sowjetischen Atomprojekts, Igor Kurtschatow, zur Auswertung übergeben:

    Volkskommissariat für Verteidigung der UdSSR

    Hauptabteilung der militärischen Aufklärung der Roten Armee

    23. März 1945, Moskau

    An den Chef des Generalstabes der Roten Armee, Armeegeneral Gen. Antonov

    Bericht:

    Unsere zuverlässige Quelle in Deutschland meldet:

    „In der letzten Zeit haben die Deutschen in Thüringen zwei große Explosionen durchgeführt. Sie fanden in einem Waldgebiet unter strengster Geheimhaltung statt. Vom Zentrum der Explosion wurden Bäume bis zu einer Entfernung von fünfhundert bis sechshundert Metern gefällt. Für die Versuche errichtete Befestigungen und Bauten wurden zerstört. Kriegsgefangene, die sich im Explosionszentrum befanden, kamen um, wobei häufig von ihnen keine Spuren blieben. Andere Kriegsgefangene, die sich in einigem Abstand zur Zentrum der Explosion aufhielten, trugen Verbrennungen an Gesicht und Körper davon, deren Grad von der Entfernung zum Zentrum abhing.

    Die Tests wurden in einem entlegenen Gebiet durchgeführt. In den Versuchsobjekten gilt die höchste Geheimhaltungsstufe. Das Ein- und Ausfahren ist nur mit Spezialausweisen erlaubt. SS-Kommandos haben das Gebiet abgeriegelt und verhörten jeden, der sich diesem Gebiet näherte.

    Die Bombe enthält vermutlich U235 und hat ein Gewicht von zwei Tonnen. Sie wurde auf einem speziell dafür konstruierten Flachwagen transportiert. Mit ihr zusammen wurden Tanks mit flüssigem Sauerstoff gebracht. Die Bombe wurde permanent von zwanzig SS-Männern mit Hunden bewacht.

    Die Bombenexplosion wurde von einer starken Detonationswelle und der Entwicklung hoher Temperaturen begleitet. Außerdem wurde ein starker radioaktiver Effekt beobachtet. Die Bombe stellt eine Kugel mit einem Durchmesser von 130 Zentimetern dar.“

    Die Bombe besteht aus:

    1. Einer Hochspannungsentladungsröhre, die ihre Energie von speziellen Generatoren bezieht

    2. Einer Kugel aus metallischem Uran 235

    3. Einem Verzögerer

    4. Einem Schutzkasten

    5. Dem Sprengstoff

    6. Einer Detonationsanlage

    7. Einem Stahlmantel

    Alle Teile der Bombe werden ineinander montiert.

    Der Inititator oder der Zünder der Bombe

    Besteht aus einer speziellen Röhre, die schnelle Neutronen erzeugt. Durch spezielle Generatoren wird in der Röhre hohe Spannung geschaffen. Im Ergebnis wirken die schnellen Neutronen auf den aktiven Stoff ein.

    Spaltstoff

    Aktiver Stoff der Bombe ist Uran 235. Es stellt eine Kugel dar, in die durch eine Öffnung der Initiator eingeführt wird. Die Öffnung wird danach mit einem Pfropfen verschlossen, der aus Uran 235 besteht.

    Der Schutzmantel

    Die Urankugel wird in ein Gehäuse aus Aluminium eingeschlossen, das mit Cadmium beschichtet ist. Dies bremst die thermischen Neutronen stark ab, die vom Uran 235 freigesetzt werden und eine vorzeitige Detonation verursachen könnten.

    Sprengstoff

    Hinter der Cadmiumschicht befindet sich Sprengstoff, der aus porösem Trinutrotoluol besteht, das mit flüssigem Sauerstoff durchtränkt ist. Trinutrotoluol besteht aus Blöcken, die eine spezielle Form haben. Die innere Oberfläche der Blöcke hat sphärischen Durchmesser, der mit der äußeren Oberfläche des Cadmiums übereinstimmt. Zu jedem der Blöcke ist ein Detonator mit zwei Elektrozündern verlegt.

    Hülle

    Das Trinutrotoluol ist mit einer Schutzhülle aus einer leichten Aluminiumlegierung bedeckt. Oben auf der Hülle wird die Sprengvorrichtung befestigt.

    Äußere Hülle

    Oberhalb der Sprengvorrichtung wird die äußere Hülle aus gepanzertem Stahl montiert.

    Haube

    Auf die gepanzerte Hülle kann eine Haube aus einer leichten Legierung montiert werden, für die nachfolgende Montage der Bombe auf eine Rakete vom Typ „V“.

    Der Zusammenbau der Bombe

    Die Kugel, die aus metallischem Uran besteht, wird in einen Schutzbehälter platziert, der aus mit Cadmium beschichtetem Aluminium besteht, so dass die Öffnung in der Kugel mit der Öffnung im Behälter übereinstimmt. Über diese Öffnung wird der Initiator eingeführt und anschließend wird die Öffnung mit einem Pfropfen aus Uran verschlossen.
    Danach wird die mit Cadmium beschichtete Aluminiumkugel mit einem Pfropfen verschlossen, auf den der letzte Trinutrotoluol-Block gelegt wird. Ferner wird über die das Trinutrotoluol deckende Öffnung flüsiger Sauerstoff gepumpt. Danach ist die Bombe einsatzbereit.

    Der Zünder der Bombe

    Das Zünden der Bombe wird mit Hilfe einer Hochspannungsentladungsröhre ausgeführt.
    Sie erzeugt einen Neutronenstrom, der den aktiven Stoff angreift. Im Prozess der Einwirkung des Neutronenstroms auf das Uran, aus dem Element 93 freigesetzt wird, der das Zustandekommen einer Kettenreaktion beschleunigt.
    Ferner bringt die Sprengvorrichtung den Sprengstoff zur Explosion, worauf ein zum Zentrum gerichteter Schlag passiert, der durch die Explosion der äußeren Schicht des Trinutrotoluols in Mischung mit flüssigem Sauerstoff ausgelöst wird. Dies erlaubt das Uran über die kritische Masse zu bringen.
    Vor der Zündung wird die Urankugel mit Gamma-Strahlen, der eine Energie von nicht mehr als 6 Mio. Volt besitzen, bestrahlt, was zu einer Steigerung seiner Sprengfähigkeit führen soll.

    Fazit:

    Ohne Zweifel führen die Deutschen Tests einer Bombe mit großer Zerstörungskraft durch.
    Im Falle ihres erfolgreichen Tests und der Herstellung solcher Bomben in ausreichender Menge werden sie über eine Waffe verfügen, die in der Lage ist, unsere Offensive zu verlangsamen.“

    Leiter der Hauptverwaltung der Militärischen Aufklärung

    Generalleutnant Iljitshov

    4 Exemplare:

    Exemplar Nr. 1 Gen. Stalin

    Exemplar Nr. 2 Gen. Molotov

    Exemplar Nr. 3 Gen. Antonov

    Exemplar Nr. 4 zu den Akten

    16 Blätter

    Quelle: Schreiben des Chefs der Hauptverwaltung für militärische Aufklärung, Generalleutnant Iwan I. Ilitshov, an den Chef des Generalstabes der Roten Armee, General Antonov, vom 23.3.1945, Verteiler: Stalin, Molotov, Antonov, Archiv des Präsidenten der Russischen Föderation, Fonds 93, Abteilung 81 (45), Liste 37….

    http://umweltfairaendern.de/2015/07/die-suche-nach-hitlers-atombombe-zdf-rechereche-und-doku/

  3. schotti sagt:

    …. Damals besaß Washington insgesamt Atombomben mit einer Sprengkraft von 20.000 Megatonnen.

    RS: Stimmt das ?

    Zum Vergleich: Die Atombombe von Hiroshima hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen.

    — Aus den Unterlagen geht hervor, dass Ende der Fünfzigerjahre die schnelle Ausschaltung der sowjetischen Luftwaffe das wichtigste Kriegsziel der USA war. Die 1100 Luftwaffenbasen im Ostblock sollten ausgeschaltet werden, bevor die sowjetischen Bomber überhaupt abheben konnten.

    Zu den 200 wichtigsten Zielen der US-Atombomber gehörten zahlreiche Militäranlagen in der DDR:

    Die Frontbomberbasis der sowjetischen Luftwaffe in Briesen, südlich von Berlin
    Der größte sowjetische Militärflugplatz in der DDR in Groß Dölln, nördlich von Berlin
    Der sowjetische Militärflugplatz in Welzow, südlich von Berlin
    Der Stützpunkt der 16. sowjetischen Luftarmee in Werneuchen, östlich von Berlin
    Der sowjetische Militärflugplatz in Oranienburg, am Stadtrand von Berlin

    Im Kriegsfall wären diese Militäranlagen mit thermonuklearen Waffen bombardiert worden. Große Gebiete im Umfeld wären radioaktiver Strahlung ausgesetzt gewesen.—

    Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_76481428/us-plaene-im-kalten-krieg-91-atombomben-auf-ziele-in-und-um-berlin.html

  4. schotti sagt:

    Einen 3. Weltkrieg, also 10.000 Atomwaffen auf 110.000.000 km^2 Festlandsfläche, würden ein bis vier von sieben Milliarden Menschen überleben…. http://www.schottie.de/?p=1499

  5. schotti sagt:

    Sehenswert:

    https://www.youtube.com/watch?v=LLCF7vPanrY&feature=youtu.be

    A Time-Lapse Map of Every Nuclear Explosion Since 1945 – by Isao Hashimoto

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